Das siebte Notizbuch war ein anderes Notizbuch als die sechs, die ihm vorangegangen waren, nicht weil Clara ein anderes Notizbuch gekauft hatte, sie kaufte immer dieselbe Art, dasselbe Format, dasselbe Gewicht des Papiers, das sie in der Schreibwarenhandlung am Kurfurstendamm kannte, die immer noch existierte und die immer noch denselben Geruch nach Papier und Holz hatte, der fur Clara der Geruch der Anfange war. Das siebte Notizbuch war ein anderes, weil Clara anders war, als sie es offnete, und weil das Notizbuch immer das Bild der Person enthielt, die es offnete, das Bild nicht als sichtbares Zeichen, sondern als das, was die Schrift trug, die Energie des Denkens, die sich in die Seiten einschrieb. Clara offnete das siebte Notizbuch im Dezember des zwolften Jahres, an einem Morgen, der so kalt war, wie Dezembermorgen in Munchen kalt sein konnten, der trockene, klare Winterkalte, die die Gedanken scharfer machte, weil der Korper wacher war, wenn er frror, und weil das Wachsein des
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