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Eine Sache

Author: Promise great
last update publish date: 2026-09-21 17:25:27

Kapitel 92 - Eine Sache

wird nicht direkt ins Büro gehen, nachdem sie Jonathans verlassen hat. Er sagte sich selbst und rutschte mit mehr Kraft in sein Auto als die Tür, die unbedingt erforderlich war, dass er nur vor dem Anruf mit den Schiffsleuten seinen Kopf frei machen müsse - vielleicht einen Spaziergang oder einen Kaffee an einem ruhigen Ort. Stattdessen stand er zwanzig Minuten später vor Jonathans Gebäude geparkt, der Motor abfuhr und an die Fenster starrte, ohne sich klar daran zu eri
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  • Für Entschuldigungen ist es zu spät.   ANFANG

    Kapitel 95 – ANFANGDer erste tiefe Stoß in sie hinein fühlte sich an, als würde sich der Streit in etwas Einfacheres und Ehrlicheres auflösen. Viviennes Kopf sank zurück ins Kissen; ein leiser, gebrochener Seufzer entwich ihr, als er tief in sie eindrang und einen Moment verharrte, um einfach nur die Hitze zu spüren, mit der sie ihn umschloss. Will stützte sich auf seine Unterarme und sah auf sie hinab – ihr Gesicht gerötet, die Lippen noch gezeichnet von vorhin, der Ring an ihrer linken Hand auf dem Laken ruhend wie ein stiller Vorwurf, den keiner von beiden in diesem Moment wahrhaben wollte.Er begann sich zu bewegen.Zuerst langsam. Tief. Ein Rhythmus, bei dem es nichts mehr zu beweisen, sondern nur noch alles zu fühlen gab. Sie erwiderte jeden Stoß mit einem sanften Wiegen ihrer Hüften; ihre Hände glitten an seinem Rücken hinab, um seinen Hintern zu umfassen und ihn fester an sich zu ziehen. Das feuchte Geräusch ihrer Vereinigung erfüllte den stillen Raum. Jedes Mal, wenn er ganz

  • Für Entschuldigungen ist es zu spät.   GEGENSEITIGKEIT

    Kapitel 94 – GEGENSEITIGKEITVivienne verlor keine Zeit, als sie ihn erst einmal auf den Rücken gedreht hatte. Sie küsste sich seinen Brustkorb hinab – mit derselben konzentrierten Geduld, die er ihr zuvor entgegengebracht hatte – und verweilte an den Stellen, von denen sie wusste, dass sie seinen Atem veränderten: dem Verlauf seiner Rippen, der weichen Haut direkt über der Hüfte, der Innenseite seiner Oberschenkel. Als sie ihn schließlich in den Mund nahm, geschah dies langsam und bedächtig; die feuchte Wärme ihrer Lippen umschloss ihn in einer langen, kontrollierten Bewegung, die ihm ein raues Keuchen entlockte.Wills Kopf sank zurück ins Kissen. Seine Hände fanden ihr Haar – nicht um sie zu lenken, sondern nur, um sie zu halten und die Bewegungen zu spüren, während sie ihn mit derselben ruhigen Gründlichkeit bearbeitete. Bei jedem Zug nahm sie ihn tiefer auf; ihre Zunge drückte gegen seine Unterseite, während eine Hand die Basis umschloss und in festen, stetigen Bewegungen strich,

  • Für Entschuldigungen ist es zu spät.   SCHLAFZIMMER

    Kapitel 93 – SCHLAFZIMMERWill ließ zu, dass sie ihn den kurzen Flur entlangführte. Die Wohnung roch noch immer nach Kirschen und warmem Gebäck; dieser alltägliche, häusliche Duft ließ die Situation schärfer und bewusster wirken. Vivienne blickte nicht zurück. Ihre Finger blieben mit seinen verschränkt – Mehlstaub haftete noch an ihrer Handkante –, und der Verlobungsring fing alle paar Schritte das Licht ein, wie eine stille Erinnerung daran, wessen Leben sie gerade noch weiter verkomplizieren würden.Das Schlafzimmer war aufgeräumt – so wie es jemand hinterlässt, der nur zu seinen eigenen Bedingungen Besuch empfängt. Sanftes Licht fiel durch die halb zugezogenen Vorhänge. Sie drehte sich um, sobald sie drinnen waren, und schloss die Tür mit der freien Hand; das leise Klicken schloss sie in der Stille ein. Einen Moment lang standen sie einfach nur da; der vorangegangene Streit hing noch immer zwischen ihnen wie Rauch, der sich nicht ganz verzogen hatte.Dann griff sie nach den Bändern

