Mag-log inCleo
Die Musik pulsierte immer noch um uns herum, aber irgendwie klang sie jetzt entfernt, verblassend unter dem stetigen Rhythmus meines Herzschlags. Dann stand er auf und hielt ohne ein Wort seine Hand aus. Ich schaute einen Moment darauf, bevor ich meine Finger in seine legte. Seine Hand war warm und fest, seine Finger schlangen sich mühelos um meine.
Er half mir auf die Beine, und ich griff nach meiner Handtasche, die auf der polierten Bartheke lag.
Gemeinsam bahnten wir uns den Weg durch die Menge. Die Musik wurde lauter, als wir die Tanzfläche überquerten. Wenige Augenblicke später umhüllte uns die kühle Nachtluft, als wir nach draußen traten. Der Lärm aus dem Club wurde gedämpft, als sich die Türen hinter uns schlossen.
Sauber am Bürgersteig geparkt stand ein schlanker schwarzer Rolls-Royce. Bevor ich verarbeiten konnte, was ich sah, trat ein Chauffeur vor und öffnete die Beifahrertür.
Ich blickte zu dem Mann, dann zurück zum Auto. Wer genau war dieser Mann? Der Gedanke hatte kaum Zeit, sich festzusetzen, bevor er unter dem Whiskey-Nebel, der meinen Verstand umwölkte, davontrieb.
„Ich kann ihn dich nach Hause bringen lassen.“
Seine Stimme war ruhig. Stetig. Keine Erwartung. Kein Druck. Nur eine weitere Chance, wegzugehen.
Ich schüttelte langsam den Kopf.
„Ich will nicht nach Hause.“
Sein Blick verweilte eine Sekunde auf mir.
„Bist du sicher?“ fragte er.
„Ja“, sagte ich und traf seinen Blick.
Etwas Unlesbares huschte über sein Gesicht, bevor er einmal nickte.
Er führte mich zum Auto. Der Chauffeur schloss die Tür hinter uns und ging um den Fahrersitz herum.
„Bring uns zum Penthouse.“
Der Chauffeur nickte einmal.
„Ja, Sir.“
Penthouse? Fragen überschwemmten meinen Kopf, aber ich stellte keine davon, weil ich den Moment nicht ruinieren wollte. Außerdem würde ich ihn nach heute Abend wahrscheinlich nie wiedersehen. Also spielte es keine Rolle, wer er wirklich war.
Als das Auto vom Bürgersteig losfuhr, dehnte sich Schweigen zwischen uns, schwer von allem, was wir nicht sagten. Dann, ohne Vorwarnung, schloss er den Abstand zwischen uns, als seine Lippen meine trafen. Der Kuss war langsam. Ungehetzt. Als versuche keiner von uns, das, was auch immer das war, zu überstürzen. Ein plötzliches Bewusstsein überkam mich, und ich zog mich gerade weit genug zurück, um nach vorne im Auto zu schauen. Die Hände des Chauffeurs blieben ruhig am Lenkrad, seine Augen fest auf die Straße vor ihm gerichtet. Falls er uns bemerkt hatte, ließ er nichts davon erkennen. Sein Gesichtsausdruck blieb vollkommen neutral, das Bild der Professionalität. Trotzdem machte es mich selbstbewusst, zu wissen, dass er da war.
Als bemerke er mein Unbehagen, griff der Mann zur Mittelkonsole und drückte einen Knopf. Eine getönte Privatsphäre-Trennwand hob sich sanft zwischen den vorderen und hinteren Sitzen. Dann drehte er sich zu mir um.
„Besser?“
„Ja“, sagte ich leise und schenkte ihm ein kleines Lächeln.
Ohne ein weiteres Wort fand sein Mund wieder den meinen, der Kuss tiefer und fordernder als zuvor. Seine Zunge glitt gegen meine, während eine seiner Hände an meinen Nacken glitt, mich näher zog, während die andere meinen Körper erkundete und jede Kurve lernte. Ich stöhnte leise, als seine Handfläche meine Brust bedeckte, sein Daumen über meine sich verhärtenden Nippel durch mein Seidenkleid strich.
„Gott, du bist so reaktionsfreudig“, murmelte er gegen meine Lippen.
