MasukARIA – Ich-Perspektive
Es waren zwei Wochen mit Adrian. Zwei Wochen voller Qual, zwei Wochen, in denen ich versuchte, ihm aus dem Weg zu gehen. Ich habe es wirklich versucht. Aber es war unmöglich. Denn Adrian war buchstäblich überall. Morgens stand er vor dem Haus, fuhr mich zur Uni, wartete am Wagen, wenn ich herauskam, und brachte mich wieder nach Hause. Er war wie eine zweite Haut, die ich nicht abstreifen konnte. Und das Schlimmste? Er tat immer noch so, als wäre nie etwas passiert. „Miss Bennett.“ Wieder diese Stimme. Die Stimme, die mich jeden verdammten Tag verfolgte und ständig in meinem Kopf nachhallte. Ich sah ihn nicht einmal an, als ich an ihm vorbeiging. „Ich kann mir ein Taxi nehmen“, sagte ich tonlos. „Das werden Sie nicht“, erwiderte Adrian. Ich blieb stehen. Dann drehte ich mich langsam zu ihm um. Er stand neben dem Wagen, eine Hand auf der Tür, seine Miene wie immer undurchdringlich. „Und warum nicht?“, fragte ich. „Weil Ihr Vater mir aufgetragen hat, Sie zu fahren“, antwortete er. „Und Sie gehorchen ihm doch so gern, oder?“ Mein Kiefer spannte sich an. Er hatte recht, und ich hasste es. Aber was war das Leben ohne ein bisschen Spaß und Rebellion? „Oh, das ist mir egal“, sagte ich und versuchte, an ihm vorbeizugehen. Ich sah den kurzen Schock in seinem Gesicht, den er schnell mit einem kurzen Lachen überspielte. „Sie haben zwei Minuten, um einzusteigen“, sagte er, und seine dominante Seite brach durch. Ich lächelte leicht. Endlich ein kleiner Blick auf den Mann aus dem Club. Ich beschloss, ihn noch ein bisschen zu reizen. „Und was machst du mit mir, wenn ich Daddy nicht gehorche?“, fragte ich leise und zog das Wort „Daddy“ genüsslich in die Länge. Seine Augen verdunkelten sich. Ich trat langsam näher, neigte den Kopf leicht und senkte meine Stimme gerade genug, um ihn verrückt zu machen. „Würdest du mich bestrafen? Mir den Arsch versohlen, weil ich ein unartiges Mädchen bin, oder würdest du…“ „Genug“, unterbrach er mich scharf. Ich lächelte, als ich sah, wie sich sein Kiefer anspannte. Adrian bewegte sich nicht. Er ballte die Faust an der Autotür und öffnete sie wieder, als müsste er sich stark zurückhalten. Seine dunklen, undurchdringlichen Augen fixierten mich. Zwei Wochen lang hatte ich dieses Spiel gespielt – vorgegeben, ihn zu hassen, während jeder Nerv in meinem Körper das Gegenteil schrie. Zwei Wochen voller verstohlener Blicke im Rückspiegel. Zwei Wochen, in denen ich jedes Mal die Schenkel zusammenpresste, wenn er „Miss Bennett“ in dieser tiefen, dominanten Stimme sagte, die immer noch wie im Club klang. Auch wenn ich es hasste, dass er mich so nannte – es schaffte es trotzdem, Hitze zwischen meine Beine zu schicken. Und jetzt, hier in der Einfahrt, wo alle Angestellten meines Vaters uns sehen konnten, wollte ich ihn so sehr reizen, bis er endlich die Kontrolle verlor. „Was machst du, wenn ich Daddy nicht gehorche?“, fragte ich noch einmal, diesmal sanfter, und ließ das Wort wie Honig von meinen Lippen tropfen. „Würdest du…“ Adrian bewegte sich blitzschnell. Der Rest meines Satzes blieb mir im Hals stecken. In der einen Sekunde stand ich noch da und provozierte ihn, in der nächsten wurde meine Welt auf den Kopf gestellt. Er hob mich hoch und warf mich über seine breite Schulter, als würde ich nichts wiegen. Mein Bauch presste sich gegen seine harten Rückenmuskeln, mein Arsch ragte in die Höhe, meine Beine traten hilflos in die Luft. „Adrian!