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KAPITEL 4

Author: Ari Voss
last update publish date: 2026-07-30 04:50:50

Cleo

Er zog seine Hände zurück, und ich schrie fast auf bei dem Verlust des Kontakts. Er schlang einen Arm um meine Taille und hob mich mühelos hoch. Instinktiv schlang ich meine Beine um seine Hüfte, meine Arme umkreisten seinen Nacken, um mich zu stabilisieren. Er eroberte meine Lippen erneut und trug mich aus dem Aufzug. Irgendwo in der Ferne öffnete sich eine Tür und klickte hinter uns zu. Ich war vage dem weichen Rhythmus seiner Schritte bewusst, dann der leichten Verschiebung, als er eine kurze Treppe hinaufstieg, ohne zu verlangsamen, und den Kuss nie unterbrach. Alles außer ihm verschwamm zu nichts.

Er stieß die Schlafzimmertür auf, und sie schloss sich leise hinter uns. Dann senkte er mich langsam auf die Füße, ohne den Kontakt zu unterbrechen. Seine Hand bewegte sich zum Reißverschluss an der Seite meines Kleides und zog ihn langsam herunter. Der Stoff glitt mühelos von meinem Körper und sammelte sich zu meinen Füßen. Ich hob ein Bein und kickte das Kleid beiläufig zur Seite des Zimmers. Ich trug keinen BH, also stand ich da in nichts als meiner Unterwäsche. Er löste sich schließlich vom Kuss, eine Hand umfasste sanft mein Gesicht, während sein Blick über mich glitt. Seine Augen waren dunkel vor Lust und Verlangen und ließen meinen Atem stocken.

„Du bist so schön“, murmelte er, seine Hände glitten meine Seiten hinauf und umfassten meine Brüste. Ich stöhnte leise, als sein Daumen leicht über meine sich verhärtenden Nippel strich. Langsam drängte er mich zum Bett. Als meine Beine die Matratze trafen, hob er mich leicht, legte mich auf die plüschige Bettdecke und ließ seine Hände weiter erkunden. Eine seiner Hände glitt meinen Oberschenkel hinauf, schob meine Unterwäsche beiseite, bis seine Finger gegen meine Mitte strichen.

„Du bist so verdammte nass“, stöhnte er und kreiste mit quälender Langsamkeit um meinen Kitzler.

„Oh Gott“, keuchte ich, meine Hüften stießen unwillkürlich.

„Sag mir, was du willst“, sagte er, seine Finger neckten an meinem Eingang.

Mein Atem stockte. „Ich will…“

„Sag es.“ Er forderte, seine Stimme rau.

„Ich will, dass du mich fickst“, sagte ich schließlich und fand meine Stimme.

Er stand einen Moment, knöpfte langsam sein Hemd auf, bevor er es auszog. Dann öffnete er seinen Gürtel, zog Hose und Boxershorts in einer fließenden Bewegung herunter und befreite seinen Schwanz. Ich konnte das kleine Keuchen nicht verhindern, das meinen Lippen entkam. Er war riesig, dick und lang, die Spitze glänzte von Lusttropfen. Ich fragte mich, ob er in mich passen würde. Er hakte seine Finger in den Hosenbund meiner Unterwäsche und zog sie langsam meine Beine hinunter.

„Spreiz deine Beine“, befahl er.

Ich gehorchte, öffnete meine Schenkel und gab ihm den vollen Blick auf meinen intimsten Ort, und seine Augen verdunkelten sich sofort mit unverkennbarem Verlangen. Er positionierte sich an meinem Eingang und schob sich langsam vor, der dicke Kopf seines Schwanzes dehnte mich schmerzhaft.

„Fuck“, keuchte ich, meine Hände flogen zu seinen Schultern.

„Du bist so verdammte eng“, knurrte er, seine Finger gruben sich in meine Hüften.

Er begann sich zu bewegen, zuerst langsam, dann steigerte er das Tempo, bis er in mich hämmerte. Ich schlang meine Beine um seine Hüfte und nahm ihn mit jedem kraftvollen Stoß tiefer, mein Körper passte sich bereits seiner Größe an, Schmerz wich der Lust.

Sein Tempo wurde strafend. Das Geräusch von Haut auf Haut füllte den Raum, gemischt mit unseren Stöhnen und dem gelegentlichen Knarren des Bettes. Ich spürte, wie mein Orgasmus schnell aufbaute.

