LOGINEmmas Sicht
Ich wachte auf, als in der Ecke des Zimmers ein rotes Licht blinkte.
Mein Herz hämmerte gegen meine Rippen, bevor mir wieder einfiel, wo ich war.
Das Anwesen.
Kades Anwesen.
Mein Gefängnis.
Die Kamera starrte von der Decke auf mich herab.
Langsam setzte ich mich auf. Jeder Muskel schmerzte.
Nach der medizinischen Untersuchung hatten sie mich gestern Abend in dieses Zimmer gebracht.
Jetzt taumelte ich zum Fenster und presste die Handfläche gegen das Glas.
Versiegelt.
Nicht einmal ein Spalt, durch den frische Luft hereinkommen konnte.
Als Nächstes versuchte ich die Tür.
Von außen verschlossen.
Natürlich.
Meine Brust zog sich zusammen.
Ich bekam kaum Luft.
Die Wände wirkten zu nah.
Die Decke zu niedrig.
Ich war gefangen.
Wirklich gefangen.
„Reiß dich zusammen“, flüsterte ich mir selbst zu. „Lily braucht dich. Reiß dich zusammen.“
Ein Klopfen ließ mich zusammenzucken.
Die Tür öffnete sich, bevor ich antworten konnte.
Eine Frau in einem weißen Kittel trat ein und trug einen Metallkoffer.
Sie war vielleicht vierzig, hatte scharfe Augen und graues Haar, das zu einem strengen Knoten gebunden war.
„Emma Carter“, sagte sie.
Keine Frage.
„Ich bin Dr. Hale. Setzen Sie sich.“
Ich rührte mich nicht.
„Warum?“
„Wöchentliche Untersuchung. Das steht in Ihrem Vertrag.“
„Ich habe den Vertrag nicht gelesen.“
Ihr Gesichtsausdruck veränderte sich nicht.
„Setzen Sie sich trotzdem.“
Etwas in ihrem Tonfall ließ mich gehorchen.
Ich setzte mich auf die Bettkante und ballte die Hände in meinem Schoß zu Fäusten.
Dr. Hale öffnete den Koffer.
Medizinische Instrumente glänzten darin.
Spritzen.
Ampullen.
Und etwas Silbernes, das wie ein kleiner Armreif aussah.
„Was ist das?“, fragte ich.
„Eine Überwachungsmanschette. Sie misst Ihre Vitalwerte und den Grad einer Bindungskorruption.“
Sie nahm das silberne Gerät heraus.
„Geben Sie mir Ihr Handgelenk.“
Ich versteckte die Hände hinter meinem Rücken.
„Nein.“
„Sie haben keine Wahl.“
„Ich habe Nein gesagt.“
Dr. Hale seufzte.
„Wenn Sie sich weigern, rufe ich die Sicherheitskräfte. Sie halten Sie fest, während ich sie trotzdem anlege. Ihre Entscheidung.“
Wut brannte in meiner Kehle.
Trotzdem streckte ich ihr mein linkes Handgelenk hin und hasste mich dafür.
Die silberne Manschette klickte zu.
Kaltes Metall schmiegte sich um meine Haut.
Fest genug, um es ständig zu spüren.
Nicht schmerzhaft, aber unangenehm.
„Sie überwacht Ihren Herzschlag, Ihren Blutdruck und Ihren emotionalen Zustand“, erklärte Dr. Hale und bereitete bereits eine Spritze vor. „Jedes Anzeichen von Bindungskorruption löst eine Warnmeldung an den Rat aus.“
„Was ist Bindungskorruption?“
„Emotionale Bindung an Ihren zugewiesenen Alpha.“
Sie tippte gegen die Spritze.
„Diese Unterdrückungsmittel helfen, sie zu verhindern.“
Mir wurde übel.
„Sie betäuben mich mit Medikamenten?“
„Wir schützen Sie. Stabilisatoren, die Gefühle für ihre Alphas entwickeln, überleben selten lange.“
Sie griff nach meinem Arm.
