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Penulis: Chantinglove138
last update Tanggal publikasi: 2026-05-26 02:38:51

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„Seit ich erwachsen geworden bin, habe ich dich geliebt. Ich habe mich rein gehalten, damit du derjenige bist, der mich nimmt. Ich habe mich nach deinem Geschmack gekleidet, damit du mich ansiehst. Ich habe sogar Heiratsanträge von passenden Männern abgelehnt, weil ich von dir verzaubert war. Nach all den Opfern, die ich für dich gebracht habe, gibst du mir das?“ Sie packte ihn am Kragen und schüttelte ihn. Ihre strömenden Tränen ließen sein Gesicht verschwimmen.

„Zwei Jahre lang habe ich deine schlechte Behandlung ertragen und meine Zeit investiert, um dich glücklich zu machen. Ich habe jeden Tag gekocht, auch wenn du das Essen kalt werden ließest. Ich habe mich nicht beschwert, wenn du spät nach Hause kamst und dich schlafen legtest, ohne mich auch nur eines Blickes zu würdigen, obwohl ich wach war und mit dir sprach.“

„Du hast meine Geburtstage vergessen, geschweige denn mir gratuliert. Du hast meine Eltern bei Familienessen ignoriert. Aber ich war trotzdem glücklich, weil du die ganze Zeit bei mir warst. Ich habe deine kalte Behandlung mit einem Lächeln ertragen. Trotz all dem wollte ich nur, dich lächeln zu sehen. Willst du wissen, warum?“

Hunters Augen blieben abgewandt. Sein Gesicht war eine Maske aus Beton.

„Weil ich mich um dich gekümmert habe, Hunter. Selbst wenn du meine Bemühungen nicht erwidert hast, habe ich mich bedingungslos um dich gekümmert.“ Claire zitterte.

„Meine Familie macht mir Vorwürfe, weil ich dich allen anderen Männern vorgezogen habe, die ich hätte haben können. Deine Eltern haben kein einziges Wort gesagt, seit du gegangen bist. Sie schämen sich zu sehr, um selbst zu sprechen.“ sagte Claire mit einer Stimme voller Erschöpfung.

„Die Welt lacht über mich, Hunter. Alle bemitleiden mich wegen dir.“

Sie war plötzlich erschöpft. Sie konnte ihren Kopf nicht mehr heben. Das Pochen in ihrem Kopf war zu stark, um es zu ertragen.

Sie legte ihn auf seine Schulter und schluchzte: „Was habe ich getan, um das zu verdienen? Was war mein Fehler, dass du mich so bestrafst?“

„Claire“, er berührte ihren Rücken.

Bevor er sie streichelte, stieß sie ihn weg. Claire starrte ihm in die Augen. Sie wollte sein Gesicht sehen, während er seine Gründe nannte.

„Ja, Hunter, ich höre zu. Ich weiß, du hast einen guten Grund, mich heute der Gnade der Welt zu überlassen.“

„Ich habe dir gesagt, du sollst keine Hoffnungen haben, Claire.“ presste er die Worte zwischen den Zähnen hervor.

Sie erinnerte sich an ihr Gespräch vor zwei Monaten, als sie ihn bat, ihrer Ehe eine Chance zu geben. Eine letzte Chance.

Er hatte gesagt: „Gut, wenn du das willst. Ich werde es mit uns versuchen. Aber du darfst keine Hoffnungen haben, Claire.“

Und sie hatte mit einem traurigen, aber hoffnungsvollen Lächeln geantwortet: „Keine Sorge, ich habe Vertrauen, dass es funktionieren wird.“

Es traf sie wie ein Pfeil ins Herz. Claire starrte ihn an. War er derselbe Mann, der ihr gesagt hatte, er sei froh, dass sie die Hoffnung in sie beide nicht verloren hatte?

„Es hätte nicht so kommen sollen, wenn nicht… verdammt, ich kann nicht mehr so tun, als ob.“ knurrte Hunter.

Plötzlich wurde sein Blick dunkel, als er sie ansah: „Ich hatte nie die Absicht, diese Ehe mit dir fortzusetzen, Claire. Ich konnte dich nie als meine Frau akzeptieren. Zara war immer zwischen uns. Sie war immer hier.“

Er zeigte auf seine Brust, wo sein Herz lag.

„Ich konnte sie nie loslassen. Sie war immer in meinen Gedanken, in meinem Kopf und immer in meinem Herzen. Selbst als sie verheiratet und vergeben war und weg war, konnte ich nicht anders, als sie zu vermissen. Sie war eine zu schlechte Gewohnheit, um sie aufzugeben.“

„In diesen zwei Jahren Ehe hatte ich nie die Chance, über uns nachzudenken, weil ich Zara nicht aufgeben konnte. Wir haben uns beide so sehr geliebt, dass wir nicht jemand anderem gehören konnten. Ich hatte die Hoffnung, dass sie eines Tages zurückkehren würde. Ich wusste, dass sie zu mir zurückkommen würde.“ sagte er mit einer Sanftheit, die Claire Stück für Stück zerriss.

