เข้าสู่ระบบBei diesem Ruf drehte Adrian sich um, noch immer schwer atmend. Dünn rann Blut aus seiner Schläfe, seine Lippe war aufgeplatzt, und sein ganzer Körper schmerzte von den Schlägen, die er eingesteckt hatte. Doch dieser Schmerz war beinahe nichts im Vergleich zu der Demütigung, die er gerade erlebt hatte.
Zwei Wärter packten ihn fest an den Armen, während mehrere andere
Bei diesem Ruf drehte Adrian sich um, noch immer schwer atmend. Dünn rann Blut aus seiner Schläfe, seine Lippe war aufgeplatzt, und sein ganzer Körper schmerzte von den Schlägen, die er eingesteckt hatte. Doch dieser Schmerz war beinahe nichts im Vergleich zu der Demütigung, die er gerade erlebt hatte.Zwei Wärter packten ihn fest an den Armen, während mehrere andere Beamte die Häftlinge zurück auf ihre Plätze scheuchten.„Ich habe nicht angefangen“, sagte Adrian mit schwerer Stimme.Einer der Wärter sah ihn scharf an. „Wir haben es gesehen.“Adrian schwieg. Er wollte widersprechen und sagen, dass der Mann ihn tagelang beleidigt hatte. Fast alle in diesem Raum hatten immer wieder
Der Gefangenentransporter kam schließlich vor dem Haupttor der Justizvollzugsanstalt zum Stehen. Das hoch aufragende Eisentor öffnete sich langsam und gab den Blick auf ein altes Gebäude mit schmutzig-grauen Mauern frei, das von Stacheldraht umgeben war. Adrian hob langsam den Kopf.Zum ersten Mal, seit das Urteil verkündet worden war, traf ihn die Realität mit voller Wucht. Dies war keine vorübergehende Untersuchungshaft. Auch kein Gerichtssaal, in dem ihm noch Hoffnung geblieben war. Hier würde er zwanzig Jahre seines Lebens verbringen.„Aussteigen“, befahl der Beamte mit tonloser Stimme.Adrian und Leonard stiegen nacheinander aus. Die Handschellen um ihre Handgelenke klirrten leise bei jedem Schritt. Mehrere Justizvollzugsbeamte warteten bereits am Ei
An diesem Morgen verließ Kara die Wohnung früh. Sie trug den schlichtesten Arbeitsanzug, der noch in ihrem Koffer lag. Keine Markenkostüme mehr und keine teuren Taschen, die sie gewöhnlich zu den verschiedensten Geschäftsterminen begleiteten. All dieser Luxus war Kleidung gewichen, die nicht einmal ein wenig von ihrer Würde zurückbringen konnte.Bevor sie ging, sah Helena sie eine Weile an. „Bist du dir sicher, dass du heute Arbeit suchen willst?“Kara nickte kurz. „Ich habe keine andere Wahl.“Sie schloss die Tür, ohne auf eine Antwort zu warten. Während der Fahrt öffnete sie die Jobbörsen-App und kontaktierte mehrere Unternehmen, die noch Bewerber suchten. Doch immer wieder erhielt sie dieselben Antworten.
Am nächsten Morgen lag wieder eine düstere Stimmung über der kleinen Wohnung. Kara hatte die ganze Nacht kaum ein Auge zugemacht. Jedes Mal, wenn sie die Augen schloss, sah sie vor sich Taras Gesicht, als sie vor Dutzenden von Journalisten die Heiratsurkunde gezeigt hatte. Die Nachrichten, die unaufhörlich über sie und Adrian berichteten. Ganz zu schweigen von dem Auftauchen der Ermittler, das sie zusätzlich beschäftigte.Währenddessen saß Helena am einfachen Esstisch und starrte auf eine Tasse Tee, die sie seit einer Weile nicht angerührt hatte.Noch bevor sie darüber sprechen konnten, was an diesem Tag zu tun war, ertönte erneut die Türklingel.Kara und Helena sahen einander an. Karas Herz schlug wieder schneller als gewöhnlich.
Der Himmel begann sich zu verdunkeln, als Kara und Helena schließlich in ihr gemietetes Apartment zurückkehrten. Ihre Schritte waren deutlich langsamer als noch einige Stunden zuvor, als sie das Apartment verlassen hatten. Die beiden Koffer, die zuvor voll gewesen waren, fühlten sich nun deutlich leichter an, doch aus irgendeinem Grund schnürte es Kara dadurch nur noch mehr die Brust zu.Jeder leere Platz in den Koffern schien sie daran zu erinnern, dass das Leben, auf das sie all die Jahre so stolz gewesen war, Stück für Stück in die Hände anderer übergegangen war.Sobald sich die Tür des Apartments hinter ihnen geschlossen hatte, ließ Kara sich auf das kleine, bereits abgenutzte Sofa fallen. Die dünne Polsterung konnte nicht einmal die Schmerzen in ihrem Rücken lindern. Helena se
„Komm, wir sollten besser gehen.“ Helena ergriff hastig Karas Hand.Schließlich verließen Kara und Helena das Hotel tatsächlich.Jede von ihnen zog ihren Koffer durch die Lobby, wobei sich ihre Schritte deutlich schwerer anfühlten als bei ihrer Ankunft. Einige Gäste, die im Wartebereich saßen, drehten sich spontan nach ihnen um. Manche warfen ihnen nur einen kurzen Blick zu, andere begannen sofort zu flüstern, sobald sie Karas Gesicht erkannten, das seit dem Mittag in den Nachrichten und auf den Bildschirmen der sozialen Medien zu sehen war.Kara beschleunigte ihre Schritte. Ihr Kiefer spannte sich an, während ihre Finger den Griff des Koffers immer fester umklammerten. Sie versuchte, jedes Flüstern, das an ihre Ohren drang, zu ignorieren, doc







