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Kapitel 42 – Das Gespräch

مؤلف: L'invincible
last update تاريخ النشر: 2026-03-18 22:10:00

NORA

Zurück im Büro hallen meine Schritte auf dem Parkett mit einer Intensität wider, die ich zuvor nicht bemerkt hatte, jedes Echo scheint das Gewicht des Tages zu hämmern, die stille Gegenwart derer, die mich beobachten, und Hugos allgegenwärtiger Blick, der auf jeder meiner Bewegungen zu lasten scheint. Ich räume meine Sachen weg, meine Hände zittern noch, und ich bemühe mich, langsamer zu atmen, als ob ich mich wieder in Besitz

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  • Verbotener Stuhl   Kapitel 122 – Die gefangene Ewigkeit 1

    Hugo VanelDie Sonne trifft die Marmortafel des Büros Vanel & Associés wie ein Beckenschlag, ein kalter, harter Glanz, der mir in den Augen schmerzt. Es ist ironisch, dass es das Gebäude ist, das meinen Familiennamen trägt, in dem ich diesen neuen Namen besiegle. Sterling. Nora Sterling. Ich sehe ihn zwischen ihren blassen Fingern zittern, diesen Fingern, die ihre Spuren auf meiner Haut hinterlassen haben, die versucht haben, mich aufzuhalten, mich zu kratzen, sich an mich zu klammern wie an die einzige greifbare Wirklichkeit in dem Albtraum, den ich ihr biete.Sie starrt darauf, hypnotisiert. Ihr Gesicht ist eine Maske aus Asche. Sie atmet kaum. Es ist, als hätte sie soeben ihr Todesurteil unterschrieben, und vielleicht ist es das. Vielleicht habe ich gerade auch mein eigenes unterschrieben. Einen Vertrag anderer Natur, der auf keinem offiziellen Papier steht.

  • Verbotener Stuhl   Kapitel 121 – Der Anker im Abgrund 2

    HugoIch verlasse das Schlafzimmer und lasse ihr die Intimität, sich vorzubereiten. Ich weiß, dass sie zögern wird. Dass sie Angst haben wird. Dass sie vielleicht an Flucht denken wird. Aber sie weiß auch, dass es nirgendwo hingeht. Dass ich überall bin. Dass selbst die Flucht sie zu mir zurückführen würde, auf die eine oder andere Weise.Dreißig Minuten später kommt sie aus dem Schlafzimmer. Das cremefarbene Kleid steht ihr wunderbar, es unterstreicht ihre Blässe, ihre dezenten Kurven. Sie hat ihr Haar zu einem tiefen Knoten gebunden, aber Strähnen lösen sich daraus, weich. Sie hat ihr Gesicht gewaschen. Sie ist schön. Von einer müden, verletzten Schönheit, aber echt. Die meine.Sie sagt nichts. Sie folgt mir in den Aufzug, dann in den Bentley, der uns erwartet. Sie blickt aus dem Fenster, die Fing

  • Verbotener Stuhl   Kapitel 120 – Der Anker im Abgrund

    HugoDas Licht Shanghais, grell und unpersönlich, filtert durch die immensen Glasfronten des Schlafzimmers. Es zeichnet bleiche Rechtecke auf den Marmorboden und auf das Bett, in dem wir ineinander verschlungen liegen.Ich bin seit der Morgendämmerung wach. Auf dem Rücken liegend, einen Arm unter ihrem Körper, den anderen hinter meinem Kopf, betrachte ich die Decke. Mein Geist, dieses sonst unfehlbare Werkzeug, arbeitet mit schwindelerregender Geschwindigkeit, aber auf einer einzigen Spur. Wie ein rasender Zug auf Schienen, deren Weichen ich soeben hinter mir verbrannt habe.Sie schläft noch. An meine Seite gekuschelt, ihr Kopf auf meiner Schulter, eine Hand flach auf meinen Brustkorb gelegt, als wolle sie sich vergewissern, dass ich noch da bin. Oder vielleicht, um mich zurückzuhalten. Ihr Atem ist leicht, regelmäßig. Ihr Gesicht hat im Sc

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    HugoIhr Blick gleitet über meinen Körper, meine angespannten Muskeln, den eklatanten, brutalen Beweis meines Verlangens nach ihr. Ihre Augen weiten sich. Da ist Angst, ja. Aber auch Faszination. Begehrlichkeit.Ich komme aufs Bett, lege mich auf sie, nehme mein ganzes Gewicht auf meine Unterarme, um sie nicht zu erdrücken. Der Haut-auf-Haut-Kontakt ist ein Elektroschock. Ein tiefes Knurren entsteht in meiner Brust. Sie ist so weich. So warm. So vollkommen geschaffen, um sich an mich zu schmiegen.Ich beginne, sie überall zu küssen. Es ist nicht mehr strategisch. Es ist zwanghaft. Ausgehungert. Mein Mund wandert ihren Hals hinab, kostet das leichte Salz ihrer Haut, spürt ihren rasenden Puls gegen meine Lippen. Ich fange eine ihrer Brüste durch die schwarze Spitze ein, der Mund schließt sich über dem Stoff und der darunter gehärtet

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  • Verbotener Stuhl   Kapitel 22 — Als ob nichts gebrannt hätte

    NoraDas Bettlaken ist zerknittert neben mir.Leer.Kalt.Meine Finger tasten, ohne dass ich es merke.Eine langsame, instinktive Geste. Als ob meine Hand sich weigern würde, das zu akzeptieren, was si

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