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Das Penthouse roch nach ihm.
Ich hasste, dass ich es bemerkte. Ich katalogisierte die Ausgänge trotzdem. Vier Türen. Drei Fenster. Ein Aufzug. Der Grundriss war in mein Gedächtnis eingebrannt. Aber ich konnte ihn nicht katalogisieren.
River stand an den Fenstern, mir den Rücken zugewandt. Morgenlicht fing seine Silhouette ein. Weißes Hemd, aufgeknöpft. Ärmel hochgekrempelt. Schwarzes Haar, das ihm in die Stirn fiel. Er sah aus, als hätte er nicht geschlafen.
"Du bist wach," sagte er.
"Abschnitt 8, Klausel A," sagte ich. "Morgengrüße sind nicht erforderlich."
Er drehte sich um. "Abschnitt 8, Klausel B. Alle Grüße sollen in gleicher Weise erwidert werden."
"Hast du den ganzen Vertrag auswendig gelernt?"
"Jedes Wort."
Ich ging in die Küche. Zwei Kaffeetassen standen an gegenüberliegenden Enden der Marmorinsel, voneinander abgewandt.
"Deine Tasse steht in die falsche Richtung," sagte er.
Ich sah die Tassen an. Seine steht richtig. Meine zeigt nach links. In entgegengesetzte Richtungen.
"Öffentliche Harmonie," sagte er. "Alles muss perfekt aussehen. Der Vorstand wird es gegen uns verwenden."
Ich drehte meine Tasse, sodass sie zu seiner zeigte. Partner.
"Besser?" fragte ich.
"Besser."
Ich goss meinen Kaffee ein. Schwarz. Kein Zucker. Keine Milch. Ich will nichts schmecken. Ich will nichts fühlen.
Aber ich spürte ihn.
Er ging um die Insel herum und blieb vor mir stehen. Ich roch Regen und etwas Dunkles. Ich spürte die Hitze seiner Haut.
"Wir müssen reden," sagte er.
"Abschnitt 13. Kommunikation beschränkt auf notwendige Haushaltsangelegenheiten."
"Das ist eine Haushaltsangelegenheit."
"Dann sprich."
Er zog die überarbeiteten Bedingungen hervor. Die Sechs-Monats-Frist.
"Der Vorstand beobachtet uns," sagte er. "Sie wollen einen Beweis, dass die Ehe real ist."
"Dann geben wir ihnen einen Beweis."
"Öffentlichen Beweis. Lächeln. Untergehakte Arme. Sanfte Berührungen. Das verschafft uns Zeit."
"Zeit wofür?"
"Um sie zu stürzen. Bevor sie uns zerstören."
Mein Finger klopfte gegen meinen Oberschenkel. Einmal. Zweimal. Ich höre auf.
"Warum vertraust du mir?" fragte ich. "Ich könnte mit ihnen zusammenarbeiten."
"Ich weiß."
"Und du vertraust mir trotzdem?"
Er trat näher. "Ich vertraue dir, weil du nichts zu gewinnen hast. Ich vertraue dir, weil deine Schwester floh und du bliebst. Ich vertraue dir, weil du Angst hast und trotzdem hier bist."
"Du kennst mich nicht."
"Ich weiß genug."
"Der Vorstand will Zuneigung," sagte ich. "Nähe. Sie wollen glauben, dass wir verliebt sind."
"Dann täuschen wir es vor."
"Aber Berührung ist nicht erforderlich."
"Ich weiß."
"Und keine Nächte drinnen."
"Ich weiß."
"Und wenn das vorbei ist, gehen wir getrennte Wege."
Er sah mich an und etwas flackerte in seinen Augen.
"Einverstanden," sagte er.
Der Ring meiner Mutter drückte gegen meine Brust. Kenne immer die Ausgänge, Sage. Ich kannte die Ausgänge, aber ich weiß nicht, ob ich sie noch nehmen will.
---
Die Autofahrt zur Knightsbridge-Gala war still.
River saß mir gegenüber. Sein Gesicht war Marmor. Schön. Kalt. Unlesbar. Ich katalogisierte ihn trotzdem. Er war 1,90 groß, gebaut wie eine Klinge mit blauen Augen und schwarzem Haar. Er hatte eine Narbe am linken Kiefer. Seine Hände hatten schon getötet. Ich hörte auf zu katalogisieren. Ich will ihn nicht bemerken. Das Auto hielt und River stieg aus. Er bot mir seine Hand an.
"Nimm sie," sagte er. "Der Vorstand beobachtet."
