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Kapitel 387

Penulis: Aurora
„Elena Weiß. Was für ein Zufall.“

Stefan Brandt war groß und kräftig gebaut. Selbst in dieser Gruppe fiel er sofort auf.

Elena lächelte.

„Allerdings.“

Anja Brandt war seine Schwester.

Was an jenem Abend auf der Geburtstagsfeier passiert war, wusste er vermutlich besser als jeder andere.

Die übrigen Männer sahen, dass die beiden sich kannten. Einige von ihnen erkannten Elena jedoch nicht.

„Wer ist die junge Dame?“

Sie sahen fragend zu Stefan, dann zu Jens Keller.

Jens kannten sie.

Er war Heinrich
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  • Verliebt in den falschen Bruder   Kapitel 970

    „Alles Gute für Sie beide.“„Danke.“Elena und Felix antworteten fast gleichzeitig und sahen sich dabei lächelnd an. Für einen kurzen Moment schien alles um sie herum von dieser stillen Vertrautheit erfüllt.Am Abend verschwand das letzte Licht langsam hinter den vergitterten Fenstern.Fiona saß auf dem schmalen Bett ihrer Zelle und starrte auf den blassen Lichtstreifen am Boden. Ihr Gesicht war voller Verbitterung.Eine lange Haftzeit lag vor ihr.Schon jetzt ertrug sie die Enge und die trostlose Atmosphäre kaum. Der Gedanke, noch viele Jahre an diesem Ort verbringen zu müssen, machte sie fast wahnsinnig.Vor wenigen Tagen hatte Fiona in den Nachrichten gesehen, dass Elenas neues System erfolgreich auf den Markt gekommen war und sie inzwischen überall als junge Entwicklerin mit großem Potenzial gefeiert wurde.Fiona hasste sie dafür.Jahrelang hatte sie geplant, gerechnet und sich alles zurechtgelegt, und am Ende war ausgerechnet Elena diejenige gewesen, die alles zerstört hatte.Feli

  • Verliebt in den falschen Bruder   Kapitel 969

    Elena war überzeugt, dass eine Beziehung nur dann wirklich Bestand hatte, wenn beide offen miteinander umgingen.Für das Essen mit Leonhard Adler hatten sie sich in einem bekannten französischen Sternerestaurant verabredet.Das Restaurant galt als eine der exklusivsten Adressen der Stadt. Viele Gäste kamen mit Chauffeur oder in entsprechend teuren Wagen, doch Diskretion gehörte hier zum Konzept. Wer Wert auf Privatsphäre legte, konnte in separaten Salons essen, abgeschirmt vom restlichen Restaurant.Als Elena und Felix ihren privaten Salon betraten, war bereits alles vorbereitet.Kurz darauf trafen die übrigen Gäste ein.Neben Leonhard Adler und Samuel Schaub war diesmal noch ein weiteres bekanntes Gesicht dabei.Konrad Westermann, der Bürgermeister von Königstadt.Elena und Felix standen auf, um die Gäste zu begrüßen.„Ich wusste gar nicht, dass Sie heute ebenfalls dabei sind, Herr Westermann.“Konrad lächelte und reichte erst Felix, dann Elena die Hand.„Herr Adler hat mir von Ihrem

  • Verliebt in den falschen Bruder   Kapitel 968

    Damals hatte Elena zu Nina gesagt, dass sie Menschen nicht ausstehen konnte, die aus einer Gefälligkeit später Ansprüche ableiteten.Sie war schon mit achtzehn lebensfroh und selbstbewusst gewesen, schön, mutig und manchmal herrlich ungestüm. Für die Menschen, die ihr wichtig waren, stellte sie sich ohne Zögern schützend vor sie.Wo immer sie auftauchte, fiel sie auf.„Ich bin froh, dass ich diese fünf Jahre gewartet habe. Am Ende habe ich dich doch bekommen und durfte dein Mann werden.“Wärme breitete sich in Elenas Brust aus, doch ihre Tränen wollten einfach nicht aufhören. Felix wischte ihr eine Träne von der Wange, und schon lief die nächste hinterher.„Ich war so blind“, sagte sie mit tränenerstickter Stimme. „Du hast mich all die Jahre still geliebt, und ich habe nichts davon gemerkt. Beinahe hätte ich jemanden wie dich verloren.“Die Uhr, die er für sie aufgehoben hatte, das Brautkleid, das er schon vor fünf Jahren für sie entworfen hatte, und der Ring aus seiner eigenen Hand.A

