Beranda / Romantik / Darf ich dich reiten, Luca? / Kapitel 5: Ich glaube, ich bin eigentlich hetero

Share

Kapitel 5: Ich glaube, ich bin eigentlich hetero

Penulis: Frank J.P
last update Tanggal publikasi: 2026-06-09 23:11:50

Emmas Sicht

Ich wachte am nächsten Morgen noch vor meinem Wecker auf, und mein Herz raste bereits, als hätte es im Schlaf einen Marathon absolviert.

Einige Sekunden lang starrte ich an die Decke meines Schlafzimmers und versuchte, mich zu erden. Das blasse Morgenlicht fiel durch die Vorhänge und erhellte das vertraute Chaos auf meinem Schreibtisch und den Stuhl, auf dem mein schwarzes Kleid von letzter Nacht als zerknüllter Haufen lag. Dann trafen mich die Erinnerungen – die Hitze von Lucas Haut, das Gewicht seines Körpers, die Art, wie er mich angesehen hatte, als wäre ich das Einzige auf der Welt, das zählte.

Ich griff nach meinem Handy, meine Finger zitterten. Die Nachricht von Hannah wegen des silbernen Ohrrings war immer noch da und wirkte wie eine tickende Zeitbombe ganz oben in meinen Benachrichtigungen.

Ich habe da was in Lucas Zimmer gefunden...

Ich war gerade kurz davor, in eine handfeste Panikattacke zu verfallen, als eine neue Nachricht aufbloppte.

Luca: Schau in deinen Mülleimer.

Ich legte die Stirn in Falten. Mein Blick fiel auf den kleinen Papierkorb neben meinem Bett. Ganz oben darauf lag eine winzige, schimmernde silberne Creole.

Mein Herz schlug einen heftigen Purzelbaum. Ich sprang aus dem Bett, schnappte mir den Ohrring und überprüfte mein Schmuckkästchen. Beide von meinen waren da. Luca hatte die Sache nicht einfach nur „geregelt“; er war in meine Wohnung eingebrochen – oder hatte den Ersatzschlüssel benutzt, den Hannah hatte –, um das Beweismittel zurückzubringen und es durch ein Ablenkungsmanöver zu ersetzen.

Ich: Wie? Hannah meinte doch, sie hätte ihn gefunden.

Luca: Sie hat „einen“ Ohrring gefunden, Emma. Nicht deinen. Ich habe ihr erzählt, er gehört irgendeinem Mädchen von der Party. Sie hat ihn mir an den Kopf geworfen. Wir sind sicher. Atme einfach durch.

Ich sank auf die Bettkante, während sich das silberne Metall in meine Handfläche grub. Er war bereit, seine Schwester ihn noch ein Stück mehr hassen zu lassen, sie im Glauben zu lassen, er sei der ultimative Playboy, nur um meinen Namen da rauszuhalten. Es war das Süßeste und zugleich Beängstigendste, was je jemand für mich getan hatte.

„Emma? Lebst du noch da drin?“

Die Tür schwang auf und Mia lehnte sich gegen den Rahmen. Sie war bereits fertig für den Strand – ein neon-oranger Bikini unter einem durchsichtigen Sarong, und sie hielt einen grünen Smoothie in der Hand, als wäre es eine Waffe.

„Ich bin wach“, sagte ich und schob mein Handy schnell unter mein Kissen.

„Gut. Denn Hannah ist unten. Sie ist heute im ‚Schutzmodus‘. Anscheinend ist ihr Bruder ein Schwein und sie braucht etwas ‚Mädelszeit‘, um sich von dem Trauma seines Liebeslebens zu erholen.“ Mia trat weiter ins Zimmer und musterte mich von oben bis unten. „Du siehst aus, als hättest du kein Auge zugetan. Immer noch der Tequila?“

„Vielleicht“, murmelte ich und ging zum Kleiderschrank. „Ich brauche einfach Kaffee.“

„Du brauchst ein besseres Pokerface“, flüsterte Mia, als ich an ihr vorbeiging.

