로그인Amelias Sichtweise
„ZIEH DICH AUS!“, befahl er, und seine Stimme hallte durch den Raum.
Mit zitternden Händen löste ich widerwillig die Knöpfe und ließ mein Kleid zu Boden gleiten, während ich die Augen fest schloss.
Es schien, als tat er einen Schritt auf mich zu; ich ballte die Fäuste und erwartete, was dieses Untier tun würde.
Für eine Weile verstummte jede Bewegung im Raum. Langsam öffnete ich die Augen und blickte mich um – Alpha Zane saß auf meinem Bett, und ein Wolfsgesicht war zu sehen.
„Fertig?“, fragte er mit einem Grinsen.
Ich biss mir auf die Lippe, während mein Gesicht rot wurde.
„Zieh dich aus“, knurrte er.
„Ich …“ Sein strenger Ton ließ mich zögern; nervös fummelten meine Finger an meiner Unterwäsche unter seinem Blick.
Angst beschlich mich, als ich nur noch in meinem Höschen dastand und seinen intensiven Blick auf mir spürte.
„Komm her“, befahl Alpha Zane.
Langsam ging ich auf ihn zu und blieb direkt vor ihm stehen. Unerwarteterweise gab er mir einen Klaps auf das Gesäß und setzte mich auf seinen Schoß.
Ich saß da, wie betäubt, und kaute nervös an meinen Fingernägeln, während Alpha Zane sanft über meinen Rücken strich.
Sein warmer Atem streifte meine Haut, während er mit den Händen über meinen Körper strich – und ich zuckte zusammen bei jedem noch so kleinen Anflug von Lust, der durch seine Berührungen in mir aufstieg.
So sehr ich ihn auch verabscheute, ich konnte nicht leugnen, dass seine Berührungen in mir etwas auslösten, das ich in meinen zweiundzwanzig Jahren noch nie gefühlt hatte.
Die Lust, die in mir wuchs, war so stark, dass ich fast nach Atem rang, während Zane über meinen Körper strich.
Ich keuchte und riss die Augen auf, als ich Alpha Zane sah. Er war größer, als ich erwartet hatte, und ich konnte nicht anders, als einen heißen Schauer zu spüren. Er war erregt, und ich wusste nicht, wie ich reagieren sollte.
Meine Kehle schnürte sich zu, und ich verbarg mein glühendes Gesicht hinter der Hand.
Schweißperlen traten auf meine Haut, während mein Herz schneller schlug und meine Gedanken sich vor Ungewissheit verwirrten.
Er drückte die Hand fester auf meine Schulter, seine Stimme klang tief und bestimmt. „Knie dich hin.“
Mein Herz raste, als ich gehorchte und vor ihm niederkniete. Er zog mich näher, fuhr mir mit gezielter Kraft durchs Haar und hob mein Gesicht, bis ich genau dort war, wo er mich haben wollte – direkt zwischen seinen Beinen.
Etwas Warmes, Festes streifte meine Wange, und unwillkürlich zuckte ich zusammen und versuchte, es mit der Hand wegzustoßen.
Vor Schreck riss ich die Augen auf, als mir klarwurde, was mich berührt hatte. Mein Gesicht brannte vor Scham.
Ich senkte schnell den Kopf und flüsterte: „Es tut mir leid, Alpha“, zitternd vor Scham und Nervosität.
„Nimm es in den Mund!“, knurrte er.
Mein Herz jagte, als der Befehl des Alpha in meinen Ohren widerhallte. Ich schluckte schwer, mein Körper vor Angst angespannt. Ich blickte nach unten und sah ihn – erregt und einschüchternd.
Ich fragte mich, ob mein Mund so etwas überhaupt fassen könnte. Ich wollte zurückweichen, mich wehren, doch meine Glieder fühlten sich schwer an.
Ich hatte keine Erfahrung, doch ich hatte schon viele Romane gelesen.
„Lass mich nicht warten, Amelia.“
„Nimm es!“, brüllte er.
Die Art, wie er meinen Namen sagte, versetzte mich in Erstaunen. Ich sollte nichts fühlen – und doch sank ich vor ihm nieder, gegen meinen Willen.
