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Kapitel 524

Author: Aurora
In Stefans Worten lag blanker Spott. Sogar sein Blick auf Anja war voller Verachtung.

„Hast du nie darüber nachgedacht, warum Felix sich von dem Material in deiner Hand überhaupt unter Druck setzen ließ?“

Er sah sie kalt an.

„Weil er Elena liebt. Weil er nicht zulassen wollte, dass sie auch nur den geringsten Schaden nimmt.“

Für eine Frau war es alles andere als harmlos, wenn die öffentliche Bekanntgabe der Ehe plötzlich abgesagt wurde.

Doch der eigentliche Bruch entstand nicht durch diese Absag
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Pinakabagong kabanata

  • Verliebt in den falschen Bruder   Kapitel 878

    „Natürlich. Was Florian und Stefan tatsächlich vorhaben, wissen wir im Moment nicht. Bisher sind es nur Vermutungen. Aber gerade deshalb können wir es uns nicht leisten, unvorsichtig zu sein.“Elena betrachtete die Lage ruhig aus mehreren Blickwinkeln. Jens hörte ihr zu und musste sich eingestehen, dass sie inzwischen erstaunlich weit dachte.Er hatte viele Jahre für Heinrich gearbeitet. Mit seiner Erfahrung konnte er problemlos auch in einem kleineren Unternehmen eine leitende Position übernehmen. Trotzdem entgingen selbst ihm manchmal Dinge, die Elena sofort mitbedachte.Sie war wirklich außergewöhnlich begabt.Sie hatte immer behauptet, dass Management sie eigentlich nicht interessierte. Doch innerhalb weniger Monate war sie so weit gekommen, dass sie viele Entscheidungen längst selbstständig traf.Jens nickte.„Verstanden. Ich lasse Florian weiter beobachten.“Elena lehnte sich müde in den Sitz zurück.„Und was ist mit Nina? Hast du inzwischen etwas herausgefunden?“Seit Nina mit d

  • Verliebt in den falschen Bruder   Kapitel 877

    Der warme Atem an ihrem Ohr kitzelte so sehr, dass Elena unwillkürlich zusammenzuckte.Sie drehte sich zur Seite, um ihm auszuweichen, doch Felix zog sie nur noch enger an sich und kam ihr absichtlich noch näher.Das Kitzeln wurde unerträglich, und Elena musste lachen.„Ich mache mir einfach Sorgen um dich. Hör auf, das kitzelt!“Sie versuchte, ihn wegzuschieben, doch vor lauter Lachen wurden ihre Wangen bereits ganz rot.Mit dem hellen Lächeln im Gesicht wirkte sie plötzlich viel lebendiger und unbeschwerter als sonst.Felix’ Blick veränderte sich sofort. Sein Atem wurde tiefer, und in seinen dunklen Augen lag plötzlich deutlich mehr Wärme.„Elena ...“Seine Stimme klang rau und weich zugleich.Elena merkte sofort, wohin das führte.Das hier war immer noch ein Krankenhaus!Selbst in einem privaten Komfortzimmer war ihr das viel zu peinlich.Im nächsten Moment verlor Elena plötzlich das Gleichgewicht und sank zurück auf das Bett.Felix beugte sich über sie. Sein großer Körper nahm ihr

  • Verliebt in den falschen Bruder   Kapitel 876

    „Bei deinem Temperament sollte Elena eigentlich gar nicht Gas heißen. Der Name passt viel besser zu dir.“Lia ließ sich davon überhaupt nicht ärgern. Im Gegenteil, sie lächelte.„Klingt doch gar nicht schlecht, oder?“Theodor wusste darauf nichts mehr zu erwidern. Sein Seitenhieb war völlig ins Leere gelaufen.Kein Wunder, dass jeder, der mit Felix arbeitete, irgendwie einen Knall hatte!Während der drei Jahre im Ausland hatte Lia eng mit ihm zusammengearbeitet. Innerhalb erstaunlich kurzer Zeit hatten die beiden aus seiner Finanzfirma ein Unternehmen gemacht, über das plötzlich überall gesprochen wurde. Durchschnittlich war sie ganz sicher nicht.Lia wiederum war sichtlich zufrieden damit, dass Theodor diesmal nichts mehr einfiel.Seit ihrer Rückkehr war ihr ohnehin viel zu langweilig gewesen.Am Ende des Flurs blieben die beiden plötzlich stehen.An der Pflegestation standen Sebastian und Katharina.Sebastian trug wie immer seinen weißen Kittel und die schmale silberne Brille. Neben