Seine Hand glitt meine Oberschenkel hinauf, schob mein Kleid höher, bis seine Finger über meine Mitte durch meine Unterwäsche strichen und den leichtesten Druck auf meinen Kitzler durch den Stoff ausübten.
„Du bist so nass“, sagte er und rieb mich durch den Stoff.
„Fuck!“ keuchte ich bei dem Kontakt, meine Hüften stießen gegen seine Hand.
Er drückte fester gegen meinen Kitzler und machte langsame Kreise, die mich seine Schultern umklammern ließen, um Halt zu finden.
„Oh Gott“, stöhnte ich, als er den Druck erhöhte und mich näher an den Rand schob.
Gerade als die Welle meines Orgasmus über mich hereinbrechen wollte, hallte ein leiser Glockenton durch das Auto. Eine Sekunde später kam die Stimme des Chauffeurs über die Gegensprechanlage, ruhig und professionell.
„Sir, wir sind angekommen.“
Ich blinzelte, meine Atmung ungleichmäßig, als ich zur abgedunkelten Trennwand blickte. Ich hatte nicht einmal bemerkt, dass das Auto angehalten hatte. Er holte tief Luft, bevor er sich widerwillig zurücklehnte und sich mit einer Hand durchs Haar fuhr, als sammle er sich. Ich glättete die Vorderseite meines Kleides, plötzlich meines Aussehens bewusst. Er drückte einen Knopf, und die getönte Trennwand glitt lautlos wieder herunter. Sekunden später stieg der Chauffeur aus und öffnete die hintere Tür. Er stieg zuerst aus, drehte sich dann um und bot mir seine Hand an.
„Sollen wir?“
Ich legte meine Hand in seine und ließ mich von ihm aus dem Auto helfen. Wir waren in einer schwach beleuchteten Tiefgarage, der polierte Boden glänzte unter den sanften Deckenlichtern. Luxusautos standen in ordentlich markierten Parkplätzen, die Stille ein krasser Kontrast zu dem Chaos, das wir gerade hinter uns gelassen hatten. Ohne ein Wort führte er mich zu einem Satz Aufzugstüren, die am anderen Ende der Garage versteckt waren. Die Aufzugstüren glitten mit einem leisen Glockenton auf, und wir traten gemeinsam hinein. Sobald die Aufzugstüren sich schlossen, schloss er den Abstand zwischen uns erneut, drängte mich sanft gegen die Metallwand des Aufzugs.
„Also, wo waren wir stehengeblieben?“ fragte er, aber bevor ich antworten konnte, eroberte sein Mund den meinen, diesmal rauer, fordernd und besitzergreifend. Seine Zunge forderte Einlass, und ich öffnete mich ihm ohne Zögern, stöhnte, als er den Kuss vertiefte. Meine Hände fanden seine Schultern, Finger krümmten sich gegen den festen Muskel unter seinem Hemd. Eine seiner Hände bewegte sich zu meiner Brust, knetete sie rau, während sein Daumen meinen Nippel durch den dünnen Stoff meines Kleides fand.
„Fuck, deine Titten sind perfekt“, murmelte er gegen meine Lippen. „Ich will sehen, wie sie hüpfen, während ich dich ficke.“
„Fuck!“ keuchte ich, als er meine Nippel kniff. Sein Mund bewegte sich zu meinem Hals, saugte und biss, während meine Hände über seinen Rücken wanderten und die harten Muskeln unter meiner Berührung spannen fühlten. Er drückte seine Hüften gegen mich, und ich spürte seine Härte gegen meinen Bauch.
„Ich will dich“, murmelte er gegen meinen Hals.
Seine Hand glitt unter mein Kleid und hinterließ eine Spur von Wärme zwischen meinen Oberschenkeln. Seine Finger neckten entlang des Hosenbundes meiner Unterwäsche und zeichneten gleichzeitig Muster auf meinem Unterbauch. Langsam schob er meine Unterwäsche beiseite.
„Du bist so verdammte nass“, sagte er und kreiste mit dem Daumen um meinen Kitzler, während er einen Finger in mich schob. „Und eng.“
Ich schrie bei dem Kontakt auf, meine Hüften stießen gegen seine Hand. Er fügte einen zweiten Finger hinzu, dehnte mich weiter, während er hinein- und herauspumpte.
