ログインLouise Ein blasses Licht streichelt meine nackte Haut. Die Luft ist noch geladen vom Geruch des Verlangens, ihrer Anwesenheit. Mein Körper ist von ihnen gezeichnet, jedes Erzittern, jede Pulsation, eine unsichtbare Spur der vergangenen Nacht. Ich will mich bewegen, aber eine Hand hindert mich daran. Warm, besitzergreifend. Adrien. Sein Atem ist langsam und gleichmäßig hinter mir, sein Oberkörper klebt an meinem Rücken. Auf der anderen Seite schläft Noah noch, sein Arm nachlässig auf meine Hüften gelegt, als gehörte er mir. Ich bin zwischen ihnen gefangen. Buchstäblich. Und schlimmer noch, eine süße und heimtückische Wärme dehnt sich bei diesem Gedanken in mir. Die letzte Nacht hätte ein Fehler sein müssen. Ein vorübergehender Wahnsinn, den man unter Verschluss nimmt, den man vergisst. Aber warum bin ich dann noch immer da, unfähig, mich zu entfernen? Warum verlangt mein Körper noch immer nach ihnen? Ein Murmeln bricht die Stille. — Denk nicht nach. Adrien. Wach. Seine Stimme
Louise Der Flur ist dunkel, still, aber mein lauter Atem verrät meine Verwirrung. Ich sollte gehen. Auf dem Absatz kehrtmachen und mich entfernen. Aber ihre Blicke hindern mich daran. Adrien ist vor mir, sein brennender Blick in meinen verankert. Noah ist direkt hinter mir, eine Anwesenheit, ebenso imposant wie unvermeidlich. Sie umzingeln mich, ohne ein Wort, und lassen die Luft sich mit Elektrizität aufladen. — Flieh, flüstert mir eine innere Stimme zu. Aber mein Körper weigert sich, sich zu bewegen. Adrien hebt eine Hand, seine Finger gleiten über meine Wange und wandern langsam meine Kehle hinunter. — "Du zitterst…" Seine Stimme ist ein raues Murmeln. Ich schließe die Augen. — "Lasst mich…" Aber Noah lacht leise hinter mir, sein Atem streift meinen Nacken. — "Es ist komisch, wie du das sagst, obwohl du es nicht wirklich willst." Ein Schauer durchläuft mich. Er kommt noch näher, sein Oberkörper an meinem Rücken. Adrien hingegen legt seine Hände auf meine Hüften und verr
Louise Ich zittere. Adrien verstärkt seinen Griff um meine Hüften und verankert meinen Körper gegen seinen. — "Und bis zum Ende", fügt er hinzu, seine Stimme tief, vibrierend von einer Gewissheit, die ich nicht länger leugnen kann. Etwas zerbricht in mir. Oder vielleicht ist es etwas anderes, das wiedergeboren wird. Ich weiß es nicht mehr. Alles, was ich weiß, ist, dass ich nicht länger kämpfen will. Also bin ich es dieses Mal, die nachgibt. Ich bin es, die mich von ihnen besitzen lässt. Ich bin es, die sich der Gewissheit hingibt. --- Die Stille des Flurs ist schwer, geladen mit einer Spannung, die ich nicht länger ignorieren kann. Noah und Adrien sind da, so nah, dass ich ihren Atem hören könnte, ohne auch nur das Ohr zu spitzen. Ich sollte gehen. Auf dem Absatz kehrtmachen. Eine Zuflucht finden, fern von ihnen, fern von dem, was sie in mir entstehen lassen. Aber ich rühre mich nicht. Ich spüre die Wärme ihrer Körper, die meinen umzingeln, und anstatt Angst zu haben,