  • Verliebt in den falschen Bruder   Kapitel 967

    Elena konnte es kaum glauben. Warum gab es so viele Fotos von ihr?In diesem Moment kam der Butler ins Zimmer. Als er sah, welches Album sie geöffnet hatte, begann er leise zu erzählen.„Herr Felix Stein hat diese Alben immer wie einen Schatz behandelt. Niemand durfte sie anfassen.“„Damals standen sein Vater und seine Mutter ständig unter Druck und verlangten sehr viel von ihm. Oft saß er die ganze Nacht im Arbeitszimmer. Ich habe ihn dort mehr als einmal mit diesen Fotos gesehen. Danach wirkte er jedes Mal ein wenig ruhiger.“„Wenn ich heute darüber nachdenke, hat Herr Felix Stein in all den Jahren kaum einmal wirklich gelächelt.“Diese Worte trafen Elena mitten ins Herz.Ihre Augen wurden feucht, und plötzlich wollte sie nichts lieber, als Felix zu sehen.„Ich muss zu ihm.“Sie nahm die Alben an sich und eilte nach unten.Im Wagen bemerkte Jens sofort, dass etwas nicht stimmte.„Elena, was ist passiert?“Ihre Augen waren gerötet, und sie sah aus, als versuchte sie mit aller Kraft, i

  • Verliebt in den falschen Bruder   Kapitel 966

    Thomas zuckte leicht zusammen.Elena hatte gesagt, was sie sagen wollte. Ohne noch länger zu bleiben, drehte sie sich um und verließ das Zimmer.Thomas saß reglos auf dem Bett. Ihre Worte gingen ihm nicht aus dem Kopf. Erinnerungen an die vergangenen Jahre kamen wieder hoch, eine nach der anderen, und mit jeder wurde seine Reue schwerer.Diesmal verstand er zumindest, dass er Felix nicht noch einmal mit seinen eigenen Gefühlen belasten durfte.Als Elena aus dem Schlafzimmer kam, trat der Butler auf sie zu.„Frau Weiß, in Herrn Felix Steins altem Zimmer liegen noch ein paar Sachen. Vor einiger Zeit ist dort etwas Feuchtigkeit eingedrungen. Möchten Sie vielleicht etwas davon mitnehmen?“Elena sah ihn an.„Was für Sachen?“„Ein paar Fotoalben. Schauen Sie am besten selbst einmal nach.“Er blieb bewusst vage.Elena hatte noch etwas Zeit und nickte.„Gut.“Sie folgte ihm nach oben in Felix’ früheres Zimmer.Zur selben Zeit war Mara mit ihrem Shooting fertig und auf dem Weg zu Katharina.Die

  • Verliebt in den falschen Bruder   Kapitel 965

    Jens fuhr Elena hinüber und warf ihr unterwegs einen besorgten Blick zu.„Elena, glaubst du wirklich, dass da nichts faul ist?“Bei Thomas war Vorsicht schließlich nie verkehrt. Mehr als einmal hatte er bereits versucht, Elena zu schaden, auch wenn keiner seiner Pläne am Ende aufgegangen war. Inzwischen traute Jens ihm grundsätzlich alles zu.Elena dachte kurz nach und schüttelte dann den Kopf.„Nein. Jetzt kennt er die ganze Wahrheit. Felix ist das Einzige, woran er sich noch klammert. So dumm wird er nicht sein, noch einmal etwas zu tun, das seinem eigenen Sohn schadet.“Dass Thomas mit seiner Weigerung zu essen trotzdem etwas bezweckte, daran zweifelte sie allerdings kaum.Wahrscheinlich wollte er Felix damit dazu bringen, endlich wieder zu ihm zu kommen.Bis zum Essen mit Herrn Adler blieb noch etwas Zeit. Wenn sie sich nicht lange aufhielt, konnte sie Thomas sehen und trotzdem rechtzeitig weiterfahren.Als Elena die Villa der Familie Stein betrat, schlug ihr sofort eine bedrückend

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