FAZER LOGIN**Alisons Sicht**
„Du bist jetzt in Sicherheit, Alison. Kein Rogue-Wolf wird dich je wieder erschrecken“, fuhr er fort.
Ich wollte etwas sagen, aber ich konnte nicht… Ich wusste nicht warum, aber ich konnte mich weder bewegen noch widersetzen.
Ohne Vorwarnung beugte er sich noch näher und küsste mich.
*Oh Göttin, was geschah hier?*
Ich hätte ihn aufhalten sollen, aber ich konnte es nicht. Also ließ ich zu, dass er mich küsste und mich auszog.
Er zwang mich nicht, aber er fragte auch nicht. Und ich hasste, wie gierig mein Körper reagierte – wie sich mein Rücken unter ihm durchbog, wie sich meine Lippen vor Ekstase öffneten und wie sich Hitze in meinem Unterleib sammelte, während seine Finger eine Spur aus Gänsehaut auf meiner Haut hinterließen.
Alles geschah so schnell, dass ich keine Zeit hatte, irgendetwas zu verarbeiten. In einem Moment rannte ich noch um mein Leben…
Im nächsten war ich kurz davor, den Namen eines Mannes zu stöhnen, den ich gerade erst kennengelernt hatte.
Und Aidan machte es nicht besser. Er bewegte sich wie ein gefährliches Feuer, und ich sehnte mich nach der Verbrennung.
Bevor ich mich versah, waren meine Kleider verschwunden, irgendwo auf dem Boden verstreut, und ich lag vollkommen nackt unter seinem Blick.
Ich hätte frieren sollen, aber verdammt, meine Haut brannte.
Aidan sagte kein Wort, als er sich hinunterbeugte und seine eigenen Kleider abstreifte.
Ich wollte wegsehen.
Ich wusste, ich sollte wegsehen, aber meine Augen waren wie festgeklebt auf ihn gerichtet – vor allem auf seinen bereits hart werdenden Schwanz.
Seine Brust war breit, seine Schultern schwer muskulös, aber weiter unten war sein Schwanz schon voll erigiert, dick und pulsierend, mit Lusttropfen, die herausquollen.
Er war allein vom Küssen und Berühren schon so hart?
„Du siehst wun… wunderschön aus, Alison“, murmelte er, während er sich ans Ende der Matratze setzte und die Unterarme auf seine Knie stützte.
„Komm… Hab keine Angst“, flüsterte er mit tiefer, rauer Stimme, deren Vibration mir direkt das Rückgrat hinunterlief. „Ich werde dir nicht wehtun.“
Langsam streckte er die Hand aus und winkte mich zu sich.
Meine Füße bewegten sich, bevor mein Verstand den Befehl geben konnte.
Ich machte einen langsamen Schritt nach vorn, dann noch einen, bis ich genau zwischen seinen gespreizten Knien stand.
Mein Blick wanderte nach unten und starrte direkt auf den dicken, schweren Schwanz, der gegen seinen Schenkel pulsierte.
Er sah einschüchternd, gefährlich und überwältigend aus, und ich konnte nicht anders, als mich zu fragen, ob er wirklich in mich passen würde.
Ich mochte verängstigt und verwirrt sein, aber ich war nicht naiv… Wenn mir das ein Dach über dem Kopf verschaffte, war es ein Risiko, das ich einzugehen bereit war.
Ich musste am Leben bleiben, um mich an diesen Leuten zu rächen. Warum also nicht?
„Berühr ihn“, murmelte er und durchbrach meine Gedanken, während seine Augen die nervöse Bewegung meiner Brust verfolgten.
Ich zögerte einen Moment, jeder Instinkt riet mir zurückzuweichen, doch die Hitze in meinem Unterleib war zu stark, um sie zu ignorieren, und mein Kopf wiederholte immer wieder: *Tu es, um zu überleben, dann kommt die Rache.*
Langsam streckte ich mit zitternder Hand die Hand aus und ließ meine Finger um seinen harten Schwanz gleiten.
„Fuck… Alison… so mmmgghh warm…“, stieß Aidan ein tiefes, kehliges Stöhnen aus. Sein Kopf fiel zurück, die Augen fest geschlossen.
Der Klang seiner Stimme, die meinen Namen wie ein Gebet aussprach, jagte einen heftigen Schauer durch mein Innerstes.
Bevor ich zurückweichen konnte, schloss sich seine große Hand fest um meine, hielt mich dort für eine volle Minute und zwang mich, den rasenden, schweren Puls unter seiner Haut zu spüren.