Ich nahm seine Hand und seine Finger schlossen sich um meine. Warm und ruhig. Er zog mich heraus und ich spürte das Zittern in seiner Hand. Nur ein Flüstern. Nur ein Riss. Er hielt meine Hand, während wir hineingingen.
Der Raum war ein Meer aus schwarzen Anzügen und funkelnden Kleidern. Kristalllüster hingen wie gefrorene Tränen. Die Wände waren aus Gold und Seide. Schön. Erstickend. Die Augen des Vorstands folgten mir. Sechs von ihnen. Raubtiere, die Beute umkreisten.
Rivers Hand verkrampfte sich.
"Lächle," sagte er.
Ich lächelte.
Die Maske war auf.
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Carmela Vitale fand mich im Badezimmer.
Sie ist eine 58-jährige Frau mit stahlgrauem Haar. Ein Mund, der zu viele Begräbnisse gesehen hat. Sie trug Kummer wie eine Krone.
"Also," sagte sie. "Du bist die neue Frau."
"Mrs. Vitale. Ich habe von dir gehört."
"Alles schlechte Dinge, hoffe ich."
"Alles wahre Dinge."
Ihr Lächeln war ein Messer. "Dein Job ist es zu lächeln. Die Beine zu spreizen und einen Sohn zu gebären. Das ist alles, was du wert bist."
Ich sah sie an und ich konnte den Schmerz sehen. Den Kummer. Ihren toten Sohn.
"Und dein Job," sagte ich. "War es, die Lügen deines Mannes zu schlucken, während er den Mörder deines Sohnes im Garten begrub. Wie ist das für dich gelaufen?"
Sie schlug mir ins Gesicht und der Klang hallte wider. Meine Wange brannte. Ich bewegte mich nicht und weinte nicht. Ich sah ihr in die Augen.
"Besser?" fragte ich.
Sie starrte mich an und Respekt flackerte in ihren Augen.
"Du bist gefährlich," sagte sie.
"Ich weiß."
"Ich denke, du wirst überleben."
Sie ging hinaus und ich stand allein. Meine Wange war rot und mein Herz pochte. Tränen brannten hinter meinen Augen.
Ich weinte nicht.
Ich weine nie.
---
River fand mich im Flur.
Seine Augen scannten mein Gesicht. Sie blieben an meiner Wange hängen. Dem roten Mal.
"Wer hat dich angefasst?" Seine Stimme war Stahl.
"Carmela. Sie gab mir einen Rat."
"Welchen Rat?"
"Die Beine zu spreizen und einen Sohn zu gebären."
Sein Kiefer spannte sich an. "Ich werde mich darum kümmern."
"Das wirst du nicht."
"Sage—"
"Ich habe mir diese Ohrfeige verdient. Sie musste die Wahrheit hören."
Er sah mich an und Stolz flackerte unter dem Eis.
"Du bist bemerkenswert," sagte er.
"Ich bin ein Risiko."
"Du bist bemerkenswert."
"Wir sollten wieder hineingehen. Der Vorstand beobachtet."
"Lass sie beobachten."
"Sie könnten uns zerstören."
"Sie werden es versuchen."
Ich sah ihn an und ich sah den Mann unter dem Monster. Den Mann, der das Medaillon seiner Schwester trug.
"Du bist seltsam," sagte ich.
"Ich bin ein Gallo."
Er lächelt. Klein. Zögerlich.
"Partner," sagt er.
"Partner."
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Die Autofahrt nach Hause war still und seine Hände ballten sich und entkrampften sich in seinem Schoß.
"Du hättest ihr nicht die Wahrheit sagen sollen," sagte er. "Sie musste sie hören.
"Sie musste sie nicht. Du musstest diese Wunde nicht wieder aufreißen."
"Sie musste wissen, dass sie jemand gesehen hat."
Er sah mich an und etwas flackerte in seinen Augen.
"Sage. Du hast diese Ohrfeige nicht verdient."
"Ich zuckte nicht zusammen."
"Ich weiß."
"Und ich würde es wieder tun."
Er sah mich an. Wärme unter dem Eis.
"Ich weiß. Deshalb habe ich Angst."
"Wovor?"
"Dich zu verlieren."
Mir stockte der Atem. "Du kennst mich kaum," sagte ich.
"Ich weiß genug."
"Du tust es nicht."
"Ich weiß, dass du die stärkste Person bist, der ich je begegnet bin. Ich weiß, dass du Angst hast, aber du bleibst. Ich weiß, dass du den Ring deiner Mutter und die Geheimnisse deiner Schwester trägst. Ich weiß, dass du in deinem Zimmer weinst und so tust, als würdest du es nicht."
Tränen brannten hinter meinen Augen, aber ich drängte sie zurück. "Du kennst mich nicht."