Mein Blick driftete an ihm vorbei und landete auf unserer Spiegelung im gegenüberliegenden Spiegel. Für eine Sekunde erkannte ich die Frau, die mir entgegenstarrte, kaum wieder. Ihr Lippenstift war verschmiert, ihre Wangen gerötet, ihre Atmung ungleichmäßig und ihre Augen immer noch benebelt von allem, was passiert war.
„Dir gefällt das“, fragte er und krümmte seine Finger, um einen Punkt zu treffen, der mich Sterne sehen ließ.
„Ja“, keuchte ich, kaum in der Lage, meine eigene Stimme wiederzuerkennen.
Ich war so nah dran, zitternd am Rand der Erlösung, als plötzlich ein leiser Glockenton durch den Aufzug hallte und die Türen sich zu einem ruhigen privaten Foyer öffneten.
CleoSie fragte nach der morgendlichen Übelkeit, ob ich Bauchschmerzen oder vaginale Blutungen gehabt hätte und ob ich Schwindel oder andere ungewöhnliche Symptome bemerkt hätte.Ich beantwortete jede Frage so ehrlich wie möglich. Zum Glück hatte ich abgesehen von gelegentlicher Übelkeit und Müdigkeit nichts Beunruhigendes erlebt.„Mit etwa neun Wochen können wir oft den Embryo sehen und die Herzaktivität feststellen. Manchmal gibt uns ein abdominaler Ultraschall eine ausreichend klare Ansicht. Wenn nicht, können wir einen transvaginalen Scan empfehlen, um einen genaueren Blick zu bekommen“, sagte sie.Ich nickte und versuchte, alles aufzunehmen.Xavier, der aufmerksam zugehört hatte, lehnte sich leicht vor.„Und das wäre sicher für das Baby?“„Ja“, versicherte Dr. Palmer ihm. „Ultraschall verwendet Schallwellen statt Strahlung. Ein transvaginaler Ultraschall wird in der frühen Schwangerschaft bei Bedarf häufig eingesetzt.“Er nickte.„Okay.“Ich warf ihm einen Blick zu.Er schien wir
CleoXavier blieb neben unserem Tisch stehen, seine Aufmerksamkeit legte sich auf mich.„Hey, Babe.“„Hey“, drehte ich mich um und schenkte ihm ein kleines Lächeln.Sein Blick verweilte auf meinem Gesicht, bevor er kurz auf den Teller vor mir sank.„Genießt du dein Mittagessen?“„Ja“, nickte ich. „Sehr.“Ein betontes Husten ertönte von der anderen Seite des Tisches. Ich drehte mich zu Lexi um, die zwischen uns hin und her schaute mit einem Ausdruck, der nahelegte, dass sie darauf gewartet hatte, dass wir uns an ihre Existenz erinnerten.„Oh, Entschuldigung.“ Ich deutete auf sie. „Xavier, das ist meine beste Freundin Lexi. Lexi, das ist mein Freund Xavier.“„Verlobter, meinst du.“ Lexi korrigierte und wackelte andeutungsvoll mit den Augenbrauen.„Richtig.“ Ich lachte nervös. „Verlobter.“Das Wort klang seltsam, als es meinen Mund verließ, und ich war mir nicht sicher, ob ich mich jemals daran gewöhnen würde.„Hi!“ Lexi streckte die Hand aus, ihr Gesicht erhellte sich. „Endlich schön, d
CleoLexi schien die Veränderung in meinem Gesichtsausdruck zu bemerken. Ihr Gesicht wurde weicher, und sie drückte meine Hand sanft.„Hey. Damian ist ein Arschloch, und du verdienst so viel Besseres als ihn. Okay?“Ein kleines Lächeln zuckte an meinen Lippen. „Ja. Ich weiß.“ Mein Lächeln wurde etwas schwächer, als ich nach meinem Apfelsaft griff. „Es gibt aber noch etwas.“Lexi nahm ihr Sandwich und musterte mich neugierig. „Okay, was ist es?“Ich zögerte einen Moment, bevor ich sprach.„Damian und Serena sind verlobt.“Sie ließ beinahe ihr Sandwich fallen. „WAS?“ Sie starrte mich mit weit aufgerissenen Augen an. „Du meinst deinen Ex Damian und unsere Freundin Serena?“„Ja.“ Ich nickte. „Er hat sie zum Familienessen mitgebracht. Ich war genauso schockiert, sie zusammen zu sehen.“„Diese hinterhältige Schlampe!“ Lexi schlug mit der Handfläche auf den Tisch, sodass das Besteck klirrte.Ich schaute verlegen umher, aber sie schien sich nicht darum zu kümmern.„Lexi, es ist in Ordnung.“„N
