ANMELDENMyras Herz machte fast einen Sprung aus ihrer Brust, als Bria plötzlich hart auf die Bremse trat. Das Auto ruckte scharf nach vorne. Bevor Myra fragen konnte, was los sei, bemerkte sie die Tränen, die über Brias Gesicht strömten.„Hey, hey, hey… was ist los?“, fragte Myra sanft und umfasste Brias tränennasses Gesicht mit beiden Händen, wischte die Tränen mit den Daumen weg.Bria brach vollkommen zusammen, ihre Schultern bebten. „Ich habe ihn gesehen… ich habe diesen Bastard mit einer anderen Frau gesehen. Mein Herz… es tut so weh.“„Es ist okay. Es ist okay“, beruhigte Myra sie und zog sie in eine feste Umarmung über die Mittelkonsole hinweg. „Weine nicht wegen so einem Dreckskerl. Dein Geburtstag steht bald an. Du wirst deinen Gefährten finden, und alles wird gut werden. Das verspreche ich.“Bria schniefte laut und versuchte, sich zusammenzureißen. „Es tut mir leid… mein Make-up ist jetzt total verschmiert.“ Sie wühlte in ihrer Tasche, zog ein Taschentuch heraus und säuberte schnell
Myra wachte auf, nachdem sie gefühlt stundenlang geschlafen hatte. Sie streckte vorsichtig die Arme, ihr Körper schmerzte an den intimsten Stellen. Es dauerte mehrere Momente, bis ihre Augen endlich flatternd aufgingen. Sie war nicht mehr in Matteos Zimmer. Ein scharfer Stich der Enttäuschung zog sich durch ihre Brust. Sie setzte sich langsam auf, zuckte bei dem wunden Gefühl zwischen ihren Schenkeln zusammen und blickte sich in ihrem eigenen Schlafzimmer um.Ihr Blick fiel auf eine elegante Schachtel, die nahe der Kommode stand, begleitet von einer handgeschriebenen Karte. Neugierig hob sie sie auf. Die kräftige, aggressive Handschrift war unverkennbar Matteos:„Es passt dir perfekt.“Ihr Herz flatterte trotz allem. Was war sein Ziel? Sie hatte versprochen, am Lunar Ball teilzunehmen, und sie würde dieses Versprechen halten, egal wie schmerzhaft es werden mochte. Amelia versuchte, in ihrem Kopf zu sprechen, doch Myra schloss sie vollständig aus und weigerte sich, nach dem Verrat auf
Myras Augen flatterten auf, ihr Körper fühlte sich schwer und gesättigt an. Eine große, warme Hand lag besitzergreifend auf ihrer Taille und hielt sie eng an eine harte, muskulöse Brust gedrückt. Die Erinnerungen an die vergangene Nacht überschwemmten sie – die Hitze, die endlose Lust, wie sie gebettelt und ihn immer wieder „Gefährte“ genannt hatte. Ihr Gesicht brannte vor Scham.Dieser Mann… war ihr Gefährte?Die Erkenntnis traf sie wie ein Blitz. Sie lebte seit über einem Monat in dieser Villa, völlig ahnungslos. Alle hatten es vor ihr verborgen, sogar ihr eigener Wolf, Amelia. Eine Welle aus Verrat, Herzschmerz und Verwirrung brach über sie herein. Wut brodelte unter der Oberfläche. Sie versuchte, sich loszumachen, doch Matteos Arm schloss sich fester um sie, sein Gesicht vergrub sich tiefer in ihrer Halsbeuge, während er ihren Duft einatmete.Zu wissen, dass dieser mächtige Mann rechtmäßig ihr gehörte, machte sie auf seltsame Weise glücklich, doch tiefe Angst blieb zurück. Aiden h
Myras Herz hämmerte wild in ihrer Brust, als sie Matteos intensivem Blick begegnete. „Eure Majestät… willkommen zu Hause“, flüsterte sie heiser und verbeugte sich leicht. Ihre Stimme war trocken, ihr Körper brannte innerlich. Etwas stimmte ganz und gar nicht. Hitze flutete ihre Adern wie flüssiges Feuer. Sie taumelte, ihre Knie gaben nach, und ihre Sicht verschwamm. Ihre Augen flackerten schnell zwischen leuchtendem Grün und glühendem Bernstein hin und her.Matteo sog scharf die Luft ein. Der dicke, süße Duft ihrer Erregung traf ihn wie eine Droge. Er stürzte vorwärts und fing sie auf, kurz bevor sie zusammenbrach. „Myra… hey, bleib bei mir.“In dem Moment, als seine Arme sie umschlangen, explodierten Myras Sinne. Er roch so gut – männlich, mächtig, berauschend. Sie warf die Arme um seinen Hals und presste ihren brennenden Körper verzweifelt gegen seinen festen Leib, auf der Suche nach Erleichterung.Matteos Kiefer spannte sich an. Er wusste genau, was das war: die Hitze des Vollmonds
„Hehe“, sagte Bria unbeholfen und zwang sich zu einem trockenen Lachen, während sie aus ihrem Versteck trat. „Mr. Carl… wie geht es dir?“Carls Gesicht zeigte echte Überraschung. Er hatte offensichtlich nicht erwartet, dass sie diejenige war, die zugeschaut hatte. Jenna schlenderte hinter den Bäumen hervor und lehnte sich besitzergreifend an seine Schulter. „Wer war das, Baby?“Carl schob sie kalt von sich, als wäre sie nichts weiter als eine lästige Störung. Bria bemerkte die harte Zurückweisung, blieb aber still, ihre Brust zog sich zusammen.„Ich gehe dann mal, Beta“, murmelte sie schnell, drehte sich um und eilte davon.Carl verengte die Augen und beobachtete ihre sich entfernende Gestalt mit unergründlichem Ausdruck. Jenna versuchte erneut, die Arme um seine Taille zu schlingen und flüsterte verführerisch: „Lass uns da weitermachen, wo wir aufgehört haben…“„Ein andermal“, antwortete Carl flach, entfernte ihre Hände und ging davon, ohne sich umzudrehen. Jenna stampfte frustriert
Myras Herz hämmerte wild in ihrer Brust, als sie tiefer in das Gelände der weiblichen Armee sprintete. Angst krallte sich in ihre Kehle. Was machte er hier? Aiden wiederzusehen fühlte sich an wie ein scharfes Messer, das eine alte Wunde aufriss, die sie so verzweifelt versucht hatte zu schließen. Ihr Wolf, Amelia, winselte und zog sich in den hintersten Winkel ihres Geistes zurück, sodass Myra sich noch einsamer fühlte. Sie stolperte in eine ruhige Ecke der Trainingshalle, rutschte an der Wand hinunter, vergrub das Gesicht in den Armen und zog die Knie fest an die Brust. Ihr Atem kam in kurzen, abgehackten Stößen, während sie versuchte, den Sturm in ihrem Inneren zu beruhigen.Aiden verlor die rothaarige Gestalt am Rand des Feldes aus den Augen. Er fluchte laut und schlug mit der Faust aufs Lenkrad. Er war sich so sicher gewesen, dass es Myra war – diese vertraute kurvige Silhouette, dieses unverwechselbare feurige Haar. Aber was brachte es jetzt, ihr nachzujagen? Nach allem, was er i