"Ich weiß, dass du mich zerstören wirst."
"Dann warum lässt du mich bleiben?"
Er legte seine Hand an mein Gesicht und sein Daumen strich über meine Wange.
"Weil du das Einzige bist, was sich jemals echt angefühlt hat."
Ich wollte mich zurückziehen. Ich wollte den Vertrag zitieren. Ich wollte mich zurückziehen, aber ich tat es nicht.
Ich blieb.
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Das Penthouse war dunkel.
Ich ging zu meinem Zimmer und er ging zu seinem.
Ich schloss meine Tür und lehnte mich dagegen. Ich ließ einen Atemzug aus, von dem ich nicht wusste, dass ich ihn angehalten hatte.
Abschnitt 4, Klausel B. Emotionale Offenlegung nicht erforderlich.
Ich sagte es laut und der Raum hallte wider.
Abschnitt 9. Keine Verpflichtung zu fühlen.
Ich kannte die Ausgänge, aber ich weiß auch, dass River Gallo mich beobachtet hat. Mich durchschaut hat und durch meine Mauern gebrochen ist.
Und ich wusste nicht, ob ich es überleben kann.
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Ich öffnete meinen Koffer. Ich sah Rileys Tagebuch, versteckt in der Auskleidung. Ich las es wieder. Die Verbrechen. Die Verrate. Die Namen.
Ich schloss es.
Ich ging zum Fenster und die Stadt breitete sich unter mir aus. Tausend Lichter und tausend Geheimnisse.
Irgendwo da draußen versteckte sich Riley. Irgendwo da draußen wartete die Wahrheit über den Mord an meiner Mutter. Ich sah die Wand zwischen unseren Zimmern an. Ich spürte ihn auf der anderen Seite. Ich wusste nicht, ob ich ihm vertrauen kann.
Aber ich wusste eines. Ich falle.
Und ich wusste nicht, ob ich aufgefangen werden wollte.
---
Ich öffnete meine Tür.
River stand im Flur. Seine Hand war erhoben, als würde er gleich anklopfen.
"Sage. Ich muss dir etwas sagen."
"Was?"
"Ich habe Beweise gefunden. Über den Mord an deiner Mutter."
Das Blut wich aus meinem Gesicht.
"Welche Beweise?"
"Ihr Tod war kein Zufall. Er wurde angeordnet. Vom Vorstand."
Der Ring meiner Mutter drückte gegen meine Brust.
"Warum?" fragte ich. "Warum haben sie getötet?"
"Weil sie die Wahrheit fand. Über die Prophezeiung. Über die McCoy-Töchter. Über dich."
"Die Prophezeiung?"
"Alle zehn Jahre wird eine McCoy-Tochter geboren, um das Gallo-Imperium zu prüfen. Wenn sie es für würdig befindet, überlebt die Dynastie. Wenn sie es für mangelhaft befindet, fällt das Imperium."
Ich starrte ihn an.
"Ich bin die Zehnte."
"Du bist die Zehnte."
"Und der Vorstand tötete meine Mutter, weil sie die Wahrheit fand?"
"Der Vorstand sind nicht nur Capos. Sie sind der Fluch. Sie haben die Prophezeiung seit hundert Jahren manipuliert."
Meine Beine gaben nach. River fing mich auf und seine Arme legten sich um mich.
"River. Was wollen sie von mir?"
Er sah mich mit Angst an.
"Sie wollen, dass du versagst. Sie wollen, dass du das Gallo-Imperium für mangelhaft befindest. Dann wollen sie dich benutzen, um alles niederzubrennen. Angefangen mit mir."
Ich sah ihn an. Meinen Feind. Meinen Ehemann. Meinen Partner.
"Dann lassen wir es nicht zu."
"Wie?"
"Wir schlagen sie mit ihren eigenen Waffen. Finden die Wahrheit, bevor sie es tun. Entlarven sie. Brennen sie nieder."
"Sage. Wenn wir das tun, gibt es kein Zurück mehr."
"Ich weiß."
"Wenn wir das tun, verlieren wir alles."
"Ich weiß."
"Wenn wir das tun, werden wir nicht überleben."
Ich sah ihn an. Den Mann unter dem Monster. Den Mann, der das Medaillon seiner Schwester trug.
"Dann überleben wir nicht. Aber wir brennen hell, bevor wir fallen."
Er zog mich näher und seine Stirn presste sich an meine.
"Partner," sagte er.
"Partner."
---
Ich sah die Uhr seines Großvaters auf dem Nachttisch. Rückwärts tickend.
"Ich glaube, ich weiß, worauf sie herunterzählt," sagte ich.
