Enzo RomanoDer Regen am Strand war in dieser Nacht völlig blendend.Blitze zerrissen den Himmel und verwandelten die Nacht für einen einzigen, heftigen Herzschlag in einen blendenden Tag. Ich zog kräftig an den dicken Zügeln und kämpfte gegen den Wind, um mein schwarzes Pferd im Gleichgewicht zu halten, während seine Hufe wild in den kalten, brodelnden Schaum der flachen Brandung schlugen.Ich war ohne Hemd, meine Haut völlig glitschig vom eisigen Regen. Ich mochte den Sturm. Ich mochte die Gewalt des Ozeans. Sie passte zu der dunklen, unruhigen Energie, die ich in meiner Brust trug.Dann blickte ich nach unten.Sie kniete im nassen Sand, völlig durchnässt, und schluchzte hilflos im Schlamm. Sie zuckte zusammen, als der Donner krachte, und schnappte durch ihre geschwollenen, tränenverquollenen Augen nach Luft.Ich zog die Zügel zurück und hielt das Pferd an. Ich ragte direkt über ihr auf. Ich blickte auf ihr wunderschönes, gebrochenes Gesicht hinab, und ein plötzlicher, scharfer Stic
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