Masuk„Ihr passt wirklich gut zusammen. Das sage nicht nur ich, das haben damals alle so gesehen. Früher oder später kommt ihr sowieso zusammen.“Katharina konnte ihre Freude kaum verbergen.„Ich wusste gar nicht, dass ihr euch alle so für uns interessiert.“„Natürlich. Ihr wart damals praktisch das Traumpaar unseres Jahrgangs.“David hielt kurz inne.„Aber sag mal, Katharina. Zwischen Mara und Sebastian läuft doch nicht wirklich etwas, oder?“Sein Blick ruhte prüfend auf ihr.Katharina stockte kurz. Ein Anflug von Unsicherheit blitzte in ihrem Blick auf, bevor sie wieder lächelte.„Ich habe gehört, dass Mara früher bei Sebastian in Behandlung war.“„Am Anfang hat sie ständig seine Nähe gesucht. Sebastian hat sich nur auf ein paar Gespräche mit ihr eingelassen, weil sie mit Elena befreundet ist. Vielleicht wollte Mara mehr von ihm und hat die Fotos deshalb selbst ins Netz gebracht, damit überhaupt erst solche Gerüchte entstehen.“David nickte, als fügte sich für ihn alles zusammen.„Ach so l
Die Tür fiel mit einem lauten Knall ins Schloss.„Mach auf.“Sebastian klopfte gegen die Tür. Er wollte endlich wissen, von welcher Nachricht Mara die ganze Zeit sprach.Sie stand mit dem Rücken zur Tür und rief nach draußen.„Verschwinde. Ich will dich gerade wirklich nicht sehen.“Heute hatte sie ausnahmsweise selbst den ersten Schritt gemacht und ihn zum Essen einladen wollen, einfach um sich bei ihm zu bedanken.Wenn er Zeit hatte, mit seinen Freunden im Club zu sitzen, aber nicht einmal auf ihre Nachricht antwortete, war seine Haltung doch eindeutig.Eigentlich war sie das schon länger.Sebastian ignorierte den Schmerz in seinem Fuß und rief Mara an. Sie drückte den Anruf einfach weg.Also schrieb er ihr.„Bist du jetzt so sauer, nur weil du Nico heute Abend nicht küssen konntest? Mach die Tür auf.“Mara reagierte nicht.Kurz darauf kam die nächste Nachricht.„Sag mir endlich, von welcher Nachricht du redest.“Mara las sie und antwortete sofort.„Spiel nicht den Ahnungslosen. Du h
„War das nicht Mara Schmitt? Die, die vor Kurzem wegen dieser Affäre in den Schlagzeilen war?“„Sieht ganz danach aus.“Die Männer sahen einander an, und langsam schien ihnen einiges klarzuwerden.„Katharina hatte all die Jahre doch nur Augen für Sebastian. Nach dem Auftritt eben kann sie sich ihre Chancen wohl abschminken.“„Jetzt reicht’s mit dem Tratsch. Trinken wir.“David Reimann hob sein Glas und stieß mit den anderen an. In der anderen Hand hielt er sein Handy und tippte gerade eine Nachricht.Draußen vor dem Club war die Straße selbst um ein Uhr nachts noch hell erleuchtet.Nora und Bianca konnten nur zusehen, wie Sebastian Mara plötzlich an der Taille packte, sie über seine Schulter warf und einfach mitnahm.„Hinterher?“Nora blinzelte ein paarmal.Bianca wusste zunächst auch nichts darauf zu sagen. Dann drehte sie sich zu Nora um.Ihre Blicke trafen sich, und beide schüttelten gleichzeitig den Kopf.Lieber nicht!Außerdem fanden sie Sebastian ohnehin noch attraktiver als Nico
Die anderen starrten die beiden völlig verblüfft mit offenem Mund an.Mara hatte noch gar nicht erkannt, wer sie da küsste. Doch als sie seinen Atem auf ihren Lippen spürte, tauchte plötzlich ein bestimmtes Gesicht vor ihrem inneren Auge auf.Sie riss die Augen noch weiter auf und starrte auf das Gesicht direkt vor ihr.Diese beherrschten, kühlen Züge, die nach außen immer so kultiviert und zurückhaltend wirkten.Sebastian!Der Mann, der nach außen sanft und elegant erschien und hinter dieser Fassade eine völlig andere, hemmungslose Seite verbarg.„Lass mich los.“Mara wehrte sich und drückte gegen seine Brust.Sebastian ließ sich davon nicht beirren. Im Gegenteil, sein Kuss wurde noch bestimmter. Eine Hand legte sich fest an ihren Hinterkopf.„Die zwei Minuten sind noch nicht um.“Mit der anderen hielt er ihre Hand fest, sodass Mara sich kaum bewegen konnte.Jetzt wurde sie wütend und biss ihm auf die Lippe.Sebastian zuckte nicht einmal.Mara biss fester zu, bis sich ein metallischer
