AsherIch lehnte mich gegen das kalte Stein Geländer meines Balkons, starrte in die Nacht hinaus und versuchte, die Gedanken zum Schweigen zu bringen, die mich quälten. Ich hatte versucht zu schlafen, aber jedes Mal, wenn ich die Augen schloss, sah ich nur Willow vor mir – ihr Lächeln, ihr Lachen und die Art, wie sie mich ansah, als wäre ich der einzige Mensch im Raum. Doch jetzt nagte die Angst, dass sie ohne mich weitermachte, wie ein unerbittliches Ungeheuer an meinem Innersten.Ich fuhr mir mit der Hand durch die Haare und spürte die Last meiner Sorgen. Ich musste wissen, was mit ihr geschah, aber das Letzte, was ich wollte, war, den zerbrechlichen Frieden zu stören, den wir uns in unserem Leben mühsam erarbeitet hatten. Während ich in Gedanken versunken war, erblickte ich eine vertraute Gestalt, die neben mir auf den Balkon trat.Axel, mein Bruder, stand dort, eine Flasche Whisky in der Hand. Er sah aus, als hätte auch er kein Auge zugemacht. „Konnst du nicht schlafen?“, fragte
Última actualización : 2026-09-18 Leer más