„Stillhalten.“
Die Nadel durchbohrte meine Haut.
Flüssiges Feuer schoss durch meine Adern.
Keuchend biss ich mir einen Schrei zurück.
Es brannte.
Gott, es brannte wie Säure, die sich durch meinen Blutkreislauf fraß.
„Zu den Nebenwirkungen gehören Übelkeit, Kopfschmerzen und emotionale Taubheit“, sagte Dr. Hale, während sie die Nadel herauszog. „Das lässt innerhalb einer Stunde nach.“
Ich konnte nicht sprechen.
Kaum atmen.
Sie packte ihren Koffer zusammen.
„Jemand wird Ihnen Frühstück bringen. Der Alpha möchte Sie um neun Uhr sehen.“
Die Tür verriegelte sich hinter ihr.
Ich rollte mich auf die Seite und zitterte.
Das Brennen ließ langsam nach und wurde zu einem dumpfen Schmerz.
Meine Gedanken fühlten sich verschwommen an.
Fern.
Als würde ich durch Nebel denken.
Emotionale Taubheit.
Natürlich.
Das Frühstück kam um acht.
Toast.
Eier.
Orangensaft.
Ich rührte nichts davon an.
Punkt neun Uhr klickte das Schloss.
Ein Wachmann stand in der Tür.
Jung.
Vielleicht Mitte zwanzig.
Mit einem Körperbau, der verriet, dass er mich ohne Mühe in zwei Hälften brechen konnte.
„Kommen Sie mit“, sagte er.
Ich folgte ihm, weil ich keine Wahl hatte.
Er führte mich durch Flure, die alle gleich aussahen.
Grauer Stein.
Hohe Decken.
Überall Kameras.
Wir stiegen eine Treppe in den zweiten Stock hinauf.
Vor einer schweren Holztür blieb er stehen und klopfte einmal.
„Herein“, sagte eine Stimme, die ich sofort erkannte.
Kade.
Der Wachmann öffnete die Tür und bedeutete mir einzutreten.
Kades Arbeitszimmer war genau so, wie ich es erwartet hatte.
Dunkles Holz.
Ledersessel.
Bücherregale vom Boden bis zur Decke.
Ein gewaltiger Schreibtisch dominierte den Raum.
Und dahinter saß der Mann, dem ich gehörte.
Bei Tageslicht sah er anders aus.
Immer noch groß.
Immer noch atemberaubend.
Aber die Schatten ließen sein Gesicht noch härter wirken.
Diese grauen Augen verfolgten jede meiner Bewegungen.
Kalt.
Berechnend.
„Setzen Sie sich“, sagte er.
Ich setzte mich auf den Stuhl vor seinem Schreibtisch.
Der Wachmann schloss die Tür hinter sich.
Nun waren wir allein.
Kade musterte mich lange.
Ich starrte zurück.
Weigerte mich, zuerst wegzusehen.
„Dr. Hale sagt, Sie waren schwierig“, sagte er schließlich.
„Sie hat mir eine Überwachungsmanschette angelegt.“
„Das ist Standardverfahren.“
„Ebenso wie darum zu bitten.“
Etwas flackerte in seinen Augen auf.
Vielleicht Verärgerung.
„Sie sind hier, um eine Funktion zu erfüllen. Ihre Gefühle bezüglich des Verfahrens sind irrelevant.“
Wut durchbrach den medikamentösen Nebel.
„Ich bin kein Gegenstand.“
„Sie sind genau das, was im Vertrag steht.“
Er lehnte sich zurück.
„Eine Stabilisatorin. Meine Stabilisatorin. Und Sie werden die Regeln befolgen.“
„Oder was?“
„Oder Ihre Schwester stirbt.“
Die Worte trafen mich wie eine Ohrfeige.
Ich hörte auf zu atmen.
Kades Gesichtsausdruck veränderte sich nicht.