"Worauf?"
"Das Ende der Gallo-Dynastie."
Er sieht mich an. Angst unter dem Eis.
"Dann lassen wir sie nicht enden."
"Wie?"
"Wir ändern das Ende."
Er legte seine Hand an mein Gesicht. Sein Daumen streicht über meine Wange.
"Sage. Da ist noch etwas."
"Sag es."
"Der Vorstand. Sie wissen, wo Riley ist. Sie beobachten sie, seit sie geflohen ist."
Meine Hände zitterten. "Warum?"
"Weil sie wussten, dass du zu ihr kommen würdest. Sie wussten, dass du den Vertrag unterschreiben würdest."
"Also alles. Von Anfang an. Es war alles eine Falle?"
"Ja."
"Und ich bin direkt hineingelaufen."
"Ja."
Ich spürte, wie die Wände näher kamen und ich spürte, wie ich fiel.
"Sage. Ich werde nicht zulassen, dass sie dir wehtun. Ich werde nicht zulassen, dass sie Riley wehtun."
"Wie?"
Er zog die Uhr seines Großvaters hervor.
"Ich weiß, worauf sie herunterzählt. Auf den Tag, an dem ich alles niederbrenne. Jedes Imperium. Jede Dynastie. Jedes Vorstandsmitglied, das dir je wehgetan hat. Ich werde sie alle verbrennen."
"Und was wird übrig bleiben?"
Er sah mich an. Wärme unter dem Eis.
"Du. Das ist alles, was zählt."
Ich spürte, wie meine Beine nachgaben. Er fing mich auf und hielt mich.
"Partner," sagte ich.
"Partner."
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Die Uhr schlug Mitternacht.
Ich war immer noch in seinen Armen.
"Sage. Noch eine Sache."
"Was?"
"Der Vorstand hat uns eine Frist gesetzt. Eine Gala in drei Wochen. Sie wollen einen Beweis für eine echte Ehe."
"Welchen Beweis?"
Er sah mich an.
"Beweis der Liebe."
Sage*Das Morgenlicht ist weich und golden und ich wache in Rivers Armen auf und ich spüre die Wärme seines Körpers und den gleichmäßigen Schlag seines Herzens und den ruhigen Frieden eines Lebens, das ich endlich nach meinen eigenen Regeln lebe.Ich bewege mich nicht. Ich will ihn nicht wecken. Ich will für immer in diesem Moment bleiben.Aber die Welt ruft.Ich schlüpfe aus dem Bett und ich gehe zum Fenster und ich blicke hinaus auf die Stadt, die sich unter mir ausbreitet. Der Fluss glänzt wie ein Versprechen. Der Himmel ist gemalt in rosa und gold. Die Welt erwacht zu einem neuen Tag.Ich spüre, wie Rivers Arme mich von hinten umschlingen und ich spüre, wie seine Lippen meine Schulter streifen.„Woran denkst du?“, fragt er.„Ich denke an Elena“, sage ich. „An Maria. An all die Frauen und Kinder, denen wir geholfen haben. An all die Leben, die wir verändert haben.“„Bist du stolz?“Ich drehe mich in seinen Armen um und ich sehe ihn an und ich sehe die Liebe in seinen Augen und die
*Sage*Das Morgenlicht ist weich und golden und ich wache in Rivers Armen auf und spüre die Wärme seines Körpers und den gleichmäßigen Schlag seines Herzens und die stille Ruhe eines Lebens, das ich endlich nach meinen eigenen Regeln lebe.Ich bewege mich nicht. Ich will ihn nicht aufwecken. Ich will in diesem Moment für immer bleiben.Aber die Welt ruft.Ich schlüpfe aus dem Bett und gehe zum Fenster und sehe hinaus auf die Stadt, die sich unter mir ausbreitet. Der Fluss glitzert wie ein Versprechen. Der Himmel ist in Rosa- und Goldtöne getaucht. Die Welt erwacht zu einem neuen Tag.Ich spüre, wie Rivers Arme mich von hinten umfassen und wie seine Lippen meine Schulter streifen."Woran denkst du?" fragt er."Ich denke an alles", sage ich. "An die Vergangenheit, an die Gegenwart, an die Zukunft. An all die Dinge, die wir verloren haben und an all die Dinge, die wir gefunden haben.""Bist du glücklich?"Ich drehe mich in seinen Armen um und sehe ihn an und sehe die Liebe in seinen Auge
