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Kapitel 152 – Ende

Author: Déesse
last update publish date: 2026-04-05 17:35:58

Éloïse

Die Kälte des Glases an meinen Handflächen, an den Spitzen meiner Brüste, die sich dagegen drücken, ist ein brutaler Schock. Dahinter die Leere, die Stadt, die Welt. Vor mir, in der dunklen Spiegelung, sehe ich unsere umschlungenen Silhouetten, seinen dunklen, kraftvollen Körper, der sich über meinen beugt. Es ist obszön. Es ist wunderschön.

Er dringt wieder in mich ein, von hinten, und der Winkelwechsel ist eine Offenbarung. Ein tieferer, direkterer Druck. Ein langer, tiefer Laut entwei
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    ÉloïseDie Kälte des Glases an meinen Handflächen, an den Spitzen meiner Brüste, die sich dagegen drücken, ist ein brutaler Schock. Dahinter die Leere, die Stadt, die Welt. Vor mir, in der dunklen Spiegelung, sehe ich unsere umschlungenen Silhouetten, seinen dunklen, kraftvollen Körper, der sich über meinen beugt. Es ist obszön. Es ist wunderschön.Er dringt wieder in mich ein, von hinten, und der Winkelwechsel ist eine Offenbarung. Ein tieferer, direkterer Druck. Ein langer, tiefer Laut entweicht meinen Lippen. Meine Augen schließen sich, öffnen sich wieder, starren auf unser verschwommenes Spiegelbild. Ich will sehen. Ich will sein von Lust verzerrtes Gesicht sehen, seine Hände, die weiß umklammern, die Kurve meines hingegebenen Rückens.Er beugt sich über mich, sein Oberkörper klebt an meinem Rücken, sein Mund an meinem Ohr.»Sieh«, keucht er. »Sieh uns an. Das ist es. Die Kehrseite der Kulissen. Die Wahrheit ohne die Musik. Die Wahrheit ist die Musik.«Sein Rhythmus beschleunigt s

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    ÉloïseSein Flüstern, ›Meine Musik‹, hallt noch in mir nach, ein durchgehender Bass unter der Haut, als ich spüre, wie sein Atem gleichmäßiger wird, sein Körper sich im Schlaf schwerer an meinen lehnt. Aber meiner weigert sich der Vergessenheit. Ich bin wach, vibrierend, jeder Nerv noch weißglühend. Die Nacht ist eine große, gespannte Stille um unsere feuchte Nische, und diese Stille ist nun ein Instrument. Ein Instrument, das ich zum Klingen bringen will.Ich löse mich mit unendlicher Langsamkeit, hebe seinen Arm, der mich umschlingt, gleite aus dem Kreis seiner Wärme. Die kühle Luft auf meiner nackten Haut lässt mich schaudern, ein köstlicher Kontrast nach dem Ofen unserer Körper. Am Bettrand stehend sehe ich ihm beim Schlafen zu. Im Zwielicht ist er eine Landschaft aus Hügeln und beschatteten Tälern, entspannten Muskeln, errungenem Frieden. Aber ich kenne den Ausbruch unter der Erdkruste.Ich ziehe mich nicht an. Die Nacktheit ist meine Uniform, meine Rüstung, mein Zustand der Wahr

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