„Sie werden dieses Anwesen nicht ohne Erlaubnis verlassen. Sie werden niemanden außerhalb dieser Mauern kontaktieren. Sie werden an sämtlichen medizinischen Untersuchungen teilnehmen. Und Sie werden meinen Anweisungen unverzüglich und ohne Widerrede folgen. Verstanden?“
Ich wollte schreien.
Wollte etwas nach seinem perfekten, gefühllosen Gesicht werfen.
Doch Lilys verängstigter Ausdruck erschien vor meinem inneren Auge.
„Verstanden“, presste ich hervor.
„Gut.“
Er zog ein Tablet aus einer Schublade seines Schreibtisches.
„Ihr Zeitplan. Mahlzeiten zu festen Zeiten. Medizinische Untersuchungen jeden Freitag. Der Zutritt zu meinen privaten Räumen, dem Westflügel und dem Wald ist Ihnen untersagt. Kameras überwachen alle Gemeinschaftsbereiche. Jeder Regelverstoß führt zu disziplinarischen Maßnahmen.“
„Welche Art von Maßnahmen?“
„Die Art, die wehtut.“
Meine Hände zitterten in meinem Schoß.
Ich presste sie gegen meine Oberschenkel, um es zu verbergen.
Kades Blick fiel auf meine Handgelenke.
Blieb kurz auf der silbernen Manschette hängen.
Für einen einzigen Moment huschte etwas über sein Gesicht.
Etwas, das beinahe wie Bedauern aussah.
Dann war es verschwunden.
„Sie können gehen“, sagte er.
Ich stand auf zitternden Beinen auf.
Ich hatte die Tür fast erreicht, als seine Stimme mich aufhielt.
„Emma.“
Ich drehte mich um.
Er beobachtete mich wieder.
Dieser unlesbare Ausdruck lag erneut auf seinem Gesicht.
„Machen Sie es nicht schwerer, als es sein muss“, sagte er leise.
Ich antwortete nicht.
Ich ging einfach hinaus.
Der Wachmann brachte mich zurück in mein Zimmer.
Hinter mir klickte das Schloss.
Ich stand in der Mitte des leeren Raumes.
Wut und Angst kämpften in meiner Brust gegeneinander.
Die Medikamente ließen alles gedämpft und fern wirken.
Doch unter dieser künstlichen Taubheit schrie etwas in mir.
Ich prägte mir alles ein, was ich gesehen hatte.
Die Routine der Wachleute.
Die blinden Winkel der Kameras in den Fluren.
Die Art, wie Kades Kiefer sich anspannte, wenn ich widersprach.
Das kurze Aufflackern von etwas in seinen Augen, das nicht ganz so leer war, wie er mich glauben lassen wollte.
Details.
Ich brauchte Details.
Muster.
Schwachstellen.
„Ich werde das überleben“, flüsterte ich in den leeren Raum.
