Emmas SichtDer Wind auf dem Uhrenturm war eine kalte, harte Realität gewesen, aber als wir die letzten Stufen hinabstiegen, verengte sich die Welt auf die Wärme von Lucas Hand, die die meine fest umklammerte. Mein Kopf war immer noch leicht, und die Nachwirkungen des Fiebers ließen die Schatten des Campus wie eine Traumlandschaft wirken, doch die Panik, die seit Wochen an meiner Brust gekratzt hatte, war endlich verstummt.Als wir unten ankamen, führte Luca mich nicht zurück zu den Wegen, die zur Hütte führten. Er suchte nicht die Umgebung nach Hannah oder Mia ab. Stattdessen zog er mich zu einer schwarzen Limousine, die in der Dunkelheit im Leerlauf lief – nicht sein gewohntes Cabriolét, sondern ein unauffälliges, gepanzertes Fahrzeug mit getönten Scheiben.„Wohin fahren wir?“Er beugte sich vor, sein Daumen strich über meine Unterlippe, und seine Augen waren dunkel vor einer beschützenden Intensität, die mir den Atem raubte. „An einen Ort, an dem die Welt uns nicht finden kann. Nur
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