Ich ignorierte sie, schnappte mir meine Jeansshorts und ein weißes Leinenhemd. Ich wollte nicht darüber nachdenken, was Mia vermutete. Ich wollte einfach nur den Tag überstehen, ohne zu weinen, zu schreien oder aus Versehen Lucas Namen zu flüstern.

Die Fahrt zum See war erfüllt vom Sound von Hannahs „Summer Vibes“-Playlist. Sie steuerte ihren schrottreifen Jeep, während der Wind ihr Haar in ein goldenes Durcheinander verwandelte. Sie sah glücklich aus.

„Ich bin echt durch mit ihm, Em“, sagte Hannah und streckte die Hand aus, um meine Schulter zu drücken. „Ich bin heute Morgen in sein Zimmer gegangen, um zu sehen, ob er frühstücken will, und es roch nach… ich weiß nicht mal was. Und dann habe ich diesen Ohrring gefunden. Es war ihm völlig egal. Er hat nur gelacht und meinte, irgendein Mädchen namens ‚Tiffany‘ oder ‚Brittany‘ hat ihn wohl liegenlassen.“

„Das ist echt scheiße“, sagte ich, und meine Stimme klang in meinen eigenen Ohren hohl.

„Es ist einfach eklig. Warum kann er nicht einfach normal sein? Warum muss er so… rücksichtslos sein?“ Sie sah mich an, und ihr Blick wurde weicher. „Ich bin einfach froh, dass ich dich habe. Du bist die einzige Person in meinem Leben, die mich nicht ständig enttäuscht.“

Ich blickte aus dem Fenster, während sich die Schuldgefühle wie ein Messer in meinem Magen umdrehten. „Ich bin nicht perfekt, Han.“

„Für mich bist du perfekt“, murmelte sie.

Wir fanden einen Parkplatz, schlenderten hinunter zum Strand und trafen Mia, die bereits einen Platz unter einem großen Sonnenschirm beschlagnahmt hatte. Die Sonne war heiß, das Wasser ein schimmerndes Blau, und für ein paar Stunden schaffte ich es fast zu vergessen. Wir swammen, bräunten uns und lachten über die Touristen.

Doch dann kam der Wein auf den Tisch.

Mia setzte sich auf und rückte ihre Sonnenbrille zurecht. „Lasst uns ein Spiel spielen. Mir ist langweilig. ‚Deep Dives‘. Keine oberflächliche Scheiße erlaubt.“

„Ich hasse deine Spiele“, lachte Hannah, aber sie setzte sich ebenfalls auf. „Na gut. Was ist das erste Thema?“

„Beziehungen“, sagte Mia und blickte mich direkt an.

„Was?! Warum guckst du mich so an?!“, herrschte ich Mia spielerisch an.

Hannah unterbrach uns und lehnte sich auf ihre Ellbogen zurück. „Eigentlich wollte ich dich was fragen, Em. Ich habe letzte Woche diesen Film gesehen – eine dieser Indie-GL-Storys. Du weißt schon, Girls loving Girls. Das war so intensiv. Die Art, wie sie sich angesehen haben… da habe ich mich gefragt, ob du das jemals gefühlt hast. Also, könntest du dich jemals mit einem Mädchen vorstellen? Oder glaubst du, dass Männer die Einzigen sind, die dir dieses ‚Feuer‘ geben können?“

Die Frage fühlte sich wie eine Falle an, aber ich wusste nicht, von welcher Seite sie zuschnappte. Ich dachte an das „Feuer“, das ich bei Luca gespürt hatte. Es war so körperlich gewesen, so überwältigend.

