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Schwanger Nach Der Scheidung
Schwanger Nach Der Scheidung
Penulis: Elegant writing

Kapitel 1

last update Tanggal publikasi: 2026-05-26 05:25:21

Eileen.

„Herzlichen Glückwunsch an Mr. und Mrs. Reinhardt.“

Die Worte echoten durch den kristallbestrahlten Ballsaal, und für einen zerbrechlichen Moment vergaß ich, wie grausam das Leben immer zu mir gewesen war.

Mrs. Reinhardt.

Meine Finger klammerten sich fester um den Stiel meines Champagnerglases, während ich langsam den Kopf hob, um ihm in die Augen zu sehen.

Er stand direkt vor mir, sein Blick schweifte über die Menge, ein neutraler Ausdruck lag auf seinem Gesicht.

Er hatte gerade unsere Heiratsurkunde unterschrieben.

Ich konnte nicht verhindern, dass sich meine Lippen zu einem leichten Lächeln verzogen; vielleicht war es wirklich das Beste, vielleicht war dies meine Flucht vor all dem Leid und eine Chance für meine Mutter, wieder zu leben.

Ich war noch ganz in diesem Moment, noch ganz dabei, mein Schicksal als getarnten Segen zu akzeptieren, als die Flügeltüren des Ballsaals mit einem dröhnenden Knall aufgerissen wurden.

Jeder Kopf im Saal wandte sich dem Eingang zu, auch meiner.

Ein junges Mädchen, etwa in meinem Alter, rannte in den Saal; sie atmete schwer, als hätte sie gekämpft, unmittelbar gefolgt von zwei Wachmännern.

Sie zog alle Aufmerksamkeit auf sich, auch meine, während ich die Augen zusammenkniff und versuchte mich zu erinnern, wo ich sie schon einmal gesehen hatte.

„Ich trage dein Kind unter meinem Herzen!“, schrie sie, kurz bevor die Wachen sie erreichen konnten.

Stille legte sich über den Saal, als ich sah, wie er sich langsam von seinem Platz erhob.

Ich warf ihm einen Seitenblick zu – sein Ausdruck, seine Haltung, sein Blick, alles war auf sie fixiert.

„Was?“, murmelte er, fast zu sich selbst, doch der Saal war zu still, als dass es jemand hätte überhören können.

„Ja! Ja, Lukas, ich trage dein Kind“, wiederholte sie, als die Wachen sie plötzlich von hinten packten.

„Wagt es ja nicht!“, donnerte er, woraufhin sie sofort von ihr abließen.

Ich stand still, reglos, meine Augen wie festgefroren auf ihn gerichtet, während mein Herz nicht wusste, was als Nächstes zu erwarten war.

Dann trat einer der Trauzeugen, wie ich glaubte, auf ihn zu und flüsterte ihm unhörbare Worte ins Ohr.

„Nein!“, kam seine Stimme laut und deutlich, „diese Hochzeit ist abgesagt!“

Das Champagnerglas entglitt meinen Händen und zersplitterte auf dem Boden.

Und zum ersten Mal, seit sie hereingekommen war, sah er mich an. „Es tut mir leid, Eileen“, flüsterte er und ging an mir vorbei.

Ich vergaß zu atmen.

Ich konnte mich nicht bewegen, konnte nicht blinzeln.

Ich konnte nicht einmal den Boden unter meinen Füßen spüren.

Alles, was ich tun konnte, war zuzusehen, wie Lukas von meiner Seite wich und den Raum durchquerte, direkt auf sie zu.

Meine Hand zitterte und sandte feine Wellen durch meine Adern.

Dennoch stand ich da wie eine Statue, festgewurzelt, während mein Herz in der Stille zerbrach.

Das Murmeln im Raum wurde immer lauter.

Jemand musste zu der Menge sprechen, und ich sah zu, wie er eines der Mikrofone nahm.

Mein Herz hämmerte, als wolle es aus meiner Brust reißen, während Tränen in meinen Augen aufstiegen.

„Meine Damen und Herren, ich entschuldige mich für diese unerwartete Unterbrechung.“

Sein Blick schweifte über den stillen Raum, bevor er kurz auf mir ruhen blieb.

„Aufgrund unvorhergesehener Umstände wird diese Hochzeitsfeier hier enden.“

Er legte einen Arm um ihre Taille, seine Hand ruhte schützend auf der Wölbung ihres Bauches.

„Sie trägt mein Kind“, sagte er, während ein Raunen durch die Menge ging, „die Ehe, die Sie gerade miterlebt haben, ist beendet, und die Scheidung wird beiden Parteien zugestellt“, fügte er hinzu, diesmal sah er mich direkt an.

Ich stand einfach nur da.

Keine Worte, keine Regung, keine Emotionen. Und als ob ich nicht existierte, ging er hinaus – er ging mit ihr hinaus.

Und einer nach dem anderen begann seine Familie zu gehen, gefolgt von den Gästen.

Kein Wort von ihnen. Und jene, die ich Familie nannte, die mich nie als eine der ihren akzeptiert hatten, verhielten sich nicht anders.

Mein Vater starrte mir in die Augen. „Du warst schon immer zu nichts nütze“, sagte er mir direkt ins Gesicht, Hass in Tonfall und Blick.

Das war alles, was er sagte, bevor er mich stehen ließ, gefolgt von seiner Lieblingstochter Sophia.

Meine Beine begannen zu zittern, unfähig, mein Gewicht länger zu tragen, und ich sank auf die Knie, wobei ich mir die Haut auf dem harten Boden aufschürfte.

Die Scherben des zerbrochenen Glases bohrten sich in mein Fleisch.

Ein lauter Schrei entwich meinen Lippen, während heiße Tränen aus meinen Augen rollten.

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