  • Verliebt in den falschen Bruder   Kapitel 875

    Elena stieg ins Auto.Jens war gekommen, um sie abzuholen. Als er Adrian und Philipp sah, hatte er sofort ein ungutes Gefühl.„Was wollten die beiden schon wieder?“„Nicht wichtig. Fahr los, wir fahren ins Krankenhaus.“Jens nickte und setzte den Wagen in Bewegung.Vor und hinter ihnen fuhr jeweils ein Sicherheitsfahrzeug. Seit dem letzten Vorfall hatte Felix darauf bestanden, Elenas Schutz noch einmal deutlich zu verstärken.Als sie im Krankenhaus ankamen und Elena die Tür zum Zimmer öffnete, waren Theodor und Lia bereits da.Die drei schienen etwas Ernstes zu besprechen. Kaum trat Elena ein, verstummte die Runde.Sie kam mit einer Tüte Obst näher und lächelte.„Warum seid ihr plötzlich so still? Redet ruhig weiter. Oder gibt es etwas, das ich besser nicht hören sollte?“„Ach was. Ich habe mich nur gefragt, wo du bleibst.“Lia stand auf und kam ihr entgegen.In dem weißen Freizeitanzug wirkte Elena ungewohnt jung und unbeschwert. Die sonst so ernste, souveräne Ausstrahlung, die sie be

  • Verliebt in den falschen Bruder   Kapitel 874

    Elena erinnerte sich noch gut daran, dass sie Philipp ein Treffen versprochen hatte. Wegen Felix’ angeblicher Einlieferung ins Krankenhaus war daraus am nächsten Tag jedoch nichts geworden.Dass Philipp nun ausgerechnet zusammen mit Adrian vor ihr stand, überraschte sie trotzdem.Als die beiden näher kamen, wollten die Sicherheitsleute sie bereits aufhalten, doch Elena gab ihnen ein Zeichen, es zu lassen. Solange nur diese beiden da waren, konnten sie kaum etwas ausrichten.„Sie haben mir damals das Leben gerettet. Nach zehn Jahren kann ich mich noch so oft bedanken, aber am Ende ist es wahrscheinlich ehrlicher, wenn ich Sie dafür angemessen entschädige.“Elenas Miene blieb kühl, ihr Blick dagegen war messerscharf.„Sagen Sie mir einfach eine Summe. Ich überweise sie Ihnen, und damit ist die Sache zwischen uns erledigt.“Philipp wurde sofort wütend.„Was soll das? Wollen Sie mich ernsthaft mit Geld abspeisen, nur weil Sie die Erbin der Weiß-Gruppe sind?“Sein Auftreten wirkte rebellisc

  • Verliebt in den falschen Bruder   Kapitel 873

    Elena verengte leicht die Augen.„Jetzt spann mich nicht länger auf die Folter. Sag schon.“Dabei musste sie wieder an das denken, was Marius ihr am Abend zuvor erzählt hatte.Sie wollte unbedingt mehr über die drei Jahre wissen, die Felix im Ausland verbracht hatte. Was war damals wirklich passiert? Wie oft war er in Gefahr gewesen?Aber dafür war jetzt nicht der richtige Moment.Felix lächelte geheimnisvoll.„Sie haben angefangen. Seit heute Morgen gerät die Aktie der Stein-Gruppe wieder massiv unter Druck. Sie werfen große Aktienpakete auf den Markt und versuchen offenbar, den Kurs noch weiter nach unten zu drücken.“Elena runzelte sofort die Stirn.„Aber Thomas’ Vermögen ist doch eingefroren. Woher nimmt er plötzlich so viel Kapital? Hilft ihm jemand im Hintergrund?“Felix’ Lächeln verschwand.„Gregor.“Allein bei diesem Namen wurde sein Blick schlagartig kalt. Auch die Atmosphäre um ihn herum veränderte sich spürbar, und selbst Elena bekam bei dieser plötzlichen Härte ein ungutes

  • Verliebt in den falschen Bruder   Kapitel 3

    Elena erstarrte, ihr Herz schlug immer schneller.In dem Moment, als Felix sich noch einmal zu ihr hinunterbeugte, um sie zu küssen, begann ihr Körper unwillkürlich zu zittern.Als er ihre Reaktion bemerkte, hielt Felix inne. In seinen dunklen Augen lag deutlich sichtbare Beherrschung.„Na? Hast du

  • Verliebt in den falschen Bruder   Kapitel 2

    Die spöttische Stimme am anderen Ende der Leitung drang in ihr Ohr. Erst nach einigen Sekunden fand Elena ihre Fassung wieder. „Felix, dein Bruder hat mich gerade nach Strich und Faden verarscht und jetzt bist du dran, ja?“Am Telefon war Felix Stein, Adrians leiblicher Bruder.Als Elena damals mit

  • Verliebt in den falschen Bruder   Kapitel 1

    „Sag mal, Adrian, heute wolltest du doch mit Elena zum Standesamt. Hast du keine Angst, dass sie ausrastet, wenn du nicht hingehst?“„Ach was, Elena hängt doch an ihm wie eine Klette. Selbst wenn sie kapiert, dass er nur wegen Nina nicht hingegangen ist, schluckt sie das trotzdem.“„Eben. Gegen Nina

  • Verliebt in den falschen Bruder   Kapitel 7

    Am anderen Ende der Leitung wurde aufgelegt.Für einen Moment wurde Adrian die Brust eng. Unruhe und blanke Wut flackerten in ihm auf, ausgelöst von der Männerstimme, die er eben im Hintergrund gehört hatte.Hat Elena sich schon einen neuen Mann gesucht?Doch kurz darauf entwich ihm nur ein verächtl

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