CleoIch wachte vom Geräusch meines Weckers auf und bereute sofort, bei Bewusstsein zu sein. Mehrere Sekunden lag ich unter meiner Decke und starrte an die Decke, während mein Kopf langsam die Ereignisse der vorherigen Nacht einholte.Ich drehte den Kopf und entdeckte den Diamantring auf meinem Nachttisch. Er funkelte im Morgenlicht, das durch meine Vorhänge fiel.Ich hoffte wirklich, dass gestern ein langer, schrecklicher Traum gewesen war und dass ich aufwachen würde, um festzustellen, dass nichts davon passiert war.Aber anscheinend war es das nicht.Xavier und ich waren tatsächlich verlobt, und Damian und Serena auch.Wenn mir jemand vor drei Monaten gesagt hätte, dass dies mein Leben sein würde, hätte ich ihm ins Gesicht gelacht.Mein Handy vibrierte auf dem Nachttisch. Ich griff danach und blinzelte auf den Bildschirm.Es war eine E-Mail vom Krankenhaus.Liebe Ms. Marsh, dies ist eine Erinnerung an Ihren geplanten Frauenarzttermin heute um 14:00 Uhr. Bitte erscheinen Sie ein paar
Cleo„Ich habe noch mein ganzes Leben vor mir.“ Meine Stimme wurde trotz meiner Absicht weicher. „Ich will reisen. Ich will jemanden treffen, den ich wirklich liebe. Ich will eine Familie, die auf Liebe und Vertrauen aufgebaut ist. Nicht auf Rache und Macht.“Etwas blitzte in Xaviers Augen auf, aber es verschwand fast so schnell, wie es gekommen war.„Wir müssen nur ein Jahr verheiratet sein. In dieser Zeit wird unser Kind legitim geboren. Dann können wir uns scheiden lassen und getrennte Wege gehen.“„Ich werde auch dafür sorgen, dass du großzügig entschädigt wirst“, fügte er hinzu.Ich starrte ihn an. Dann lachte ich. Zuerst leise. Ungläubig.„Meinst du das jetzt ernst? Denkst du, Geld löst alles?“„Das ist nicht, was ich sage.“„Du redest ständig von Anwälten, Nachfolge, dem Unternehmen, Entschädigung…“Ich schüttelte den Kopf.„Hörst du dir überhaupt zu?“„Cleo—“„Bei dir kommt alles immer auf dein Unternehmen zurück.“Sein Ausdruck verhärtete sich.„Ich habe Verantwortungen.“„Und
Cleo„Halbbruder, eigentlich“, sagte Xavier. „Mein Vater hatte eine Affäre, und Damian ist das Produkt dieser Affäre.“„Okay.“ Ich sagte langsam. „Aber das erklärt immer noch nicht, warum sein Nachname Hale und deiner Voss ist.“„Mein Großvater wollte nicht, dass die Öffentlichkeit von der Affäre erfährt.“ Xavier lehnte sich gegen den Sitz. „Es hätte einen Skandal verursacht, also um sicherzustellen, dass Damians Identität privat blieb, bekam er den Nachnamen seiner Mutter.“„Wow.“ Ich stieß ein kleines Lachen aus. „Wie konnte ich jemanden drei Jahre lang daten und absolut nichts über ihn wissen?“ flüsterte ich, mehr zu mir selbst als zu Xavier.„Und jetzt ist er mit meiner Freundin verlobt.“Xaviers Brauen zogen sich zusammen.„Deiner Freundin?“„Ja.“ Ich schluckte. „Serena und ich kennen uns seit Jahren.“Mein Kopf ging zurück zu all den Jahren, die wir zusammen verbracht hatten. All den Geheimnissen, die ich mit ihr geteilt hatte.Meine Brust zog sich bei der Erinnerung zusammen.„V







