SashaEr ist da, vor mir auf den Knien, die Hand auf meinem Bauch, die Augen voller Tränen, das Gesicht von der Rührung verwüstet. Andreï Volkov, der Mann, der Sankt Petersburg zwanzig Jahre lang terrorisiert hat, weint wie ein Kind. Und ich, trotz allem, was er mir angetan hat, trotz der Angst, die mich noch immer quält, trotz des Misstrauens, das sich weigert, mich zu verlassen – ich kann nicht anders, als gerührt zu sein.Weil er aufrichtig ist. Ich sehe es in seinen Augen, in seiner Haltung, im Zittern seiner Hände. Er spielt keine Komödie, er manipuliert nicht, er kalkuliert nicht. Er ist da, vor mir, nackt, ohne Maske, ohne Rüstung, ohne Verteidigung. Er ist der Mann, von dem ich immer wusste, dass er werden kann, der Mann, der sich unter dem Panzer der Gewalt verbarg, der Mann, der fünfunddreißig Jahre damit verbracht hat zu überleben, ohne jemals zu lernen zu leben.Aber das genügt nicht. Die Aufrichtigkeit genügt nicht. Die Tränen genügen nicht. Die Versprechungen genügen nic
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