Jetzt erstarrte Marlene vollends.Noch ehe die Situation wieder völlig verkrampfte, warf Lennard einen Blick auf seine Uhr.„Ziehen Sie sich etwas Trockenes an, damit Sie sich nicht erkälten. Ich habe noch Sprechstunde in der Klinik.“Er wandte sich zur Tür, blieb dort jedoch noch einmal stehen und sah sie an. „Ich muss später mit Ihnen sprechen. Bleiben Sie hier, bis ich zurückkomme.“ Sein bestimmter Ton duldete keinen Widerspruch.Die Tür fiel hinter ihm ins Schloss.Marlene schlug beide Hände vors Gesicht und flüchtete ins Bad. „Wie peinlich!“Lennard war noch nicht gegangen. Vor der geschlossenen Tür hörte er ihren Ausruf, und seine Mundwinkel hoben sich kaum merklich.Für eine verheiratete Frau wirkte sie erstaunlich unbedarft.Diesmal zog Marlene sich sorgfältig an. Obwohl der BH unangenehm saß, wagte sie nicht, ihn noch einmal wegzulassen.Sie saß eine ganze Weile auf dem Sofa, bis die Hitze in ihrem Gesicht endlich nachließ. Da rief Romy an.„Was ist los, Romy?“„Sag mal, spinn
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