„Ich weiß nicht“, sagte ich langsam und versuchte, ehrlich zu sein, ohne zu viel zu verraten. „Ich denke… Leidenschaft ist Leidenschaft. Wenn du jemanden findest, bei dem du das Gefühl hast, die Welt endlich in Farbe zu sehen, ist es dann wichtig, wer diese Person ist?“

„Exakt!“, sagte Hannah, ihre Stimme eine Spur zu eifrig. „Ich meine, manchmal ist dein Seelenverwandter die Person, die die ganze Zeit direkt vor dir stand, oder? Jemand, der all deine Geheimnisse kennt.“

„Oder jemand, der sie teilt“, fügte Mia hinzu.

Dann schnellte ihr Blick in Richtung Parkplatz.

Ich folgte ihrem Blick. Ein schwarzer SUV war gerade auf den Parkplatz gefahren.

Mein Atem stockte. Luca sprang heraus und sah in nichts als Badeshorts und einem T-Shirt umwerfend aus. Er war nicht allein. Er griff zurück ins Auto und holte eine Kühlbox heraus, gefolgt von einem großen, langbeinigen Mädchen in einem winzigen schwarzen Bikini.

„Oh, großartig“, stöhnte Hannah. „Er ist hier. Und er hat einen weiteren ‚Gast‘ mitgebracht.“

Luca ging auf uns zu, sein Schritt selbstbewusst, seine Augen hinter einer dunklen Sonnenbrille verborgen. Als sie näher kamen, lachte das Mädchen und legte ihren Kopf auf seine Schulter.

„Hey Leute“, sagte Luca mit diesem tiefen, Knochen zum Schmelzen bringenden Grollen in der Stimme. Er blieb am Rand unserer Decke stehen. Er sah mich nicht an. Zumindest anfangs nicht.

„Luca, wir versuchen, einen Mädels-Tag zu haben“, blaffte Hannah.

„Der See ist öffentlich, Han“, sagte sie geschmeidig. Schließlich wanderte sein Blick zu mir, und seine Sonnenbrille rutschte gerade so weit seine Nase hinunter, dass ich seine Augen sehen konnte. Sie waren nicht kalt. Sie brannten.

Er sah mich an, dann das Mädchen an seiner Seite, dann wieder mich. Es war eine Warnung. Eine Herausforderung.

„Das ist Chloe“, sagte er.

„Hi!“, flötete Chloe und winkte. Sie sah mich an. „Bist du Emma? Luca hat mir auf dem Weg hierher so viel von dir erzählt.“

Die Luft wich aus meinen Lungen. Mein Herz blieb stehen.

„Hat er?“, krächzte ich.

„Ja“, lächelte Chloe, ihre Zähne weiß und perfekt. „Er meinte, du bist die ‚unschuldige‘ beste Freundin seiner Schwester. Er sagte, ich solle aufpassen, dich nicht zu verderben.“

Hannah stieß ein bitteres Lachen aus. „Sie verderben? Du bist diejenige, die sich wegen ihm Sorgen machen sollte, Süße.“

Lucas Kiefer verspannte sich. Er sah mich ein letztes Mal an – ein Blick, der gleichzeitig Vertrau mir und Es tut mir leid sagte –, bevor er sich umdrehte, um Chloe zum Wasser zu führen.

„Siehst du?“, sagte Hannah und drehte sich wieder zu mir um. „Das ist es, was ich meine. Er ist ein hoffnungsloser Fall. Du hast Glück, dass du nicht so einen Bruder hast, Em.“

Ich blickte auf den silbernen Ohrring, den ich in der Tasche meiner Tasche versteckt hatte. Ich blickte auf Lucas Rücken, während er mit einem anderen Mädchen wegging. Und dann blickte ich auf Hannah, deren Hand im Sand immer näher an meine heranrückte.

Ein paar Minuten später gingen wir ins Wasser. Ich watete gerade hinein, als ich spürte, wie eine Hand unter der Oberfläche nach meinem Knöchel griff. Ich keuchte auf und tauchte für eine Sekunde unter.