  • Für Entschuldigungen ist es zu spät.   Eine Sache

    Kapitel 92 - Eine Sache wird nicht direkt ins Büro gehen, nachdem sie Jonathans verlassen hat. Er sagte sich selbst und rutschte mit mehr Kraft in sein Auto als die Tür, die unbedingt erforderlich war, dass er nur vor dem Anruf mit den Schiffsleuten seinen Kopf frei machen müsse - vielleicht einen Spaziergang oder einen Kaffee an einem ruhigen Ort. Stattdessen stand er zwanzig Minuten später vor Jonathans Gebäude geparkt, der Motor abfuhr und an die Fenster starrte, ohne sich klar daran zu erinnern, überhaupt dorthin zu fahren. Er saß eine Weile so da und drehte den Morgen in seinem Kopf um - * schlug ich vor. Sie sagte ja. * - und spürte etwas in seiner Brust, das er nicht besonders genau untersuchen wollte, denn wenn man es untersuchte, bedeutete er, Dinge über sich selbst zuzugeben, die er zwei Jahre lang erfolgreich verbracht hatte, um niemanden zuzugeben, am wenigsten von Jonathan. Er ging trotzdem hoch. Vivienne antwortete in einer mit Mehl bestäubten Schürze auf die Tür, ein l

  • Für Entschuldigungen ist es zu spät.   - Erzählen von Will Jonathan

    Kapitel 91 - Erzählen von Will Jonathan Pov Als ich es ins Büro geschafft habe, später als ich es wollte und nicht aus der Ferne entschuldigte, hatte der Morgen bereits den Punkt überschritten, an dem jemand Fragen zu meiner Verspätung stellte. Das war eines der kleinen Privilegien, derjenige zu sein, dessen Name auf dem Briefkopf saß - niemand warf einen Blick auf die Uhr, als ich eintrat, oder wenn sie es taten, waren sie klug genug, mich nicht dabei zu lassen, wie ich sie dabei erwischte. Ich ließ mich hinter meinem Schreibtisch nieder und ließ mich für einen Moment im seltsamen, leisen Nachbeben des Morgens sitzen - die Hand meines Großvaters packte meinen Unterarm, das besondere Gewicht von * Ich möchte mein Urenkelkind sehen, bevor ich gehe * Immer noch irgendwo in meiner Brust sitzen, nicht unangenehm Genau, nur in einer Weise, mit der ich noch nicht vollständig herausgearbeitet hatte. Ich drehte es immer noch um, halb abgelenkt, einen halben Stapel E-Mails tief in den Tag, a

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    Kapitel 90 – DER ALTE MANNJONATHAN (Perspektive)Die Tür schwang auf und gab den Blick auf denselben Raum frei wie immer – steril und klein, ein Einzelbett am Fenster, Monitore, deren leiser, stetiger Rhythmus an der Wand entlangsummte, und Jalousien, die gerade weit genug gekippt waren, um einen dünnen Schimmer Morgenlicht hereinzulassen, ohne dass es zu hell wurde. Mein Großvater war gegen einen Berg von Kissen gelehnt; auf seinem Schoß lag eine zusammengefaltete Zeitung, die er meiner Meinung nach gar nicht wirklich las – sie diente eher als Requisite denn als Zeitvertreib, als etwas, womit er seine Hände beschäftigen konnte, während seine Gedanken sich mit dem befassten, womit auch immer sie sich in den langen, leeren Spannen zwischen den Besuchen beschäftigten.Er blickte auf, als die Tür hinter mir ins Schloss fiel. Seine scharfen Augen – das Einzige an ihm, das das Alter nicht hatte trüben können, nicht einmal ein bisschen – wanderten zuerst zu meinem Gesicht und dann sofort u

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    Kapitel 2Catalina„Das Essen ist fertig, Rodrigo“, sagte ich, meine Stimme durchdrang die Stille des Esszimmers.Ich stand am Kopfende des langen Mahagonitisches, meine Finger berührten sanft den Rand des makellosen Keramiktellers, den ich gerade zurechtgerückt hatte. Ich hatte alles genau so gede

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    Kapitel 4Catalina„Catalina? Bitte öffne deine Augen. Sieh mich einfach an. Versuch, dich zu konzentrieren.“Ich öffnete die Augen. Das Erste, was ich sah, war eine blendend weiße Decke. Das gleichmäßige Piepen eines Herzmonitors hallte laut in dem kleinen Zimmer wider. Ich drehte den Kopf leicht

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