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Kapitel 220

Author: Amelie
Das war kein gutes Zeichen.

Sie wollten mit ihr reden.

Heinrich begann: „Clara…“

Bevor Clara antworten konnte, lächelte Adrian: „Herr Richter, sind Sie gekommen, um allen Ihre Beziehung zu Clara zu offenbaren?“

Heinrichs Lächeln erstarrte, dann sagte er verlegen: „Herr Hartmann, ich möchte unter vier Augen mit Clara sprechen, wenn Sie –“

Adrian musste nicht einmal auf Clara warten. Er sagte: „Wenn Sie möchten, dass alle von Ihrer Beziehung zu Clara erfahren, bin ich gespannt, was Sie zu sag
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  • Kaltes Herz, späte Reue   Kapitel 856

    Sophie wich noch einen Schritt zurück und vergrößerte den Abstand zu Elena. „Ich will nirgendwohin. Ich will zu Hause essen.“Elena lächelte. „Gut, dann komme ich mit dir –“„Ich will allein nach Hause.“ Damit Elena sie auch wirklich verstand, sah Sophie sie an und sagte es noch einmal: „Ich fahre allein.“Elenas Blick verdunkelte sich. Sie trat einen Schritt vor. „Sophie –“Aber kaum hatte sie den Mund aufgemacht, stellte sich Sophies Fahrer ihr in den Weg. „Frau Richter, bitte bleiben Sie stehen.“Elena sah Sophie an und setzte noch einmal an: „Sophie –“Sophie reagierte nicht, drehte sich um, öffnete die Wagentür und stieg ein.Als Sophie eingestiegen war, drehte sich auch der Fahrer um und stieg ein.Elena sah zu, wie Sophies Wagen im Verkehr verschwand, und presste die Lippen fest zusammen.Seit Dr. Lindemanns Empfang hatte Sophie zwar keinen ihrer Anrufe angenommen und auf keine einzige Nachricht geantwortet, aber Elena hatte sich eigentlich nicht viel dabei gedacht.Si

  • Kaltes Herz, späte Reue   Kapitel 855

    Gaben sie auf, würden sie nicht nur alles verlieren, sondern obendrein auf einem Berg Schulden sitzen bleiben.Deshalb durften sie Maximilian auf keinen Fall verlieren.Yolanda sah Elena an. „Elena, was Maximilian angeht …“Elena wiederholte nur, was sie schon die ganze Zeit sagte: „Ich weiß. Ich melde mich bei ihm.“Yolanda nickte und sagte nichts mehr.Sie hatte sich immer für eine Frau gehalten, die Männer gut zu lenken wusste und verstand, wie sie tickten. Aber … das musste sie zugeben: Maximilians Reaktionen seit Dr. Lindemanns Empfang hatten sie fast ausnahmslos überrascht.Selbst sie wusste inzwischen nicht mehr weiter.Nach dem Frühstück fuhr Elena in die Firma.Bei Velox geriet die Arbeit immer wieder ins Stocken, und Elena wusste kaum noch, wo ihr der Kopf stand. Sie war gerade mitten in einer Besprechung, als Sabine anrief. „Elena, Maximilian ist von seiner Geschäftsreise zurück! Er war eben bei der Produktpräsentation des Von Falken Konzerns, ich habe das Video von

  • Kaltes Herz, späte Reue   Kapitel 854

    Maximilian hakte nach: „Bist du sicher? Willst du deine Mama nicht sehen?“Sophie wandte das Gesicht ab. „Wenn ich sie sehen will, melde ich mich selbst bei Mama. Du musst nichts für mich ausmachen.“Maximilian sah sie daraufhin an und wollte gerade etwas sagen, als Sophies Handy klingelte.Es war Clara.Sophie blickte auf das Display und nahm erst nach zwei Sekunden ab. „Mama.“„Ja, ich bin’s“, sagte Clara am anderen Ende. „Möchtest du zum Herbstfest zu mir kommen und mit mir feiern?“Sophie wollte im Moment nicht mehr so recht in Claras Nähe sein. Clara wusste nicht, ob Sophie überhaupt Lust hatte, das Fest mit ihr bei ihrer Familie zu verbringen, aber fragen musste sie trotzdem.Sophie zögerte kurz, ehe sie sagte: „Ich weiß noch nicht. Ich frage nachher Papa und sage dir dann Bescheid, okay?“„Gut“, sagte Clara. „Wenn du dich entschieden hast, sag mir Bescheid.“„Okay, mache ich“, sagte Sophie. „Tschüss, Mama.“„… Tschüss.“Kaum hatte Clara ausgesprochen, legte Sophie auf