Plötzlich verstärkte sich sein Griff. Ohne Vorwarnung zog er mich an der Taille nach vorn, hob mich hoch und zog mich direkt auf seinen Schoß.
„Ahhhh!“
„Verdammte Hölle…“
Ein heißes, synchrones Stöhnen entrang sich unseren Lippen im selben Moment, als sein Schwanz direkt in meine Pussy stieß – und verdammt, es fühlte sich so gut an, als stünde mein gesamter Körper in Flammen.
…
Nach drei Tagen hatte ich mich daran gewöhnt, seine Bettwärmerin zu sein. Und so sehr ich es hasste, es zuzugeben – es fühlte sich gut an.
Jedes Mal, wenn er meinen Namen stöhnte, hielt er mich, als wäre ich etwas Zerbrechliches.
Er fuhr die Narben auf meiner Haut nach und flüsterte mir sanfte Worte zu – wie sehr er mich bei sich haben wollte und wie sehr er meine Gesellschaft genoss.
Und ich ließ mich davon trösten, denn zumindest sah er mich mit Anerkennung an, obwohl er nichts über mich wusste. Ich war nicht unsichtbar.
Aber jedes Mal, wenn sein Mund den meinen fand, pochte ein Puls unter meiner Haut.
Ein schwaches, schmerzendes Glühen… das Gefährtenband zwischen Ryder und mir.
Es war nicht gerissen oder verblasst. Es hing noch immer an mir, in meinem Körper wie ein ungewolltes Tattoo, und ich hasste es.
Aber es erinnerte mich daran, dass ich einen Racheplan schmieden musste. Denn wie es in der Küche so schön heißt:
*Rache ist ein Gericht, das am besten kalt serviert wird.*
Ryders SichtDas Erste, was ich über den Verlust von Alison lernte, war, dass Stille mehr wehtun konnte als jedes Schreien.Ich hatte ihren Namen gerufen, als die Halle der Erstgeborenen sie verschlungen hatte. Ich hatte gegen die Magie angekämpft, die sie uns entriss, und so lange mit meinen Krallen auf die silberne Barriere eingeschlagen, bis Blut über meine Finger gelaufen war. Ich hatte von der uralten Kammer Antworten verlangt, von den Ruinen und von jedem, der dumm genug gewesen war, in Reichweite meines Zorns zu stehen.Nichts davon hatte sie zurückgebracht.Nun stand ich am Eingang des nördlichen Ganges und starrte in eine Dunkelheit, die sich jenseits der Grenzen dieser Welt zu erstrecken schien. Nicht einmal das Band, das mich seit jeher mit Alison verbunden hatte, konnte ich noch spüren.Es war, als hätte jemand in meine Brust gegriffen und einen Teil von mir herausgerissen.„Du blutest schon wieder.“Aidans Stimme riss mich aus meinen Gedanken.Ich blickte auf meine Hand.
„Hier steht, dass der Preis vom Wächter selbst gefordert wird. Bedeutet das, dass es um dein Leben geht?“„Ich weiß es nicht.“„Das reicht nicht.“„Das ist mir bewusst.“Er starrte mich an. Unter seiner Angst flackerte Wut auf.„Du darfst nicht wieder eine Entscheidung treffen, die allein darauf beruht, was du glaubst, ertragen zu können. Alison befindet sich an diesem Ort, weil die Erstgeborenen entschieden haben, dass sie ihnen gehört. Wenn deine Familie mitverantwortlich dafür ist, dass das alles geschehen ist, müssen wir genau herausfinden, was der Eid vorhat.“„Da stimme ich dir zu.“„Dann hör auf, zu versuchen, diese Last allein zu tragen.“Seine Worte trafen mich härter, als ich erwartet hatte.Für einen Moment sah ich Alison vor mir, wie sie in den Ruinen gestanden hatte. Ihre bernsteinfarbenen Augen hatten im silbernen Licht ihrer Magie geleuchtet, als sie mir erklärte, dass es kein Vertrauen geben könne, wenn man die Wahrheit verschwieg.Ich erinnerte mich an den Schmerz in
