登入An ihrem Hochzeitstag lässt sich Eileens Ehemann wegen seiner schwangeren Ex-Geliebten von ihr scheiden. Wenige Stunden später verliert sie ihre Mutter und erfährt außerdem, dass sie sein Kind unter dem Herzen trägt. Ohne noch irgendeinen Grund in Deutschland zu bleiben, verschwindet sie spurlos — nur damit der Mann, der sie zerstört hat, viel zu spät erkennt, dass sie alles war, was er jemals gebraucht hat.
查看更多Eileen.
„Herzlichen Glückwunsch an Mr. und Mrs. Reinhardt.“
Die Worte echoten durch den kristallbestrahlten Ballsaal, und für einen zerbrechlichen Moment vergaß ich, wie grausam das Leben immer zu mir gewesen war.
Mrs. Reinhardt.
Meine Finger klammerten sich fester um den Stiel meines Champagnerglases, während ich langsam den Kopf hob, um ihm in die Augen zu sehen.
Er stand direkt vor mir, sein Blick schweifte über die Menge, ein neutraler Ausdruck lag auf seinem Gesicht.
Er hatte gerade unsere Heiratsurkunde unterschrieben.
Ich konnte nicht verhindern, dass sich meine Lippen zu einem leichten Lächeln verzogen; vielleicht war es wirklich das Beste, vielleicht war dies meine Flucht vor all dem Leid und eine Chance für meine Mutter, wieder zu leben.
Ich war noch ganz in diesem Moment, noch ganz dabei, mein Schicksal als getarnten Segen zu akzeptieren, als die Flügeltüren des Ballsaals mit einem dröhnenden Knall aufgerissen wurden.
Jeder Kopf im Saal wandte sich dem Eingang zu, auch meiner.
Ein junges Mädchen, etwa in meinem Alter, rannte in den Saal; sie atmete schwer, als hätte sie gekämpft, unmittelbar gefolgt von zwei Wachmännern.
Sie zog alle Aufmerksamkeit auf sich, auch meine, während ich die Augen zusammenkniff und versuchte mich zu erinnern, wo ich sie schon einmal gesehen hatte.
„Ich trage dein Kind unter meinem Herzen!“, schrie sie, kurz bevor die Wachen sie erreichen konnten.
Stille legte sich über den Saal, als ich sah, wie er sich langsam von seinem Platz erhob.
Ich warf ihm einen Seitenblick zu – sein Ausdruck, seine Haltung, sein Blick, alles war auf sie fixiert.
„Was?“, murmelte er, fast zu sich selbst, doch der Saal war zu still, als dass es jemand hätte überhören können.
„Ja! Ja, Lukas, ich trage dein Kind“, wiederholte sie, als die Wachen sie plötzlich von hinten packten.
„Wagt es ja nicht!“, donnerte er, woraufhin sie sofort von ihr abließen.
Ich stand still, reglos, meine Augen wie festgefroren auf ihn gerichtet, während mein Herz nicht wusste, was als Nächstes zu erwarten war.
Dann trat einer der Trauzeugen, wie ich glaubte, auf ihn zu und flüsterte ihm unhörbare Worte ins Ohr.
„Nein!“, kam seine Stimme laut und deutlich, „diese Hochzeit ist abgesagt!“
Das Champagnerglas entglitt meinen Händen und zersplitterte auf dem Boden.
Und zum ersten Mal, seit sie hereingekommen war, sah er mich an. „Es tut mir leid, Eileen“, flüsterte er und ging an mir vorbei.
Ich vergaß zu atmen.
Ich konnte mich nicht bewegen, konnte nicht blinzeln.
Ich konnte nicht einmal den Boden unter meinen Füßen spüren.
Alles, was ich tun konnte, war zuzusehen, wie Lukas von meiner Seite wich und den Raum durchquerte, direkt auf sie zu.
Meine Hand zitterte und sandte feine Wellen durch meine Adern.
Dennoch stand ich da wie eine Statue, festgewurzelt, während mein Herz in der Stille zerbrach.
Das Murmeln im Raum wurde immer lauter.
Jemand musste zu der Menge sprechen, und ich sah zu, wie er eines der Mikrofone nahm.