Ich nahm ihn in den Mund, umschloss ihn mit den Lippen, während er über mir stöhnte. Seine Hände fuhren mir durchs Haar, führten mich voran, drängten mich tiefer, bis ich spürte, wie er gegen den hinteren Teil meiner Kehle stieß.
Ich würgte leicht, Tränen stachen mir in die Augen, doch er hörte nicht auf – sein Griff wurde fester, er atmete stoßweise und heiser. Es lag etwas fast Urzeitliches in der Art, wie er mich festhielt, als hätte er jede Zurückhaltung verloren, und ich spürte die Kraft seiner Begierde in jedem bebenden Atemzug.
Tränen brannten mir in den Augen, als Alpha Zane mich weiter drängte, sein Griff unerbittlich. Meine Kehle schmerzte, und ich schmeckte den schwachen metallischen Geschmack von Blut in meinem Mund.
„Hass mich, so viel du willst“, knurrte er, seine Stimme tief und rauh, als ich mich loszureißen versuchte. Er hielt mich fest. „Aber ich kann nicht so tun, als ob ich deine Wünsche nicht spüre.“
Ich stürzte zur Tür, doch er war schneller – er versperrte mir den Weg, ehe ich den Griff erreichen konnte. Er riss mich zurück und drückte mich gegen die Wand. Sein Atem war heiß an meinem Hals und schickte einen Schauer über meinen Rücken, als er sich näherte und mit der Zunge die Kurve meines Ohres streifte.
„Willst du es nicht auch in dir spüren?“, flüsterte er, seine Stimme tief und gefährlich.
Mein Atem stockte, Panik durchfuhr mich. Ich wand mich in seinem Griff und stieß mit den Händen gegen seine Brust, doch es war zwecklos – er war zu stark.
Ich atmete nur noch flach und heiser, während ich mich auf das vorbereitete, was kommen würde; meine Gedanken rasten vor Angst und Ohnmacht.
Ein Teil von mir hasste es, dass seine Worte und Berührungen etwas in mir entfachten – ein Gefühl, das ich nicht erklären konnte.
Seine Handlungen ekelten mich an und verstärkten nur meinen Hass auf ihn.
In diesem seltsamen Augenblick stürmte die Oberköchin ins Zimmer, obwohl der Beta sie aufzuhalten versuchte.
Ihr Blick war wie ein Dolchstoß, der mir bis in die Seele drang.
„Annie, verschwinde!“, schrie Alpha Zane sie an, und sie floh vor Angst.
Ich spürte die Wut des Alpha, als seine Augen sich verdüsterten. Er blickte mich an, voll brennender Begierde, sein Blick scharf und bestimmt – dann warf er mich auf das Bett und riss mir das letzte Stück Stoff vom Leib.
Ich beobachtete ihn genau, als Alpha Zane sich entkleidete, das Hemd öffnete und seine muskulöse, durchgeformte Brust freigab.
Ich blickte auf Alpha Zanes Körper, meine Augen blieben an seiner schlanken, muskulösen Gestalt haften, an der bronzefarbenen Haut, die im Licht schimmerte.
Er zog mich zum Bett und drückte mich auf den Rücken. Ehe ich reagieren konnte, spreizte er meine Beine und lag über mir, sein Gewicht mich festnagelnd.
Ein scharfer, brennender Schmerz durchfuhr mich, als er in mich eindrang – rücksichtslos und unaufhaltsam. Ich krampfte die Hände in die Laken, um Halt zu finden. Tränen verschleierten mir den Blick, doch ich konnte seinen Augen nicht entfliehen – hart und undurchdringlich, als wäre es ihm gleich, welchen Schmerz er zufügte.
Ich versuchte mich zu wehren, doch es gelang mir nicht, und ich gab mich unter ihm hin.
Ich zwang mich, die Augen offen zu halten, als ein seltsames Geräusch ertönte.
Ein Knarren hallte durch den Raum, gefolgt von scharfen Knack- und Bruchgeräuschen – die Laute eines Menschen, der sich in einen Wolf verwandelt. Das Geräusch erfüllte meinen Kopf und machte es mir schwer, klar zu denken.