„Du fühlst dich so verdammte gut an“, stöhnte er und steigerte sein Tempo.

„Härter. Fick mich härter“, drängte ich und grub meine Nägel in seine Schultern.

Seine Hände bewegten sich hoch und umfassten meine Brüste, kneteten sie rau, bevor er meine Nippel zwischen seinen Fingern kniff.

„Gefällt dir das?“ fragte er.

„Ja“, keuchte ich.

Die doppelte Stimulation seines Schwanzes in mir und seiner Hände an meinen Brüsten ließ mich dem Rand entgegenrasen.

„Ich komme“, warnte ich, meine Stimme brach.

„Ich auch“, stöhnte er und steigerte sein Tempo.

Mit einem letzten Stoß vergrub er sich tief in mir, sein Schwanz pulsierte, als wir beide unsere Erlösung fanden. Er vergrub sein Gesicht in meinem Hals, und wir blieben so, fingen unseren Atem, bevor er vorsichtig herauszog und neben mir zusammenbrach.

Das Zimmer wurde still. Der hektische Lärm, der meinen Kopf den ganzen Abend gefüllt hatte, war weg, ersetzt durch nichts als das stetige Summen der Klimaanlage und das schwache Geräusch des Verkehrs irgendwo weit unten. Ich lag da und starrte an die Decke, meine Gedanken drifteten ziellos. Ein dumpfer Schmerz setzte sich in meiner Brust fest, aber er fühlte sich nicht so scharf an wie vor ein paar Stunden. Er war immer noch da, irgendwie leiser. Vielleicht würde es morgen wieder wehtun, oder vielleicht würde ich aufwachen und mich wegen heute Nacht hassen. Aber gerade jetzt war ich einfach erschöpft. Emotional. Mental. Körperlich.

Meine Augenlider wurden mit jeder Sekunde schwerer. Neben mir spürte ich die stille Wärme des Mannes, der neben mir lag. Seine Augen waren bereits geschlossen, ein Arm ruhte achtlos über dem Kissen, sein Atem langsam und gleichmäßig. Ich fragte mich flüchtig, ob er schon schlief. Der Schlaf zog unerbittlich an mir und zog mich unter, bevor ich an irgendetwas anderes denken konnte. Meine Augen flatterten zu, und innerhalb von Sekunden driftete ich ab.

Die Wärme der Morgensonne auf meinem Gesicht zog mich langsam wach. Für ein paar Sekunden lag ich nur da und starrte an die unbekannte Decke über mir. Mein Kopf fühlte sich schwer und wolkig an, als wäre Watte hineingestopft. Das war nicht mein Zimmer. Die Luft roch schwach nach teurem Kölnisch Wasser und Whiskey.

Whiskey.

Mein Magen verdrehte sich. Erinnerungen an die vorherige Nacht blitzten in zerbrochenen Stücken durch meinen Kopf. Damien. Das Restaurant. Die Trennung. Der Club. Ich erinnerte mich daran, mit einem Mann an der Bar gesprochen zu haben und an alles, was danach passiert war.

Langsam drehte ich den Kopf. Er lag neben mir. Völlig oberkörperfrei, ein Arm achtlos über das Bett gestreckt. Sein Gesicht war leicht zu mir gedreht.

Panik überflutete sofort meine Brust. Ich blickte hinunter und realisierte, dass ich völlig nackt unter der Decke war, und zog sie dann schnell enger um mich.

„Scheiße…“ flüsterte ich.

Mein Herz schlug heftig gegen meine Brust, als ich so leise wie möglich aus dem Bett huschte und meine Kleidung vom Boden aufsammelte. Mein Kleid lag zerknüllt in der Nähe des Stuhls, ein Absatz lag umgestürzt neben dem Bett, während der andere irgendwie in der Nähe der Tür gelandet war. Ich bewegte mich schnell, meine Hände zitterten leicht, als ich meine Kleidung wieder anzog.

Der Mann bewegte sich hinter mir, und ich erstarrte. Für eine beängstigende Sekunde dachte ich, er würde aufwachen. Aber er drehte sich nur leicht, bevor er wieder still lag, sein Gesicht tiefer in das Kissen sank. Erleichterung überkam mich sofort. Ich griff nach meiner Handtasche vom Nachttisch und rannte aus dem Zimmer, ohne zurückzuschauen.

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