“, keuchte ich schockiert, während mir das Blut ins Gesicht schoss. Damit hatte ich nicht gerechnet. Seine große Hand klatschte hart auf meinen Arsch. Das laute Geräusch hallte durch die Einfahrt. Dann folgte ein zweiter Schlag. Ich hob den Kopf und hoffte, dass niemand zusah. Der brennende Schmerz schoss durch den dünnen Stoff meines Rocks und verwandelte sich in heiße Erregung. Ich biss mir fest auf die Lippe, um das Stöhnen zu unterdrücken, das herauswollte. „Still“, knurrte er, seine Stimme rauer als je zuvor. „Will das kleine verwöhnte Mädchen spielen? Dann behandele ich dich auch so.“ Er marschierte schnell zum Wagen, einen Arm fest um meine Schenkel geschlungen. Bei jedem Schritt bohrte sich seine Schulter tiefer in meinen Bauch, und meine bereits durchnässte Hose rieb gegen meine Klitoris. Alle paar Schritte landete seine Handfläche aggressiv auf meinem Arsch. Wieder ein lauter Klatsch. Ich wimmerte, das Geräusch erstickt an seinem Rücken. Eine neue Welle Hitze flutete zwischen meine Beine. Mir wurde schwindelig. „Das verstößt gegen jede Regel, die ich mir gesetzt habe“, murmelte er, mehr zu sich selbst als zu mir. „Aber du hörst nicht auf, mich zu provozieren, Aria. Zwei verdammte Wochen, in denen du auf dem Rücksitz mit mir spielst, als würdest du nicht mehr wissen, wie du im Club gebettelt hast, dass ich dich ficke.“ Er erreichte den Wagen, riss mit einer Hand die hintere Tür auf und warf mich hinein. Bevor ich mich aufrichten konnte, stieg er hinter mir ein und knallte die Tür so hart zu, dass der ganze Wagen bebte. Die Scheiben waren getönt – wir waren zumindest etwas geschützt. Adrian wartete nicht. Er packte meine Hüften, drehte mich auf den Bauch über die Ledersitze, zog mich über seinen Schoß und schob meinen Rock mit einer groben Bewegung bis zur Taille hoch. Kühle Luft strich über meinen nackten Arsch. Der schwarze Spitzentanga, den ich heute mit Absicht angezogen hatte, bot keinerlei Schutz. Seine Handfläche klatschte erneut auf mich. Diesmal härter. **Klatsch!** Ich schrie auf, bäumte mich auf. Der Schmerz verwandelte sich in pure Hitze, die direkt in meinen Unterleib schoss. Er versohlte mir weiter den Arsch, langsamer diesmal, und ließ die Wärme sich ausbreiten. „Du denkst, du kannst mich Daddy nennen und dann einfach weggehen?“, ein weiterer Schlag landete genau dort, wo mein Arsch in den Oberschenkel überging. „Denkst du, ich war nicht jeden Morgen hart, wenn ich dich zur Uni gefahren habe, und mich daran erinnert habe, wie du auf meiner Zunge gekommen bist?“ Ich zitterte, keuchte, meine Wange gegen das kühle Leder gepresst. Ich spürte seine Härte an mir… und hasste, wie sehr ich es liebte. „Adrian… bitte…“ „Bitte was?“ Seine Stimme war dunkler Samt. Er strich mit langsamen Kreisen über die brennende Haut, die er gerade bestraft hatte – beruhigend und quälend zugleich. „Bitte aufhören? Oder bitte nicht aufhören?“ Ich konnte nicht antworten. Meine Hüften drückten sich von selbst gegen seine Hand, verzweifelt nach mehr. Er beugte sich herunter, seine Lippen streiften mein Ohr, sein Atem heiß auf meiner Haut. „Du hast meine Regeln gebrochen, in dem Moment, als du in der Öffentlichkeit ‚Daddy‘ gestöhnt hast. Jetzt breche ich meine.