Aidans SichtIn dem Moment, in dem Alisons Präsenz verschwand, verstummte die gesamte Kammer unter den Ruinen.Nicht bloß die Geräusche wurden leiser. Es herrschte vollkommene Stille.Dieser Unterschied war wichtig, denn ich konnte noch immer hören, wie das Gestein unter meinen Stiefeln ächzte, wie in der Ferne einstürzende Mauern krachend zu Boden gingen und wie Ryder neben mir schwer und unregelmäßig atmete. Doch der Welt fehlte etwas Wesentliches. Die schwache silberne Wärme, die seit Alisons Eintritt in die Halle der Erstgeborenen am Rande meiner Wahrnehmung verweilt hatte, war so vollständig verschwunden, dass ich mir nicht länger einreden konnte, sie sei lediglich hinter einer weiteren Schicht uralter Magie verborgen.Ich streckte erneut nach ihr aus.Nichts antwortete.„Alison.“Ihr Name entwich meinen Lippen, bevor mir bewusst wurde, dass ich ihn laut ausgesprochen hatte. Ich versuchte es erneut, dehnte mein Bewusstsein über die Kammer hinaus, über die Ruinen hinweg, und sucht
Alisons Sicht„Hallo, meine Königin. Wir sehen uns wieder.“Die Stimme gehörte Ryder. Das Gesicht war Ryders. Sogar die feine Narbe nahe seiner linken Augenbraue, an die ich mich noch von unserer ersten Begegnung im Dark-Crystal-Packhaus erinnerte, war da. Doch der Mann, der vor mir stand, war nicht der Alpha, den ich kannte.Der wahre Ryder hatte mich niemals so angesehen.Selbst wenn er mich verabscheut hatte, hatte in seinen sturmgrauen Augen immer etwas gelegen. Misstrauen, Wut, Bedauern, Sehnsucht. Jahrelang hatte ich versucht, diese Augen zu lesen, weil ein törichter Teil von mir einst geglaubt hatte, ich könnte ihn dazu bringen, mich zu lieben, wenn ich ihn nur gut genug verstand.Das Wesen, das sein Gesicht trug, sah mich an, als wäre die Liebe eine amüsante Schwäche, die es schon vor Jahrhunderten überwunden hatte.Die geschwärzte silberne Krone ruhte auf seinem Haupt. Ihre scharfen Spitzen krümmten sich wie Dornen. Dunkle Magie flimmerte um ihn herum, und die uralte Kammer r
Alisons POVIch konnte Ryder nicht mehr rufen hören.Einen Moment zuvor hatte ich noch in der einstürzenden Kammer nach ihm gegriffen, und im nächsten stand ich an einem Ort, den es eigentlich gar nicht geben dürfte. Der Stein unter meinen Füßen war glatt und weiß, die Luft schimmerte in silbernem Licht, und gewaltige Säulen ragten zu einer Decke empor, die von sich bewegenden Sternbildern bedeckt war. Gestalten in uralten Rüstungen umringten mich. Ihre Köpfe waren unter Kronen aus Silber und Schwarz gesenkt. Jeder Einzelne von ihnen schien darauf zu warten, dass ich das Wort ergriff.Ich wusste nicht, wo ich mich befand, aber ich wusste, dass ich nicht allein war.Der Mann, der vor mir stand, war derselbe, den ich bereits in meinen Erinnerungen gesehen hatte. Er hatte dunkles Haar, markante Gesichtszüge und Augen, in denen dasselbe seltsame silberne Licht schimmerte wie in der uralten Krone. Auf seiner Rüstung prangte das Symbol des Gefährtenbringers, und die Klinge in seiner Hand sa
Ryders SichtIn dem Moment, in dem das schwarze Symbol über meinem Herzen erschien, wusste ich, dass etwas nicht stimmte. Die Gefährtenbindung, die Alison und mich seit dem Augenblick miteinander verband, in dem mein Wolf sie zum ersten Mal erkannt hatte, war stets wie eine lebendige Präsenz unter meinen Rippen gewesen. Sie erinnerte mich unaufhörlich an die Frau, die ich einst verletzt hatte und die ich niemals vollständig vergessen konnte. Doch das hier war anders. Das neue Mal fühlte sich an wie eine Hand, die sich um mein Herz schloss und mit einer Kraft zudrückte, die nichts mit Liebe und alles mit Kontrolle zu tun hatte.Ich taumelte rückwärts und fing mich am Altar ab, bevor meine Knie nachgeben konnten. Die uralten Symbole um meine Füße leuchteten auf, und ein stechender Schmerz schoss durch meine Brust. Ich presste die Hand auf das Mal, doch die Dunkelheit breitete sich weiter unter meiner Haut aus.„Ryder!“Alison eilte auf mich zu.Ich hob die freie Hand, um sie aufzuhalten