Es fühlte sich an, als läge ich unter einem Gestaltwandler – doch Alpha Zane war noch in menschlicher Gestalt, auch wenn er erschöpft wirkte.
Die Geräusche von sich veränderndem Fleisch und brechenden Knochen machten mich schwindelig.
Durch verschwommene Augen sah ich, dass Alpha Zane von mir abließ und sich anzog, mich durcheinander und allein auf dem Bett zurücklassend.
Ich versuchte mich aufzurichten, doch alles drehte sich – und ich verlor das Bewusstsein.
„Amelia … du bist meine Gefährtin“, hallte eine leise Stimme in meinen Ohren, während ich mühsam zu erkennen versuchte, wer sprach – doch meine Sicht war zu trüb.
Amelias POVDie Nachricht, dass der Alpha seine Sklavin zu seiner Luna erwählt hatte, verbreitete sich wie ein Lauffeuer.Das gesamte Dorf sah den Alpha nun in einem anderen Licht – als einen guten Mann, der niemals einen Unterschied zwischen den Omegas und den starken Werwölfen machte.Doch ich konnte nicht anders, als den Alpha noch mehr zu verabscheuen.Es war offensichtlich, dass er mich nur für seine eigenen egoistischen Motive benutzte.Mir blieb keine andere Wahl, als ruhig zu bleiben und seine Luna zu spielen, obwohl mir unzählige Pläne durch den Kopf gingen.Ich stand vom Bett auf und beschleunigte meine Schritte in Richtung Küche, um wie gewohnt den Kaffee des Alphas zuzubereiten.Mit erhobenem Kopf betrat ich die Küche, ignorierte Annie und ihre Gruppe und ging zu Eloise hinüber, die mit einer Teetasse in der Hand dastand und mir ein bezauberndes Lächeln schenkte, als sie mich sah.Eloise war eine wunderbare Freundin gewesen, seit ich in den Palast gebracht worden war.Ihr
Amelias SichtweiseNach den Ereignissen der vergangenen Nacht fühlte es sich seltsam an, in der Nähe von Alpha Zane zu sein.Normalerweise ging ich ihm aus dem Weg. Sobald er mich mit seinem durchdringenden Blick ansah, zog sich mein Magen zusammen. Es war mir äußerst unangenehm.Inzwischen half ich Eliora in der Küche, auch wenn Annie und ihre Gefolgschaft es mir nie leicht machten.Ich spülte gerade Geschirr, als ich bemerkte, dass mich jemand prüfend beobachtete. Unwillkürlich drehte ich mich um und sah ein Dienstmädchen, das mich missmutig anstarrte.Innerhalb weniger Minuten war sie bereits mehrmals in der Küche aufgetaucht, doch ich ignorierte ihr Verhalten und widmete mich wieder dem Geschirr.„Schlampe“, zischte sie und stieß mich vom Spülbecken weg.Ich trat zur Seite und beobachtete sie amüsiert, während sie vor sich hinmurmelte und eine weitere Tasse Kaffee zubereitete.„Was ist denn mit ihr los?“, fragte ich Eloise.„Ich glaube, sie bekommt den Kaffee nicht so hin, wie der
Alphas Zanes SichtAm nächsten Morgen wachte ich erfrischt und entspannt auf, nachdem ich alles erledigt hatte, was zu tun gewesen war.Als ich auf die Uhr blickte, eilte ich ins Badezimmer, nahm eine schnelle Dusche und machte mich bereit, meiner trauernden Mutter und den Rudelältesten gegenüberzutreten.Mit einem Handtuch um die Hüften geschlungen, trat ich aus dem Badezimmer und ging ins Schlafzimmer, um mich anzuziehen.„Guten Morgen, Alpha“, begrüßte mich Annie.Ihre Anwesenheit überraschte mich völlig.„Morgen, Annie“, erwiderte ich kühl, nahm ihr die Tasse ab und leerte sie in einem Zug.Ich trank immer Kaffee, bevor ich meinen Tag begann. Er hielt mich wach und konzentriert. Ich glaubte, inzwischen davon abhängig geworden zu sein.„Mein Gott!“, stieß ich aus.Annie schmiegte sich an mich und klammerte sich auf verführerische Weise an meinen Körper.Wütend stieß ich sie von mir. Ich war heute Morgen nicht in der Stimmung, mit jemandem zu schlafen. Ich konnte mir denken, warum s