“ Seine Finger hakten sich in den dünnen String meines Tangas und zogen ihn langsam meine Schenkel herunter, bis ich vollkommen entblößt auf dem Rücksitz des Wagens meines Vaters lag. Der nächste Schlag landete direkt auf meiner nackten Haut, mischte sich mit der Nässe zwischen meinen Beinen und erzeugte ein feuchtes Klatschen, das durch den Wagen hallte. Ich stöhnte laut – froh, dass die Fenster geschlossen waren. Adrian stieß ein tiefes, vibrierendes Lachen aus. „Das dachte ich mir“, flüsterte er. „Jetzt sei ein braves Mädchen und zähl den Rest für mich mit… sonst kommen wir sehr, sehr spät zu deiner nächsten Vorlesung.“ Seine Hand hob sich erneut. Ich sog zitternd die Luft ein. Meine Finger krallten sich ins Leder, mein ganzer Körper bebte bereits von dem, was in wenigen Sekunden passiert war. „Zähl“, befahl er leise. Meine Lippen öffneten sich. „…eins.“ **Klatsch.** Mein Rücken bog sich leicht bei dem Aufprall. „Zwei“, flüsterte ich, diesmal leiser. Der dritte Schlag war härter, genau auf die untere Rundung meines Arsches. Der Schmerz explodierte in pure Hitze, die direkt zwischen meine Beine schoss. Ich tropfte inzwischen. Ich spürte, wie es meine Schenkel hinunterlief und Adrians Hose durchnässte. Ich wusste, dass er es auch spürte. „Drei“, keuchte ich, das Wort brach in ein Stöhnen, das ich nicht zurückhalten konnte. Adrian knurrte tief, offensichtlich genauso erregt wie ich. „Gutes Mädchen. Lauter. Lass mich hören, wie sehr du es liebst, im Wagen deines Daddys bestraft zu werden.“ **Klatsch. Klatsch.** Zwei weitere harte Schläge trafen meinen Arsch. „Du bist klitschnass, Aria“, murmelte er mit dunkler, schmutziger Stimme. „Ich sehe, wie es an deinen Schenkeln herunterläuft und meine Hose durchweicht. Zwei Wochen, in denen du so getan hast, als würdest du mich hassen, und deine Pussy weint trotzdem jedes Mal, wenn ich in deiner Nähe bin.“ Seine Hand glitt tiefer, diesmal nicht zum Schlagen. Zwei dicke Finger teilten meine Schamlippen, verteilten die Nässe über meine geschwollene Klitoris, ohne mir den Druck zu geben, den ich so dringend brauchte. Ich wimmerte und drückte mich gegen ihn. „Adrian… bitte… ich brauche…“ **Klatsch.** „Sechs“, schrie ich auf, der Schlag unterbrach mein Betteln. Der neue Schmerz mischte sich mit dem pochenden Verlangen zwischen meinen Beinen, bis ich nicht mehr sagen konnte, wo Schmerz endete und Lust begann. Seine Finger kehrten sofort zurück, glitten durch meine Spalte und benetzten sich. „Sieben“, befahl er, versohlte mir erneut den Arsch und schob gleichzeitig zwei Finger tief in mich hinein. Ich stöhnte laut auf, als die Empfindung in mir anschwoll. Gerade als er weiter machen wollte, klingelte sein Handy. Der Ton hallte durch den Wagen und unterbrach uns abrupt. Adrian erstarrte, seine Finger noch tief in meiner tropfenden Pussy vergraben, die sich fest um sie klammerte. Das Display auf dem Armaturenbrett leuchtete auf. **VICTOR BENNETT** Adrian nahm sofort ab und stellte auf Lautsprecher. „Ja, Sir?“ „Adrian, wo zur Hölle steckst du?“, brüllte mein Vater. „Aria sollte schon seit zehn Minuten in der Uni sein. Ist alles in Ordnung? Ich sehe den Wagen noch in der Einfahrt.“ Adrians Finger stießen einmal langsam und grausam in meine nasse Pussy, gerade genug, um meinen Atem stocken zu lassen, während er mit perfekter professioneller Stimme antwortete. „Alles in Ordnung, Sir. Miss Bennett und ich… hatten eine kleine Verzögerung. Wir fahren jetzt los.“ Ich biss mir so fest auf die Lippe, dass ich Blut schmeckte, und kämpfte gegen das Stöhnen an, das in meiner Kehle aufstieg, während sein Daumen über meine Klitoris strich. Mein Vater grunzte. „Gut. Bring sie nach den Vorlesungen direkt nach Hause. Wir haben heute Abend Gäste.