Als ich wieder hochkam, war Luca da, den Rücken zum Strand gedreht, sodass er mich vor Hannahs Blicken abschirmte.

„Schrei nicht“, flüsterte er, während seine Hand unter Wasser meinen Oberschenkel hinaufglitt.

„Was tust du da? Sie steht direkt da drüben!“

„Ich muss dir was sagen“, brachte er zwischen zusammengebissenen Zähnen hervor, sein Gesicht nur Zentimeter von meinem entfernt. „Chloe ist kein Date. Sie ist ein Ablenkungsmanöver. Mias Handy nimmt uns gerade vom Sonnenschirm aus auf. Guck nicht zu ihr. Hör einfach zu. Heute Nacht, Mitternacht, das alte Bootshaus. Wenn du nicht kommst, erzähle ich es Hannah selbst.“

„Das würdest du nicht tun.“

„Finde es heraus, Emma. Ich übernehme keine Garantie für mich. Ich will mehr von letzter Nacht.“

Er ließ mich genau in dem Moment los, als Hannah heranschwamm.

„Alles okay, Em? Du warst ganz schön lange unter Wasser!“

Ich blickte in Hannahs besorgtes Gesicht, dann auf Lucas sich entfernende Gestalt und schließlich zu Mia, die tatsächlich ihr Handy hochhielt und es genau auf das Wasser richtete.

Lanjutkan membaca buku ini secara gratis
Pindai kode untuk mengunduh Aplikasi

Bab terbaru

  • Darf ich dich reiten, Luca?   Kapitel 252: Jetstream-Weichheit, Riviera-Sonnenlicht und Gelübde im Sonnenuntergang

    Emmas Sicht„Nächste Woche Saint-Tropez, Mrs. Carter“, hatte Luca gegen meine Lippen geflüstert, als die ersten goldenen Strahlen des Sonnenaufgangs über dem See anbrachen.Sieben Tage später standen wir auf dem privaten Rollfeld des Flughafens und blickten zu einem gewaltigen, eleganten, matt-schwarzen Gulfstream-Jet auf, der mit dem subtilen silbernen Wappen der Carter Corp verziert war.„Luca, sag mir bitte, dass du nicht ein ganzes Fünfzig-Millionen-Dollar-Flugzeug nur für ein drei Monate altes Baby umgebaut hast“, sagte ich und hielt Aurelia sicher in ihrem Designer-Tragegurt, während der Küstenwind mein dunkles Haar über mein Gesicht wehte.„Ich habe nicht das ganze Flugzeug umgebaut“, brummte Luca geschmeidig, legte von hinten seinen Arm um meine Taille und führte mich die Passagiertreppe hinauf. „Nur die Master-Suite.“In dem Moment, als wir die Kabine betraten, klappte mir der Mund auf.Die Hauptkabine war mit cremefarbenen Leder-Drehsesseln, frischen weißen Rosen und Kristal

  • Darf ich dich reiten, Luca?   Kapitel 251: Dienst um zwei Uhr morgens

    Emmas Sicht„Emma? Liebes? Es tut mir so leid, dass ich euch störe, aber Aurelia ist wach und weint nach dir. Sie will die Flasche nicht – sie möchte gestillt werden.“Der Klang der Stimme meiner Mutter durch die schwere Mahagonitür traf den Raum wie ein Eimer Eiswasser.Luca erstarrte mitten in der Bewegung.Seine angespannte Gestalt ruhte tief in mir, seine Muskeln waren so fest angespannt, dass er buchstäblich zitterte. Drei atemlose Sekunden lang bewegte sich keiner von uns. Dann riss ein tiefes, ersticktes, qualvolles Knurren aus dem Hintergrund seiner Kehle, und seine Stirn schlug direkt neben meinem Kopf auf das Kissen.„Emma, ich war zwei Sekunden davon entfernt, in dir zu kommen“, knirschte er heraus und blickte mit schweren, dunklen Augen zu mir auf, die von einer verrückten Mischung aus Verlangen und Frustration brannten. „Zwei Sekunden!“„Einen Moment, Mama!“, rief ich zur Tür hin, meine Stimme brach leicht. „Ich komme!“Luca zog sich langsam und schmerzerfüllt mit einem l