Alphas Zanes Sicht„Alpha, wir haben Nachricht aus dem Königreich erhalten. Dein Bruder ist nach dem Tod deines Vaters, des ehemaligen Alphas, in das Gebiet eingedrungen“, berichtete mir mein Beta.Ich ballte die Fäuste und kochte vor Wut, als ich von meinem Bruder erfuhr.Unruhig trommelte ich mit den Fingern und versuchte, einen Weg zu finden, seine finsteren Pläne zu durchkreuzen. Jeff war unberechenbar, und ich wusste, dass friedliche Verhandlungen zu nichts führen würden. Seine Rückkehr brachte mein Rudel in Gefahr.Jeff war schon immer eine Bedrohung für mich und meinen Thron gewesen, seit mein Vater, der ehemalige Alpha, mich zu seinem Nachfolger bestimmt hatte.Vor Wut schäumend wurde mir klar, dass Jeff das Rudel verlassen hatte, um Gefolgsleute um sich zu scharen, die ausschließlich ihm treu ergeben sein würden.Mit tief gerunzelter Stirn überlegte ich, wie ich mich Jeff nähern konnte, ohne dabei entdeckt zu werden.„Bellamy, behalte die Angelegenheiten des Rudels im Auge un
Amelias Sichtweise„ZIEH DICH AUS!“, befahl er, und seine Stimme hallte durch den Raum.Mit zitternden Händen löste ich widerwillig die Knöpfe und ließ mein Kleid zu Boden gleiten, während ich die Augen fest schloss.Es schien, als tat er einen Schritt auf mich zu; ich ballte die Fäuste und erwartete, was dieses Untier tun würde.Für eine Weile verstummte jede Bewegung im Raum. Langsam öffnete ich die Augen und blickte mich um – Alpha Zane saß auf meinem Bett, und ein Wolfsgesicht war zu sehen.„Fertig?“, fragte er mit einem Grinsen.Ich biss mir auf die Lippe, während mein Gesicht rot wurde.„Zieh dich aus“, knurrte er.„Ich …“ Sein strenger Ton ließ mich zögern; nervös fummelten meine Finger an meiner Unterwäsche unter seinem Blick.Angst beschlich mich, als ich nur noch in meinem Höschen dastand und seinen intensiven Blick auf mir spürte.„Komm her“, befahl Alpha Zane.Langsam ging ich auf ihn zu und blieb direkt vor ihm stehen. Unerwarteterweise gab er mir einen Klaps auf das Gesä
Amelias SichtweiseDer Schuss hallte in meinen Ohren wider, als ich gerade noch rechtzeitig aufblickte, um zu sehen, wie mein Vater stürzte – und sich Blut um ihn herum ausbreitete.Ich stieß einen Schrei aus; mein Herz pochte wild, während ich sah, wie er in einer Blutlache lag.Es spritzte mir ins Gesicht, doch ich brachte kaum einen Ton über die Lippen; nur Tränen liefen mir über die Wangen.Dann ertönte ein grauenvolles Geräusch – der Alpha durchschnitt meiner Mutter und meinem jüngeren Bruder die Kehle, und ihr Blut spritzte vor mir auf den Boden.In mir brannte es vor Wut und Bitterkeit, als ich zusah, wie meine Familie kaltblütig ermordet wurde.„Du, komm her!“, befahl der Alpha.Langsam ging ich auf ihn zu, den Kopf gesenkt, das Herz rasend schlagend. Meine Knie zitterten, als ich auf den eiskalten Mann zuschritt.Mein Körper erstarrte, als seine raue, schwielige Hand mein Gesicht berührte.Er blickte mich so finster an, dass es mir eiskalt den Rücken hinunterlief. Sein durchd