“ Die Leitung wurde sofort unterbrochen. Adrian zog seine Finger langsam aus mir heraus und ließ mich leer und schmerzhaft erregt zurück. Er führte sie an seinen Mund, sah mir tief in die Augen und leckte sie genüsslich sauber, mit einem tiefen, zufriedenen Brummen. „Köstlich.“ Dann blickte er auf mich herunter – Rock bis zur Taille hochgeschoben, mein Arsch kirschrot, meine Beine zitternd. Ein gefährliches Lächeln umspielte seine Lippen. „Sieht aus, als müssten wir jetzt los.“ Er zog mir den durchnässten Tanga wieder hoch. „Urrghh“, stöhnte ich protestierend. „Wir müssen fahren“, sagte er mit tiefer Stimme. „Ich brauche Erlösung für dieses Pochen zwischen meinen Beinen“, sagte ich und rieb meine nasse Mitte an seinem Bein. Ein stolzes Lächeln erschien auf seinen Lippen. „Triff mich heute Nacht im Club. Punkt 23 Uhr. Keine Verspätung.“ARIA – Ich-PerspektiveIch kniete auf dem weichen Teppich der privaten Suite, meine Knie begannen bereits auf dem Boden zu schmerzen. Tränen liefen ungehemmt über meine Wangen, während ich zu Adrian aufschaute. Er stand über mir, seine Präsenz dunkel und überwältigend.Sein Griff um mein Kinn war hart, fast besitzergreifend, zwang mich, in seine kalten, wütenden Augen zu sehen. Die Drohung, die er gerade ausgesprochen hatte, hallte immer noch in meinen Ohren nach – mich ausziehen, mich fesseln, mich stundenlang an den Rand bringen, ohne mich kommen zu lassen. Mein Körper reagierte gegen meinen Willen, eine schamlose Hitze breitete sich zwischen meinen Beinen aus, obwohl Angst meinen Magen zusammenzog.Aber mehr als die Angst vor der Strafe schrie eine Frage in meinem Kopf:**Warum kümmerte es ihn so sehr?**Adrian sollte nur der Fahrer meines Vaters sein. Ein Angestellter. Jemand, der Türen öffnete, mich zur Uni fuhr und im Hintergrund still blieb. Er hatte nichts damit zu tun, etwas
ARIA – Ich-PerspektiveIch fuhr Aria direkt zum Club. Ich verstand nicht ganz, warum ich das tat – vielleicht weil es der eine Ort war, an dem jeder sein wahres Ich zeigte. Vielleicht weil ich sehen wollte, wie sie unter denselben Lichtern wand sich, unter denen ich sie das erste Mal für mich beansprucht hatte. Oder vielleicht war ich einfach zu wütend, zu besessen und zu sehr im Kopf durcheinander, um sie zurück zur Villa zu bringen, wo die Kameras und Wachen ihres Vaters warteten.In dem Moment, in dem ich in der privaten Tiefgarage parkte, wurde die schwere Stille im Wagen fast unerträglich.Aria drehte sich zu mir um, ihre Augen weit aufgerissen vor Verwirrung und einem Hauch von Angst.„Adrian… warum hast du mich hierhergebracht?“, fragte sie erneut, ihre Stimme diesmal weicher, fast flehend.Ich stellte den Motor ab und drehte mich endlich ganz zu ihr um.Sie sah wunderschön aus, ihre Wangen waren leicht gerötet von der Nachtluft, ihre Haare etwas zerzaust, dieses schlichte Somm
ARIA – Ich-PerspektiveDas Uni-Tor war um diese Uhrzeit so ruhig, getaucht in das sanfte goldene Licht der Straßenlaternen. Ich stand dort und wartete geduldig, verlagerte mein Gewicht von einem Fuß auf den anderen, ein kleines, aufgeregtes Lächeln spielte auf meinen Lippen, trotz der Nervosität, die ich gerade fühlte.Adrian kam, um mich abzuholen.Auch wenn ich ihm gesagt hatte, er solle es nicht tun, ließ die Tatsache, dass er darauf bestand, etwas Warmes in mir aufblühen. Nach stundenlangem Lesen in der Bibliothek, Stress und einem schwierigen Gruppenmitglied, würde ich einen meiner Lieblingsmenschen treffen. Ich stieß einen aufgeregten Quietscher aus.Auch wenn ich wusste, dass es sein Job war, ließ der autoritäre Ton in seiner Stimme mich erschaudern. Die Tatsache, dass er sich immer noch die Mühe machte, mich abzuholen, nachdem er es ihm gesagt hatte, ließ Schmetterlinge in meinem Bauch flattern.Als der schicke schwarze Wagen endlich vorfuhr, machte mein Herz vor Freude einen