„Ich werde Lily hier rausholen. Und ich werde sie alle dafür bezahlen lassen.“
Emmas Pov Die Bombe schraunte gewaltig vor uns. Erheblich größer als das Failsafe-Gerät, auf das wir in der Ratszentrale gestoßen waren. Seine Oberfläche pulsierte mit gestohlener Bindungsenergie, Kabel und Komponenten, die mit erschreckender Präzision angeordnet waren. "Das ist deutlich fortgeschrittener." Serena studierte die komplizierte Verkabelung, ihr Gesicht blass im schwachen Kammerlicht. "Ich erkenne die Hälfte dieser Komponenten nicht." "Können Sie es auf die gleiche Weise entschärfen?" Fragte Kade. Serena untersuchte das Gerät weiter. Ihr Gesichtsausdruck wurde mit jeder Sekunde immer beunruhigter. "Ich glaube nicht. Dieses Design ist völlig anders als alles, was ich zuvor gesehen habe." "Was machen wir dann?" Fragte ich und beobachtete, wie der Countdown seinen unerbittlichen Fortschritt fortsetzte. Sechsundvierzig Minuten jetzt. Fünfundvierzig. Kade sah mich an. Trotz der offensichtlichen Gefahr, die diese Entscheidung darstellte, setzte sich etwas in seinem Gesicht
Kade's Pov Ich fing Fens Angriff ab, bevor er Marcus erreichen konnte. Mein Körper bewegte sich instinktiv, schlug in seine Seite und richtete seinen Schwung um. Wir stürzten zusammen zu Boden, seine Kiefer schnappten Zentimeter von meinem Gesicht entfernt. Sein Atem war heiß und zerlumpt, seine Augen waren völlig wild. "Fen, hör auf damit." Ich stieß ihn zurück, wodurch Distanz geschaffen wurde. "Ich will dich nicht verletzen." Er antwortete nicht mit Worten. Er antwortete mit einem leisen, gefährlichen Knurren, das nichts von seinem üblichen kontrollierten Verhalten hatte. Seine Muskeln verklumpten sich, bereit, erneut anzugreifen. "Maeve!" Rief ich und erinnerte mich an ihre frühere Erwähnung der beruhigenden Energiefähigkeiten. "Ich brauche deine Hilfe!" Sie erschien Augenblicke später, Rowan dicht hinter ihr. Beide beurteilten die Situation schnell, ihre Gesichtsausdrücke verlagerten sich zu Alarm, als sie Fens wilden Zustand aufnahmen. "Seine Verbindung zu Aldric." Maeves
Emmas Pov Die Boote fuhren schnell durch dunkles Wasser. Die Leute von Maeve und Rowan behandelten die Schiffe mit geübtem Geschick, obwohl die Spannung alle an Bord packte. Der Ozean spritzte Kälte gegen mein Gesicht, und ich hielt meine Augen auf die Insel gerichtet, die vor uns immer größer wurde. "Die Festung nähert sich in fünf Minuten." Rowans Stimme überquerte das Wasser vom Bleiboot. "Kade, ist dein Team bereit?" "Bereit." Kade überprüfte seine Ausrüstung ein letztes Mal, sein Kiefer war fest. Ich stand neben ihm, Serena in der Nähe. Die Erschöpfung zog immer noch an meinem Körper vom mentalen Kampf mit Victoria, aber ich drückte es nach unten. Es gab jetzt keinen Raum für Schwäche. "Denken Sie daran", sagte Serena, "wir gehen direkt zu den unterirdischen Kammern. Die Bombe sollte sich auf der tiefsten Ebene befinden, basierend auf dem, was Sie gesehen haben." "Und der Kern?" Fragte ich. "Wahrscheinlich in der Nähe von Victoria selbst. Sie würde nichts so Wichtiges von
Kade's Pov Emmas Körper blieb still neben mir, ihre Augen waren geschlossen, trotz der offensichtlichen Spannung, die sich über ihre Gesichtszüge aufbaute. Ihre Hände waren kalt in meinen, ihre Atmung war flach und ungleichmäßig. "Etwas passiert." Serenas Stimme war dringend, als sie die Überwachungsgeräte beobachtete, die sie um Emmas Stuhl herum aufgestellt hatte. "Ihre Energiesignatur nimmt schnell zu." "Victoria hat sie gefunden." Trotz meiner früheren widerstrebenden Vereinbarung, diesen gefährlichen Spiel zuzulassen, hat sich die Angst in meiner Brust aufgebaut. Ich kannte das Risiko. Ich hatte sowieso zugestimmt und jetzt war Emma in Victorias Kopf gefangen, ohne dass ich sie erreichen konnte. "Wir müssen eingreifen." Marcus ging auf uns zu. "Noch nicht." Serena hob eine Hand. "Wenn wir jetzt unterbrechen, verlieren wir alle Informationen, die Emma möglicherweise bereits gesammelt hat. Noch wichtiger ist, dass wir sie dauerhaft in dem mentalen Raum einfangen könnten, in de