Hunter sah sie gleichgültig an: „Es mag dich verletzen, das zu hören, aber ich habe die ganze Zeit nur so getan, als würde ich dich lieben. Eine Rolle des Liebens.“

Tränen liefen ihr aus den Augen. Claire starrte ihn schweigend an, während er ohne Reue sprach.

„Eine Rolle des Liebens?“ flüsterte sie, während eine Welle unerbittlichen Schmerzes sie überflutete.

Er seufzte: „Ich wusste, meine Eltern würden mich nach der Scheidung nicht in Ruhe lassen. Nach dem Verlassen von dir wäre ich gezwungen gewesen, mir wieder eine Frau zu suchen, mit der ich leben sollte, wozu ich nicht bereit war. Also habe ich, um mir diesen ganzen Ehe-Such-Quatsch zu ersparen, mitgespielt.“

„Nicht, dass es ein schlechtes Geschäft gewesen wäre. Du warst eine verständnisvolle Ehefrau. Du hast meine Härte ertragen. Ich hatte Angst, dass eine andere Frau nicht mit mir zurechtkommen würde. Sie würde mein Verhalten vielleicht nicht still ertragen. Und wenn Zara zurückkäme, bezweifelte ich, dass eine andere Frau mich bei ihr lassen würde. Aber du würdest es.“

Claire erstickte an ihren Schluchzern, während Hunter gefühllos weitersprach.

„Deshalb habe ich mich entschieden, bei dir zu bleiben und all diese Liebesfassade aufrechtzuerhalten.“

Ihr Herz sank ihr in die Tiefe. Claire wünschte, sie wäre gestorben, bevor sie das hörte.

„Ich wollte nicht, dass du es so erfährst, aber…“ Hunter ging auf sie zu.

Zwei Schritte vor ihr blieb er stehen und sagte eiskalt: „Es sollte nicht so enden zwischen uns.“

„Trotzdem werde ich, um dir nicht noch mehr Schmerz zuzufügen, aus deinem Leben treten. Ich werde die Scheidungspapiere einreichen und eine schnelle Abwicklung beantragen.“ Diese Worte rissen sie aus ihrem Schmerz.

Wut durchdrang sie, und sie riss ihre Hände aus seinem Griff. Claire trat einen Schritt zurück und schlug ihm ins Gesicht. Sie ohrfeigte ihn dreimal, bevor sie ihn mit voller Kraft wegstieß.

„Du willst mich für eine Frau verlassen, die du kaum kennst?“

„Sie ist nicht irgendeine Frau. Sie ist Zara, und ich liebe sie.“

„Zara hin oder her, du willst unsere Ehe wegen einer anderen Frau zerstören.“

„Es hat keinen Sinn, zusammenzubleiben. Es gibt keine Liebe zwischen uns. Ich will dich kaum.“ sagte er kalt.

Claires Augen brannten vor Tränen: „Wir sind seit zwei Jahren zusammen, Hunter. Was ist mit uns? Was ist mit mir?“

„Ich habe meine Absichten dir gegenüber klar gemacht, Claire. Ich liebe dich nicht. Ich kann es nicht, wenn eine andere Frau mein Herz und meine Seele beherrscht. Aber keine Sorge, ich werde dich finanziell großzügig entschädigen. Du kannst diese Villa behalten.“

Hunter stellte es dar, als wäre es das beste Angebot, das er einem Klienten machen konnte.

„Du kannst auch siebzig Prozent meiner Unternehmensanteile behalten und Hauptanteilseignerin meiner Firma werden. Wenn du sonst noch etwas willst, bevor wir uns trennen, zögere nicht, es zu sagen. Ich werde alle deine Forderungen erfüllen.“

Ein sarkastisches Lachen verließ ihren Mund. Claire sah ihn mit tränengefüllten Augen an. Nicht einmal ein Hauch von Reue lag in Hunters Gesicht.

Doch dann erinnerte sie sich plötzlich an Zara. Sie war verheiratet, oder?

War ihr Ehemann nicht besitzergreifend? Immerhin war sie eine schöne Frau. Wollte er sie nicht?

„Was ist mit ihrem Ehemann? War sie nicht verheiratet?“

Da hob er den Blick und sprach traurig: „Zaras Ehemann ist jetzt Witwer. Er hatte einen Herzinfarkt. Heute war seine Beerdigung, und sie kam nach Hause zurück, nachdem sie ihn begraben hatte, als wir uns wieder begegneten.“

„Also willst du mich verlassen und sie heiraten, um sie wieder zu einer verheirateten Frau zu machen?“

„Ihre Schwiegereltern sind sehr kontrollierend, Claire. Sie hat ihre Eltern bei einem Unfall verloren. Zara ist jetzt eine Waise, was bedeutet, dass sie bei ihnen festsitzt. Sie werden sie töten, wenn sie nicht gerettet wird.“

„Oh, du willst sie also retten!“ rief Claire aus.

Hunters Augen verhärteten sich entschlossen. In diesem Moment sah er aus wie ein Mann, der jedes Maß überschreiten würde, um zu bekommen, was er wollte.

„Ich will mir holen, was mir schon vor langer Zeit gehört hätte.“ erklärte er.

Fortsetzung folgt…

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