  • Darf ich dich reiten, Luca?   Kapitel 250: Massagen, Blowjobs … unterbrochen von Baby Aurelia

    Emmas SichtweiseDer Dampf stieg in trägen, sich kräuselnden Schwaden um uns herum auf; der Duft von Vanille und Rosenblättern lag schwer in der Luft, als Lucas Mund meinen mit jener langsamen, überwältigenden Intensität in Besitz nahm, bei der sich unter dem warmen Wasser meine Zehen zusammenzogen.Seine Hände glitten an meinem eingeölten Rücken empor, die Finger spreizten sich über meine Schulterblätter und zogen mich so nah an seine Brust, wie es nur irgend ging.„Davon habe ich geträumt“, raunte er an meine Lippen; seine Stimme war ein tiefes, raues Vibrieren, das ich bis in meinen Bauch hinein spürte. „Drei Monate lang habe ich dich beobachtet, dich berührt – und konnte dich doch nicht so haben, wie ich dich brauche.“„Luca“, hauchte ich und ließ meine Finger durch sein nasses, dunkles Haar gleiten, während das warme Wasser unsere Haut umspülte. „Du hattest mich doch jede einzelne Nacht.“„Nicht so“, knurrte er, und eine seiner Hände glitt hinab, um unter Wasser meinen Hintern zu

  • Darf ich dich reiten, Luca?   Kapitel 249: Hochzeitsvorbereitungen

    Emmas Sicht„Morgen Früh, Mrs. Carter“, hatte Luca am Kopfende der Galatafel gegen meine Lippen geraspelt, seine dunklen Augen brannten vor diesem skrupellosen, besitzergreifenden Versprechen. „Wir suchen die Location morgen Früh aus.“Er hatte nicht übertrieben.Am nächsten Morgen um acht Uhr wachte ich in unserem Hauptschlafzimmer vom Dröhnen dreier Lieferwagen auf, die die Zufahrt des Anwesens hinauffuhren, gefolgt vom Klappern rollender Kleiderständer über unsere polierten Hartholzböden.„Luca?“, stöhnte ich, rieb mir die Augen und zog das Seidenlaken über meine Brust, als die Schlafzimmertür aufgeschoben wurde.Luca kam in einer tief sitzenden Jogginghose und einem dunklen T-Shirt herein; er trug ein Sterlingsilber-Tablett mit frischem Lavendeltee und einem Teller warmer Blaubeer-Scones. Im anderen Arm lag die drei Monate alte Aurelia gemütlich an seine breite Brust geschmiegt, nuckelte zufrieden an ihrem kleinen rosa Schnuller und trug einen winzigen weißen Strampler mit der Auf

  • Darf ich dich reiten, Luca?   Kapitel 248: Sechs Wochen Folter und unsere offizielle Kennenlern-Feier

    Emmas SichtLucas Lippen waren noch immer warm auf meinen, während das freudige Lachen unserer Familie durch das Krankenhauszimmer hallte.„Ich nehme dich beim Wort, Studentin“, hatte er gegen meinen Mund gegrollt, seine dunklen Augen brannten vor diesem besitzergreifenden, unaufhaltsamen Feuer. „Ich nehme dich für immer beim Wort.“Vierundzwanzig Stunden später gaben die Ärzte schließlich grünes Licht, dass ich nach Hause gehen konnte. Doch direkt bevor wir St. Jude’s verließen, zog die leitende Geburtshelferin Luca auf den Flur und erteilte eine strenge, nicht verhandelbare Anweisung, die unsere Hauptsuite in eine echte Folterkammer verwandelte.Sechs Wochen. Minimum.Sechs verpflichtende Wochen absoluter Ruhe, keinerlei Aktivität im Beckenbereich und Heilung nach der Sturzblutung.Und für meinen Verlobten und Vater meines Babys waren diese sechs Wochen reine, qualvolle Folter.Mein Körper hatte sich nach der Entbindung komplett verändert. Das Stillen von Aurelia hatte meine Oberwei

