Bianca MorelliEr presste seine Lippen erneut auf meine.Dieser Kuss war anders als der erste. Er war nicht nur wütend, sondern ein verzweifeltes, loderndes Feuer, das jeden einzelnen Tropfen Sauerstoff im Schlafzimmer verschlang. Enzo küsste mich wie ein Mann, der in der Wüste vor Durst gestorben wäre, und ich war der allererste Tropfen Wasser, den er seit Jahren gefunden hatte.Ich schmolz gegen die Tür. All meine Ängste, all meine Regeln und meine Eiswand verschwanden. Ich öffnete meinen Mund und lud ihn ein, einzutreten. Enzo stöhnte, ein tiefes, raues Vibrieren, das direkt an meinen Lippen grollte. Er schmeckte nach teurem, starkem Whisky und ungezähmter Gefahr. Ich vergrub meine Finger tief in seinem dichten, dunklen Haar und zog ihn so nah an mich heran, wie es physisch möglich war.In genau diesem Moment existierte absolut nichts auf der ganzen Welt außer der brennenden Hitze von Enzos Körper, der mich an die Tür drückte.Seine Hände glitten von meinem Gesicht hinab, bewegten
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