  • Kaltes Herz, späte Reue   Kapitel 853

    In Sebastians Vorstellung war Sophie jeden Tag fröhlich und gut gelaunt. Und wenn ihr doch einmal etwas Unangenehmes passierte, erzählte sie es bestimmt sofort Maximilian – was sollte sie da groß bedrücken?Sophie wischte über den Bildschirm ihres iPads und sagte, ohne aufzusehen: „Ich bin nicht traurig.“Sonst hatte Sophie bei jedem Treffen ein Lächeln im Gesicht gehabt, und man hatte ihr sofort angesehen, wie fröhlich sie war.Wurde sie aufgezogen, hatte sie immer sofort munter zurückgeschossen. Dass sie sich jetzt necken ließ und still blieb, ohne jemanden zu beachten – daran sah sogar Sebastian, dass Sophie wirklich schlechte Laune hatte.Er wollte Sophie gerade ein bisschen necken und fragen, was sie bedrückte, da räusperte sich Alexander leise. „Du bist dran. Bestell.“„Ich habe schon bestellt.“„Dann bestell noch zwei Gerichte.“Sebastian staunte. „Du hast heute aber Appetit.“Alexander ging nicht darauf ein.Schon beim letzten gemeinsamen Ausflug mit der Yacht hatte Al

  • Kaltes Herz, späte Reue   Kapitel 852

    In den folgenden Tagen war Clara mit Firmenangelegenheiten beschäftigt.Eines Tages sagte Adrian unvermittelt zu ihr: „Bei Velox sind in letzter Zeit wieder ein paar wichtige Leute aus der Technik gegangen.“„Ja“, sagte Clara. „Das habe ich auch gehört.“„Ein paar Investoren sind ausgestiegen, aber einige haben ihr Geld noch nicht abgezogen. Wahrscheinlich warten sie noch ab, ob Maximilian eingreift.“ Adrian lächelte und fügte hinzu: „Angeblich ist auch Horizont ausgestiegen.“Horizont war Julians Firma.Clara nickte.Adrian sagte nachdenklich: „Bisher sah es so aus, als wäre Julian Elena wirklich verfallen. Dass er so konsequent aussteigt, überrascht mich ein bisschen.“Julians Angelegenheiten interessierten Clara nicht, und sie ging nicht darauf ein.Adrian fragte weiter: „Ist Maximilian noch nicht von seiner Geschäftsreise zurück?“Clara schüttelte den Kopf. „Keine Ahnung.“In diesen drei, vier Tagen hatte sie keinen Kontakt zu Sophie gehabt und auch nicht bewusst auf Neui

  • Kaltes Herz, späte Reue   Kapitel 851

    An diesem Abend aß Sophie oben auf dem Hügel ein paar Grillspieße, spielte eine Weile mit den Bausteinen und schaute sich noch eine Weile die Sterne an. Dann gingen sie hinunter, und Sophie kehrte zum Schlafen ins Hotel zurück.Am nächsten Tag hatte Clara Sophie fast die ganze Zeit bei sich – abgesehen von den Besprechungen mit Adrian und einigen Mitarbeitern.Adrian und Gabriel bemühten sich noch ein paarmal von sich aus um Sophie.Sophie begrüßte sie jedes Mal brav und bedankte sich brav, aber näher kamen die beiden ihr dadurch nicht.Anfangs dachten sie noch, Sophie sei einfach schüchtern. Bald aber merkten sie, dass Sophie sie bewusst auf Abstand hielt.Sie wollte schlicht nicht mit ihnen „Freundschaft schließen“.Was Sophies frühere Zuneigung zu Elena betraf: Adrian hatte zwar mit Clara mitgelitten, aber weil Sophie noch klein war und es nicht besser wusste, hatte er ihr nie ernsthaft Vorwürfe gemacht.Sophie war Claras Tochter – wie hätte er sie nicht von Herzen gernhaben

  • Kaltes Herz, späte Reue   Kapitel 7

    Claras zwei Kolleginnen warfen verstohlen einen Blick auf Elena und wichen hastig zwei Schritte zurück, pressten sich an die Wand.Elena sah auch Clara.Doch sofort wandte sie gleichgültig den Blick ab. Offensichtlich beachtete sie Clara gar nicht und stieg mit den Managern in den Aufzug.Als sic

  • Kaltes Herz, späte Reue   Kapitel 6

    Am nächsten Tag.Als Maximilian ins Büro kam, traf er Clara direkt am Eingang.Clara wusste nicht, dass Maximilian und Sophie bereits zurück im Land waren.Völlig unvorbereitet im Büro auf Maximilian zu treffen, ließ Clara abrupt innehalten.Maximilian war ebenfalls überrascht, sie zu sehen, dac

  • Kaltes Herz, späte Reue   Kapitel 5

    Adrian Hartmann und Clara hatten sich all die Jahre tatsächlich selten getroffen.Aber schon nach wenigen Begegnungen konnte Adrian erkennen, dass die Clara von heute weit entfernt war von der selbstbewussten jungen Frau von damals.Wenn er an die frühere Clara dachte, hätte er nie gedacht, dass d

  • Kaltes Herz, späte Reue   Kapitel 4

    Sophie von Falken sprang aus dem Bett: „Wirklich?!“„Ja.“„Warum hat Tante Elena mir das dann gerade nicht gesagt?“„Die Sache ist gerade erst klar geworden, sie weiß es noch nicht.“Sophie war außer sich vor Freude: „Papa, dann sag es Tante Elena noch nicht. Lass uns ihr eine Überraschung mache

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