Nicos Blick glitt nach diesen Worten unauffällig zu Mara.Ausgerechnet da drehte sie den Kopf und fing seinen Blick auf.Mara zog ihn auf.„Wer hätte gedacht, dass unser großer Star heimlich für jemanden schwärmt.“„Bei deinem Aussehen stehen die Chancen doch ziemlich gut. Versuch’s einfach und sag ihr, was du fühlst.“Nicos Blick veränderte sich leicht.„Du findest mich also attraktiv? Würdest du auf jemanden wie mich stehen?“Die Musik war laut genug, dass nur Mara ihn verstehen konnte.Sie warf ihm einen schrägen Blick zu.„Warum ziehst du mich da mit rein? Frag die Frau, auf die du stehst.“Nicos Blick wurde etwas dunkler.„Ich bin dran.“Er griff nach der Flasche und gab ihr einen gezielten Dreh. Am Ende blieb sie genau dort stehen, wo er es wollte.Bei Mara.„Los, frag was Interessantes!“„Ja, Nico, nutz deine Chance.“Nora und Bianca feuerten ihn abwechselnd an und hätten ihm die Frage am liebsten gleich selbst vorgegeben.Beide verstanden sich gut mit Mara und waren entsprechen
Elena hatte Felix versprochen, sich aus der Sache herauszuhalten.Am Abend brachte Jens Nina ins Safehouse. Nachdem er sie dort untergebracht hatte, rief er Elena an.„Ich habe trotzdem ein ungutes Gefühl dabei, Nina mit Frau Klein im selben Safehouse unterzubringen.“Er hatte eine Weile mit sich gerungen, bevor er es schließlich ansprach.Elena hatte gerade geduscht und saß mit einigen Unterlagen im Bett. Ihre Miene blieb ruhig.„Im Moment kann sie nicht viel ausrichten. Selbst wenn sie ihr Gedächtnis nur vorspielt, hat sie keinen Grund, Frau Klein etwas anzutun.“Jens fand den Gedanken nachvollziehbar und beruhigte sich etwas.„Ich habe den Sicherheitsleuten trotzdem gesagt, dass sie gut auf Frau Klein aufpassen sollen. Außerdem sollen sie uns sofort melden, wenn Nina irgendetwas Auffälliges tut.“„Gut gemacht. Fahr nach Hause und ruh dich aus.“„Mach ich.“Nachdem Elena aufgelegt hatte, scrollte sie noch kurz durch Instagram.Mara hatte etwas gepostet.Auf dem Foto standen mehrere F
Elena erstarrte, ihr Herz schlug immer schneller.In dem Moment, als Felix sich noch einmal zu ihr hinunterbeugte, um sie zu küssen, begann ihr Körper unwillkürlich zu zittern.Als er ihre Reaktion bemerkte, hielt Felix inne. In seinen dunklen Augen lag deutlich sichtbare Beherrschung.„Na? Hast du
Die spöttische Stimme am anderen Ende der Leitung drang in ihr Ohr. Erst nach einigen Sekunden fand Elena ihre Fassung wieder. „Felix, dein Bruder hat mich gerade nach Strich und Faden verarscht und jetzt bist du dran, ja?“Am Telefon war Felix Stein, Adrians leiblicher Bruder.Als Elena damals mit
„Sag mal, Adrian, heute wolltest du doch mit Elena zum Standesamt. Hast du keine Angst, dass sie ausrastet, wenn du nicht hingehst?“„Ach was, Elena hängt doch an ihm wie eine Klette. Selbst wenn sie kapiert, dass er nur wegen Nina nicht hingegangen ist, schluckt sie das trotzdem.“„Eben. Gegen Nina
Am anderen Ende der Leitung wurde aufgelegt.Für einen Moment wurde Adrian die Brust eng. Unruhe und blanke Wut flackerten in ihm auf, ausgelöst von der Männerstimme, die er eben im Hintergrund gehört hatte.Hat Elena sich schon einen neuen Mann gesucht?Doch kurz darauf entwich ihm nur ein verächtl