ADRIAN – Ich-PerspektiveMein Handy vibrierte auf dem Schreibtisch.Ich starrte mehrere Sekunden auf den Bildschirm, prüfte, wer es war, bevor ich die Nachricht öffnete._Aria: Hol mich heute Abend nicht ab. Ich habe ein Gruppenprojekt-Treffen in der Uni, das länger dauern wird. Ich finde selbst nach Hause._Ein bitteres Lachen hätte mir fast entkommen.Gruppenprojekt. Um fast neun Uhr abends?Ich las die Nachricht noch einmal, mein Griff um das Handy wurde so fest, dass die Kanten in meine Handfläche drückten. Dachte sie wirklich, ich wäre dumm genug, diese schwache Lüge zu glauben?Der Whiskey, den ich getrunken hatte, schmeckte plötzlich wie Asche in meinem Mund.Ich leitete die Nachricht wortlos an Dante weiter. Weniger als drei Minuten später trat er wieder in mein Büro, mit ausdrucksloser Miene.„Ihr Standort ist ausgeschaltet“, berichtete er. „Aber der Tracker an der Kette ist aktiv. Sie hat den Uni-Campus vor zwölf Minuten verlassen. Fährt Richtung Südosten… zu den Docks.“Die
ADRIAN – Ich-PerspektiveOben im Casino war Hochbetrieb. Helle Lichter, klingelnde Jackpot-Automaten, elegante Gäste in Designer-Kleidung, die lachten und Vermögen beim Wetten verloren. Ich bewegte mich langsam durch die VIP-Lounge, ignorierte die Hostessen, die versuchten, mich anzusprechen, und die Geschäftsleute, die mir respektvoll zunickten.Sobald ich in meinem privaten Büro im obersten Stockwerk war, schenkte ich mir eine großzügige Portion Whiskey ein und stellte mich vor die deckenhohe einseitig verspiegelte Glasscheibe, die den Hauptsaal des Casinos überblickte.Die bernsteinfarbene Flüssigkeit brannte beim Hinunterschlucken, aber sie beruhigte den Sturm in meinem Kopf kein bisschen.Sie ist beteiligt. Der Gedanke wiederholte sich wie ein Fluch.Ich hatte zwei Jahre damit verbracht, Victor Bennetts Untergang zu planen. Er hatte meine Familie zerstört. Mein jüngerer Bruder wurde bei einem seiner „Geschäftskonflikte“ getötet, und mein Vater wurde zum Selbstmord getrieben, nach
ADRIAN – Ich-PerspektiveDer unterirdische Verhörraum unter dem Casino roch nach Rost, Schweiß und getrocknetem Blut. Die trüben Neonröhren flackerten schnell, als würden sie jeden Moment ausgehen. Ich trat ein und schloss die schwere verstärkte Tür hinter mir mit einem soliden Knall, der von den Betonwänden widerhallte.Nachdem ich Aria in der Schule abgesetzt hatte, war ich hierhergekommen. Denn ich hatte etwas Wichtiges zu erledigen.Rico Martinez saß steif auf einem Metallstuhl, seine Handgelenke und Knöchel mit Kabelbindern an einer Eisenstange vor ihm festgebunden. Sein Gesicht war bereits ein einziger Brei, dank meiner Männer, die ihn vor zwei Stunden aus seinem Wagen geholt hatten. Ein Auge war zugeschwollen, und ein tiefer Schnitt an seinem Wangenknochen blutete immer noch an seinem Kiefer herunter.Er hob langsam den Kopf, als er meine Schritte hörte. Erkenntnis blitzte in seinem gesunden Auge auf, gefolgt von Angst.„Coleman“, krächzte er, seine Stimme heiser. „Oder soll ic







