ログインEr war ihre Rettung. Er wurde ihr Untergang. Nachdem sie alles verloren hat – ihr Erbe, ihre Würde und ihren Namen –, bleibt Ophelia nur noch eines: Rache. Doch um sich ihr Leben zurückzuholen, muss sie ihre Seele an den einen Mann verkaufen, der glaubt, sie hätte bereits ihren Körper verkauft. Ryker Reynolds glaubt nicht an Unschuld, erst recht nicht, wenn ihre skandalöse Vergangenheit die Schlagzeilen beherrscht. Dennoch zieht ihn etwas an Ophelia in eine immer tiefere Obsession. Also bietet er ihr einen Deal an: Sei sein, und er hilft ihr, ihr Imperium zurückzubekommen. Was als Bestrafung beginnt, wird zu reinem Besitzanspruch. Und als Verlangen in Obsession übergeht, drohen in Blut und Verrat vergrabene Geheimnisse das Wenige zu zerstören, was von Ophelias zertrümmerter Welt noch übrig ist.
もっと見るOphelias SichtEin Strahl Tageslicht stahl sich durch die Vorhänge, warm auf meiner nackten Haut, und riss mich aus der Bewusstlosigkeit mitten in eine Realität, der ich mich noch nicht stellen wollte.Ein stechender, pochender Schmerz zog sich um meine Schläfe, und meine Glieder fühlten sich an wie Blei. Ich stöhnte und versuchte mich aufzusetzen, aber mein Körper schmerzte so sehr, dass augenblicklich eine Welle der Übelkeit durch mich hindurchrollte.Ich blinzelte gegen die Unschärfe an und meine Augen gewöhnten sich langsam an die fremde Umgebung. Das Zimmer war groß, modern, aber kalt – unpersönlich. Die Art von Ort, an dem nichts eine Bedeutung hatte, die über den Moment hinausging.Und dann sah ich sie.Meine Kleidung – achtlos auf dem Boden verstreut.Mein Magen krampfte sich zusammen.Nein, nein, nein.Erinnerungsfetzen der letzten Nacht kehrten in Bruchstücken zurück. Der Club. Die Drinks. Die Tanzfläche. Hände an meiner Taille. Sein Atem an meinem Ohr. Mein Lachen – zu laut
Ophelias SichtEs klopfte an der Tür. Mandy. Es musste Mandy sein.Ich rührte mich nicht. Ich drehte mich weg und verkroch mich tiefer in die Decke, als könnte sie mich vor dem Sturm schützen, den ich in meinem Inneren spürte.„Ophelia, mach die verdammte Tür auf!“ Ihre Stimme durchbrach die Stille.Ich antwortete nicht. Worte fühlten sich zu schwer an. Mein Schweigen war die einzige Antwort, die mir noch geblieben war. Das Zimmer war zu meiner Gruft geworden, und ich…. ich war die lebende Leiche, die darin begraben lag.„Mach auf, oder ich breche die Tür auf“, drohte sie.Dennoch zuckte ich nicht einmal mit der Wimper. Ich schloss die Augen fest zusammen und betete darum, dass der Schlaf kommen und mich in eine bewusstlose Vergessenheit entführen würde.Ein paar Sekunden vergingen.Dann das leise, unmissverständliche Klicken eines Verrats.Mein Herz setzte einen Schlag aus.Ich drehte mich langsam – wie betäubt – um, und da stand sie. Mandy. Sie ragte im Türrahmen auf wie ein rächend
LESERDISKRETION WIRD EMPFOHLEN!!!Dieses Kapitel enthält Szenen von emotionalem und körperlichem Missbrauch.Ophelias Sicht„Weißt du, dich mit diesem Mann für Sex zu verkuppeln, war das Beste, was je passiert ist“, sagte er, während er erbarmungslos in mich stieß.Tränen schossen mir in die Augen – heiße, unkontrollierbare, stumme Schreie, die meine Kehle nicht ausstoßen konnte. Mein Körper krampfte sich unter ihm zusammen, machtlos zitternd.„Ich habe dich ins Hotel gerufen, dich unter Drogen gesetzt und zugesehen, wie du gef*ckt wurdest, während ich die Kamera hielt… und jede einzelne Sekunde festhielt.“Jedes Wort zertrümmerte etwas in mir, eine langsame, kalkulierte Demontage der letzten Reste an Würde, die mir noch geblieben waren.„Du Hurensohn“, brachte ich mühsam heraus, meine Stimme ein brüchiges Krächzen, instabil wie eine erlöschende Flamme.Er verlor die Beherrschung. Seine Bewegungen wurden brutal, strafend. Er riss mein Haar so fest nach hinten, dass mein Nacken schmerz
Ophelias SichtMandys Schock weckte meine Neugier. Ich stand auf und ging auf sie zu, um zu sehen, was sie so sehr fassungslos gemacht hatte.Sie reichte mir ihr Telefon – und in dem Moment, als meine Augen den Bildschirm erfassten, sackte mein Herz in die Tiefe. Mein Magen krampfte sich heftig zusammen, Galle stieg mir in die Kehle und meine Sicht verschwamm vor Unglauben.Ich konnte nicht glauben, was ich da sah.„Wie kann das sein? Das habe ich nicht getan“, murmelte ich, die Augen immer noch auf den Bildschirm geheftet.Ein Video wurde abgespielt – es zeigte mich, wie ich die Eigentumsrechte an Clarissa übertrug. Und daran angehängt war ein Sexvideo.Meine Knie gaben nach. Ich taumelte zurück und hielt mich am Rand des Tisches fest, um nicht zu stürzen.Ich war am Ende.Wie war das passiert?Ich hatte nichts von alldem getan. Niemals würde ich so etwas tun.In dem Clip wirkte ich so ruhig, so gelassen, als ich mein Eigentum bereitwillig hergab. Dieser Hurensohn musste mir Drogen v