Sage*Die Uhr liegt auf dem Nachttisch, stehen geblieben im genauen Moment, in dem sie aufgehört hat zu ticken. Ich greife danach und halte sie in meinen Händen und spüre das Gewicht, die Bedeutung und das Erbe, das sie repräsentiert.„River“, flüstere ich. „Was machen wir jetzt damit?“Er kommt zu mir, setzt sich neben mich auf das Bett und nimmt mir die Uhr aus den Händen.„Wir behalten sie“, sagt er. „Wir behalten sie als Erinnerung an alles, was wir durchgemacht haben. An alles, was wir überlebt haben. An alles, was wir geworden sind.“„Eine Erinnerung?“„Eine Erinnerung daran, dass die Zeit uns nicht kontrolliert. Dass die Vergangenheit uns nicht kontrolliert. Dass wir frei sind, unsere eigene Zukunft zu wählen.“Ich sehe ihn an und spüre, wie mir die Tränen über das Gesicht laufen.„Dann behalten wir sie“, sage ich. „Für immer.“---*Sage*Das Morgenlicht ist golden und warm und ich wache auf vom Klang der Vögel, die draußen am Fenster singen.Ich strecke mich und spüre die Wärm
Für Die Nacht ist still und das Penthouse ist dunkel und ich liege in Rivers Armen und spüre, wie die Last von allem endlich von meinen Schultern fällt."River", flüstere ich. "Bist du wach?""Ich bin wach.""Was werden wir jetzt tun?"Er zieht mich näher an sich und seine Lippen streifen meine Schulter."Jetzt leben wir", sagt er. "Jetzt lieben wir. Jetzt bauen wir etwas Neues auf.""Zusammen?""Zusammen."Ich schließe die Augen und spüre die Wärme seiner Arme und den gleichmäßigen Schlag seines Herzens und die Liebe, die jeden Winkel meiner Seele erfüllt.Ich bin frei. Ich bin geliebt. Ich bin zu Hause.Und ich bin endlich, völlig, absolut glücklich.---*Sage*Das Morgenlicht ist golden und warm und ich wache auf und sehe, dass River schon wach ist und mich mit diesen blauen Augen ansieht, die mich in meinen schlimmsten Momenten gesehen und mich trotzdem geliebt haben."Was siehst du dir an?" frage ich mit schläfriger Stimme."Meine Frau", sagt er. "Die schönste Frau der Welt."Ich
Sage*Das Morgenlicht ist weich und golden und ich wache in Rivers Armen auf. Ich spüre die Wärme seines Körpers, den gleichmäßigen Schlag seines Herzens und die stille Ruhe eines Lebens, das ich endlich nach meinen eigenen Regeln lebe.Ich bewege mich nicht. Ich will ihn nicht wecken. Ich will in diesem Moment für immer bleiben.Aber die Welt ruft.Ich schlüpfe aus dem Bett, gehe ans Fenster und blicke hinaus auf die Stadt, die sich unter mir ausbreitet. Der Fluss glänzt wie ein Versprechen. Der Himmel ist gemalt in Rosa- und Goldtönen. Die Welt erwacht zu einem neuen Tag.„River“, flüstere ich. „Bist du wach?“Hinter mir regt er sich und ich spüre, wie seine Arme sich um meine Taille legen.„Ich bin wach.“„Was machen wir heute?“Er zieht mich näher an sich und seine Lippen streifen meine Schulter.„Heute“, sagt er, „werden wir leben.“„Einfach nur leben?“„Einfach nur leben. Keine Verträge. Keine Käfige. Keine Flüche. Nur wir.“Ich drehe mich in seinen Armen zu ihm und sehe die Lie
SageDas Morgenlicht ist golden und warm und ich wache in Rivers Armen auf und ich spüre, wie die Last von allem endlich von meinen Schultern fällt. Die Sonne strömt durch die Fenster und ich spüre die Wärme auf meiner Haut und ich spüre die Liebe in meinem Herzen und ich spüre den Frieden, der davon kommt, die Wahrheit zu kennen und den Schmerz loszulassen.„River“, flüstere ich. „Bist du wach?“„Ich bin wach.“„Was machen wir heute?“Er zieht mich näher an sich und seine Lippen streifen meine Schulter.„Heute“, sagt er, „machen wir, was immer wir wollen.“„Was immer wir wollen?“„Was immer wir wollen. Keine Verträge. Keine Käfige. Keine Flüche. Nur wir.“Ich drehe mich in seinen Armen und ich sehe ihn an und ich sehe die Liebe in seinen Augen und die Wärme und die Gewissheit.„Dann lass uns etwas tun, was wir noch nie getan haben.“„Wie was?“„Wie glücklich sein.“Er lächelt und es ist das größte Lächeln, das ich je gesehen habe.„Dann lass uns glücklich sein“, sagt er. „Zusammen.“