Louise Der Flur ist zu einer Sackgasse geworden. Atemlos fixiere ich die beiden Männer vor mir, mein Herz hämmert in meiner Brust wie eine Kriegstrommel. Adrien ist noch immer da, sein brennender Blick auf mich geheftet, seine Hand streift meine Hüfte wie eine stille Drohung. Noah hingegen wartet. Er mustert mich mit dieser unerbittlichen Geduld, als wisse er bereits, wie diese Nacht enden wird. Und ich stehe am Rande des Abgrunds. Ich sollte gehen. Ihnen den Rücken kehren und niemals zurückkommen. Aber meine Füße bleiben auf den Boden genagelt. — "Wovor hast du Angst, Louise?", murmelt Noah und tritt einen Schritt vor. Ich schlucke, mein Rücken begegnet der Wand hinter mir. — "Vor euch." Es ist eine Lüge. Eine so offensichtliche Lüge, dass Adrien ein schiefes Lächeln andeutet. — "Nein." Seine Stimme ist tief, vibrierend. "Du hast Angst vor dir selbst." Ich schüttele den Kopf. Ich will das nicht hören. Aber er fährt unerbittlich fort. — "Angst vor dem, was du fühlst. Vor
--- Louise Ich bin gefangen. Nicht durch ihre Körper. Durch mich selbst. Durch dieses brennende Chaos, das mich bewohnt, durch diesen Widerspruch, der mich verzehrt. Ich sollte gehen. Mich aus ihrem Bann befreien, von dieser verheerenden Anziehungskraft, die mich bei jedem Herzschlag zu ihnen zieht. Aber ich rühre mich nicht. Ich bleibe da. Zwischen ihnen. Noah fixiert mich, sein Blick ein brennendes Feuer, das meine Haut leckt, ohne mich auch nur zu berühren. Adrien ist hinter mir, seine Anwesenheit ebenso erdrückend wie sein Schweigen. Sie warten. Dass ich spreche. Dass ich nachgebe. Dass ich diese verdammte Wahrheit zugebe, die ich auszusprechen mich weigere. — "Ihr seid ungerecht…" Meine Stimme ist gebrochen, kaum mehr als ein Hauch. Noah runzelt leicht die Brauen, ein spöttisches Grinsen auf den Lippen. — "Ungerecht?" Seine Hand streift meine Wange, sanft und grausam zugleich. "Erklär mir das, Louise." Ich atme tief ein und kämpfe gegen diesen inneren Sturm. —
Louise Der Flur ist eng, aber ihre Anwesenheit macht ihn erstickend. Ich weiche einen Schritt zurück, dann noch einen. Meine Schultern streifen die Wand. Mein Atem ist kurz. Ich muss gehen. Ich muss Abstand zwischen sie und mich bringen. Zwischen meinen Körper und das, was er gegen meinen Willen fordert. Aber sie lassen mich nicht fliehen. Noah steht vor mir, gegen die Wand gelehnt, die Arme vor der Brust verschränkt, ein schiefes Lächeln, das nichts Unschuldiges hat. Adrien hingegen ist hinter mir, kaum einen Atemzug entfernt, eine bedrückende Hitze, die meine Haut streichelt. — "Du fliehst vor uns, Louise?" Es ist Noah, der spricht, seine Stimme tief, fast ein Murmeln. Er lässt mich nicht aus den Augen. Ich schüttele den Kopf, unfähig, ein Wort hervorzubringen. — "Es ist komisch, denn letzte Nacht warst du es, die mehr wollte." Der Satz knallt, brutal. Mein Bauch zieht sich unter dem Aufprall zusammen. — "Hör auf…", hauche ich, meine Stimme kaum hörbar. Aber er hört nich
Zwei Brüder und ichSmaragdHeute Abend habe ich gerade meinen Arbeitstag beendet, danach unsere kleine Sexparty, mein Chef ist mit seinem kleinen Kiki ausgegangen, ich werde ihn nie wieder so sehen können wie vorher, ich werde ihn jetzt anders sehen, so einen hübschen Mann , mit all diesem Potenzia
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Karim Wir sahen auf dem Weg niemanden. Auf halbem Weg zu ihrem Zimmer sagte ich ihr:„Hör genau hier auf und gib mir einen Blowjob, jetzt und hier…“„Häh? Ich… aber… wir könnten erwischt werden!“„Na und? Das ist dein Revier! Ist es doch, oder? Niemand wird uns stören kommen.Ich sehe dich gern zu
HopeWir hatten unser erstes gemeinsames Treffen, alles ist gut gelaufen. Aber am Nachmittag haben wir mit der Besprechung begonnen, die sehr gut anfing, aber er hat mehrmals wichtige Dokumente für den weiteren Verlauf der Besprechung vergessen. Ich musste ihn mehrmals a