  • Darf ich dich reiten, Luca?    Kapitel 247: Und ihr Name ist Aurelia

    Emmas SichtDas Erste, was ich spürte, war die Wärme.Es war nicht das grelle, blendende Licht der Operationssaallampen oder der eiskalte Schock der Panik, der mich vollständig verschlungen hatte. Es war sanftes, goldenes Morgenlicht, das mein Gesicht umspielte und leicht nach sauberer Bettwäsche und frisch geschnittenen Rosen roch.Unter dem stetigen, rhythmischen Piepen ... Piepen ... Piepen ... eines Herzmonitors war eine große, schwielige Hand wie ein Schraubstock um meine geschlossen; warme Finger rieben sanft über meine Knöchel.„Emma?“, raspelte eine tiefe, raue Stimme. Der Klang war so voller fester, verängstigter Hingabe, dass mein Herz augenblicklich ins Stocken geriet. „Baby, bitte ... öffne diese braunen Augen für mich.“Meine Augenlider fühlten sich an wie Blei, aber ich zwang sie zu flattern und sich zu öffnen.Das verschwommene, weiße Krankenhauszimmer wurde langsam scharf. Direkt neben meinem Bett saß Luca. Er beugte sich zu mir herüber, sein dunkles Haar war zerzaust

  • Darf ich dich reiten, Luca?   Kapitel 4: Ich dachte, ich wäre lesbisch

    Emmas SichtDer Tag, an dem ich Luca dabei erwischt hatte, wie er ein Mädchen auf der Küchentheke vögelte, war das erste Mal, dass ich Sex live gesehen hatte.Und seitdem…Zurück auf meinem SchlafzimmerbodenDas Holz der Tür drückte hart gegen meine Wirbelsäule, aber ich bewegte mich nicht. Ich kon

  • Darf ich dich reiten, Luca?   Kapitel 3: Ich habe Luca beim Vögeln erwischt

    Emmas SichtVor ein paar Monaten war ich für eine Übernachtung bei Hannah.Das Haus war dunkel und still. Ich hörte das leise Murmeln einer Stimme.Nicht Hannahs.Ein Frauenlachen, leise und kehlig, drang aus der Küche herauf. Ich hielt auf der letzten Stufe inne, meine Hand erstarrte auf dem kühle

  • Darf ich dich reiten, Luca?   Kapitel 2: Schadensbegrenzung

    Emmas Sicht„Hannah ist hier.“Die Worte trafen mich wie Eiswasser.Lucas Körper verkrampfte sich an meinem, und jede Spur von Hitze wich augenblicklich aus seinem Gesicht. Für den Bruchteil einer Sekunde rührte sich keiner von uns. Die Musik unten wummerte ahnungslos weiter. Mein Herz hämmerte so

  • Darf ich dich reiten, Luca?   Kapitel 1: Darf ich dich reiten, Luca?

    Emmas SichtDie Musik von unten pulsierte unter meinen Füßen, ein ferner Herzschlag, der sich dumpf durch den Boden zog. Hier oben, in Lucas Schlafzimmer, das schwach nach Zeder und etwas abgestandenem Rasierwasser roch, war die Welt auf den Raum zwischen unseren Körpern zusammengeschrumpft.Hannah

Bab Lainnya
Jelajahi dan baca novel bagus secara gratis
Akses gratis ke berbagai novel bagus di aplikasi GoodNovel. Unduh buku yang kamu suka dan baca di mana saja & kapan saja.
Baca buku gratis di Aplikasi
Pindai kode untuk membaca di Aplikasi
DMCA.com Protection Status