Emmas Pov Die Dunkelheit verschlang mich in dem Moment, als ich nach der befleckten Verbindung griff. Aber dieses Mal habe ich mich absichtlich vorwärts gedrängt. Ich wurde nicht untergezogen. Ich schwamm auf etwas zu. Bilder begannen sich um mich herum zu bilden. Zuerst gebrochen, wie zerbrochenes Glas, das Fragmente von Orten widerspiegelt, die ich noch nie gesehen hatte. Dann begannen die Teile zusammenzupassen und bauten etwas Festes, etwas Echtes auf. Ich stand in Victorias Festung. Das Layout breitete sich vor mir mit erschallender Klarheit aus. Steinkorridore, die sich in alle Richtungen erstrecken. Unterirdische Kammern, die untereinander gestapelt waren und durch schmale Treppenhäuser und verstärkte Türen verbunden waren. Sicherheitskontrollen mit bewaffneten Wachen markiert. All das ist irgendwie aus Victorias eigener Perspektive sichtbar, als würde ich mir ihre Augen ausleihen. Ich bewegte mich tiefer, folgte dem Faden der Verbindung und fand etwas, das Dorian nie erwä
Kade's Pov Die Siedlung verfiel nach Victorias Sendung ins Chaos. Trauer und Wut vermischten sich, als alle verarbeiteten, was sie gerade gesehen hatten. Maeve blieb untröstlich, Rowan hielt sie fest, während sich die Mitglieder der Gemeinde in gemeinsamer Verwüstung um sie versammelten. Kinder, die Stunden zuvor auf der Lichtung gespielt hatten, drängten sich jetzt drinnen, ihr Lachen wurde durch verängstigte Stille ersetzt. "Wir müssen unsere Reaktion planen." Reyes' Stimme trug offensichtliche Spannung. "Antwort?" Ich wandte mich an ihn, Wut brannte in meiner Brust. "Ich möchte diese Festung sofort angreifen. Zerreiße es mit meinen bloßen Händen, bis Victoria für das antwortet, was sie gerade getan hat." "Das ist genau die Reaktion, die sie zu provozieren hofft." Emmas Stimme war trotz ihrer eigenen offensichtlichen Trauer angespannt. "Ohne richtige Strategie hineinzueilen bedeutet, direkt in die Falle zu gehen, auf die sie sich bereits vorbereitet hat." Ich zwang mich zu atm
Emmas SichtIch glaubte nicht an Werwölfe, bis sie mich in Ketten vor ihren Rat schleppten.Meine Hände hörten nicht auf zu zittern, während die Metallfesseln sich schmerzhaft in meine Handgelenke gruben. Der Raum roch nach poliertem Holz und Leder. Glaswände umgaben uns und gaben den Blick auf die
Emmas SichtDrei Tage voller Sitzungen mit Kade hatten mich ausgelaugt.Dreißig Minuten, in denen wir drei Fuß voneinander entfernt saßen. Dreißig Minuten seines Schweigens, seiner Weigerung, mich anzusehen, seines angespannten Kiefers. Die Bindung funktionierte, sagte Dr. Hale jedes Mal und zeigte
Kades SichtDas Besprechungszimmer fühlte sich kleiner an, als es sein sollte.Ich war schon tausendmal hier gewesen.Schallisolierte Wände.Cremefarbene Möbel.Kameras in drei Ecken.Der Rat hatte diesen Raum speziell für Stabilisator-Sitzungen entworfen – neutral, überwacht und unmöglich zu verla
Kades SichtSie stieg ins Auto.Ich half ihr nicht. Reichte ihr nicht die Hand. Ich stand einfach nur da, während sie auf die Rückbank kletterte, immer noch weinend, die Handgelenke blutig von den Ketten.Marcus warf mir vom Fahrersitz aus einen Blick zu.Ich ignorierte ihn.Die Tür fiel ins Schlos







