ログインDreißig Minuten später wurde die Limousine langsamer.Ich blickte aus dem Fenster.Vor dem Gebäude hatte sich bereits eine Menschenmenge versammelt.Kameras.Reporter.Paparazzi.Die Menschen standen hinter Absperrungen, ihre Handys erhoben, während Autos vorfuhren.Das Gebäude selbst ragte hinter ihnen empor, mit eleganten Glasfassaden, die den blassen Winterhimmel und die Weihnachtslichter widerspiegelten, die rund um den Eingang angebracht waren.Die Limousine hielt an.Bevor jemand etwas sagen konnte, öffnete sich die Tür.Pierce stieg als Erster aus.In dem Moment, als die Medien ihn erkannten, drängten mehrere Reporter nach vorne.„Mr. Sterling!“„Mr. Sterling, hier drüben!“„Schauen Sie hierher!“Kamerablitze zuckten in schneller Folge auf.Pierce reagierte kaum darauf.Er schenkte ihnen ein geübtes Lächeln und ging weiter zum Eingang.Als Nächstes stieg Camille aus.Die Kameras richteten sich sofort auf sie.Dann kam Hayes.Die Reporter riefen ihm hinterher, doch er quittierte
Eine Woche verging wie im Flug.Die Feiertagssaison hatte Einzug gehalten.Weihnachtslichter hingen über den Straßen, die Schaufenster waren mit roten und goldenen Dekorationen geschmückt, und jeden Abend schien die Stadt unter dem winterlichen Himmel ein wenig heller zu erstrahlen.In dieser Woche hatte es zweimal geschneit.Nicht genug, um die Straßen vollständig zu bedecken, aber genug, um dünne weiße Schichten auf den Gärten und Dächern zu hinterlassen.Ich war beschäftigt gewesen.Mit den üblichen Dingen.Und irgendwie war seit meinem Geburtstag bereits eine Woche vergangen.Dominic hatte sich nicht gemeldet.Nicht ein einziges Mal.Ich wusste nicht einmal, warum mir das aufgefallen war.Ich betrachtete mein Spiegelbild, während ich einen meiner Ohrringe zurechtrückte.Warum dachte ich an ihn?Ich runzelte mein Spiegelbild an.Das sollte ich nicht tun.Es gab keinen Grund dafür.Er hatte mir Freiraum gelassen.Das war es, was ich wollte.Oder etwa nicht?Meine Finger hielten am O
Ich ging durch die Haustür.Das Haus war warm und hell erleuchtet, ein starker Kontrast zur kühlen Abendluft draußen.In dem Moment, als ich das Wohnzimmer betrat, hörte ich Stimmen.Alle waren da.Hayes saß auf einem der Sofas und konzentrierte sich auf sein Tablet.Ford saß neben ihm und sprach mit Pierce über etwas, das ich nicht ganz verstehen konnte.Camille saß ihnen gegenüber und scrollte auf ihrem Handy, während Leo mit seinen Spielsachen auf dem Boden spielte.In dem Moment, als Leo mich bemerkte, hellte sich sein Gesicht auf.„Mummy.“Er stand auf und rannte auf mich zu.Ich lächelte, als er seine Arme um meine Taille schlang.„Hey.“Ich legte eine Hand auf seinen Kopf.„Du bist zurück.“„Ja.“Ich beugte mich leicht hinunter und küsste seine Stirn.„Hast du mich vermisst?“Er nickte ernst.„Sehr.“Ich lächelte.„Ich habe dich auch vermisst.“Ich richtete mich auf und sah die anderen an.„Was gibt’s, Jungs?“Hayes blickte von seinem Tablet auf.„Willkommen zurück.“Ford läche
Ich schüttelte sofort den Kopf.„Nein.“Ich schob die Schachtel zu ihm zurück.„Ich habe dir gesagt, dass du dir deswegen keine Gedanken machen sollst.“Er schob sie zurück.„Ich habe sie bereits gekauft.“Er zuckte mit den Schultern.„Ich kann sie doch nicht zurückgeben, oder?“Ich schüttelte den Kopf.„Reed, ich kann das nicht annehmen.“Ich deutete auf das Restaurant.„Du hast bereits genug getan.“Ich sah ihn an.„Die Galerie. Das Buch. Und dieses unglaubliche Essen.“Mein Blick fiel kurz auf die Schachtel.„Du hättest all das nicht einmal tun müssen.“Er starrte mich einen Moment lang an.Dann seufzte er dramatisch.„Okay.“Ich kniff die Augen zusammen.„Ich werde nichts mehr für dich tun.“Er schob die Schachtel erneut zu mir.„Ich werde nichts mehr kaufen.“Er faltete die Hände zusammen.„Aber nimm wenigstens dieses eine Geschenk an.“Dann setzte er diesen übertriebenen, sarkastisch flehenden Blick auf.„Bitte.“Ich starrte ihn an.Er sah mich weiterhin an.Ich seufzte.„Du bis
Einige Minuten später kam die Restaurantbesitzerin mit einem großen Tablett zurück.Sie stellte die Teller vorsichtig auf den Tisch, ein unbeschwertes Lächeln im Gesicht.„Ich habe dir wie immer das Übliche gebracht.“Sie wandte sich mir zu, während sie einen weiteren Teller vor mich stellte.„Und für dich habe ich dieses hier ausgesucht. Vertrau mir, es wird dir schmecken.“Ich lächelte.„Danke.“Sie schenkte mir ein weiteres Lächeln, bevor sie das leere Tablett aufhob und wieder hineinging.Ich betrachtete den Teller vor mir.Dann sah ich Reed an.„Sieht gut aus.“„Ist es auch.“Ich nahm meine Gabel und probierte einen Bissen.Meine Augen weiteten sich.„Es schmeckt so gut.“Reed lächelte.„Mit meinen Essensempfehlungen liege ich nie falsch.“Ich schüttelte den Kopf und nahm bereits den nächsten Bissen.Bis dahin hatte ich gar nicht bemerkt, wie hungrig ich war.Das Essen war warm und voller Geschmack.Ich nahm noch einen Bissen.Dann noch einen.Eine Weile sagte keiner von uns etwa
Einen Moment lang starrte ich auf die Tüte in Reeds Hand.Dann nahm ich sie ihm ab.Ich öffnete sie.Darin lag ein Buch.Ich zog es heraus und betrachtete das Cover.KING.Ich hob eine Augenbraue.„King?“, fragte ich und sah Reed an.Er nickte.„Die vollständige Geschichte hinter diesem Gemälde. Die Prinzessin und der Mann hinter der Menschenmenge.“Meine Augen weiteten sich.„Wirklich?“Ich blickte wieder auf das Buch.Dann schlug ich es auf.Ich blätterte durch ein paar Seiten und schloss es wieder.Ich drehte es um und betrachtete die Rückseite.Dann wieder die Vorderseite.Langsam breitete sich ein Lächeln auf meinem Gesicht aus.„Ich wollte es wirklich lesen.“Ich blickte zu ihm auf.„Danke.“„Das hatte ich mir gedacht.“Ich lächelte erneut.Meine Finger strichen über das Cover.King.Ein interessanter Titel.Ich fragte mich, welche Art von Geschichte dieses Gemälde inspiriert haben könnte.Die Prinzessin.Die Männer, die sie umringten.Der Mann, der allein mit seinem Buch dasaß.