Mein Herz hämmerte, als wolle es aus meiner Brust reißen, während Tränen in meinen Augen aufstiegen.
„Meine Damen und Herren, ich entschuldige mich für diese unerwartete Unterbrechung.“
Sein Blick schweifte über den stillen Raum, bevor er kurz auf mir ruhen blieb.
„Aufgrund unvorhergesehener Umstände wird diese Hochzeitsfeier hier enden.“
Er legte einen Arm um ihre Taille, seine Hand ruhte schützend auf der Wölbung ihres Bauches.
„Sie trägt mein Kind“, sagte er, während ein Raunen durch die Menge ging, „die Ehe, die Sie gerade miterlebt haben, ist beendet, und die Scheidung wird beiden Parteien zugestellt“, fügte er hinzu, diesmal sah er mich direkt an.
Ich stand einfach nur da.
Keine Worte, keine Regung, keine Emotionen. Und als ob ich nicht existierte, ging er hinaus – er ging mit ihr hinaus.
Und einer nach dem anderen begann seine Familie zu gehen, gefolgt von den Gästen.
Kein Wort von ihnen. Und jene, die ich Familie nannte, die mich nie als eine der ihren akzeptiert hatten, verhielten sich nicht anders.
Mein Vater starrte mir in die Augen. „Du warst schon immer zu nichts nütze“, sagte er mir direkt ins Gesicht, Hass in Tonfall und Blick.
Das war alles, was er sagte, bevor er mich stehen ließ, gefolgt von seiner Lieblingstochter Sophia.
Meine Beine begannen zu zittern, unfähig, mein Gewicht länger zu tragen, und ich sank auf die Knie, wobei ich mir die Haut auf dem harten Boden aufschürfte.
Die Scherben des zerbrochenen Glases bohrten sich in mein Fleisch.
Ein lauter Schrei entwich meinen Lippen, während heiße Tränen aus meinen Augen rollten.
Er saß in seinem Büro, bequem in seinem Drehstuhl zurückgelehnt, während sein Blick auf den Papieren ruhte, die über seinen Schreibtisch verteilt lagen. Seine Finger blätterten langsam durch die Akte.Die ruhige Atmosphäre des Raumes wurde nur durch das leise Ticken der Uhr und das gelegentliche Rascheln von Papier unterbrochen.Das gedämpfte Licht warf sanfte Schatten an die Wände, während die großen Fenster mit Blick auf die Stadt von schweren Vorhängen bedeckt waren. Dadurch wirkte der Raum abgeschirmt und kontrolliert – passend zu seiner strengen Ausstrahlung.Ein Klopfen ertönte an der Tür, doch sein Blick blieb auf die Papiere gerichtet.Die Tür öffnete sich langsam mit einem leisen Knarren, und einer seiner Männer trat ein.„Guten Tag, Chairman. Wir haben ein kleines Problem“, sagte Drew, während er hereinkam.Whitmore hob langsam den Kopf. Sein Blick wanderte von der Akte in seinen Händen zu Drew, der vor ihm stand.„Der Skandal um Ihre Tochter verursacht uns große Probleme. D
Eileens POVDer Raum wurde unerträglich still, nachdem die Tür hinter ihm ins Schloss gefallen war.Ich blieb sitzen, mein Körper vollkommen reglos, während ich auf die geschlossene Tür starrte. Fast erwartete ich, dass sie sich wieder öffnen würde, fast erwartete ich, dass er zurückkommen und noch etwas sagen würde, doch nichts geschah.Nur Stille.Langsam senkte ich den Blick auf meine Hände und bemerkte, wie fest sich meine Finger um meine Knie gekrallt hatten. Sie zitterten.Ich hatte nicht einmal bemerkt, wie stark mein ganzer Körper bebte.Zitternd atmete ich aus und lehnte mich gegen den Stuhl zurück. Ich schloss die Augen, während sich alles, was geschehen war, in meinem Kopf wiederholte.Drei Jahre.Drei ganze Jahre.Es fühlte sich unmöglich an, dass so viel Zeit vergangen war, seit dem Tag, an dem mein gesamtes Leben auseinandergebrochen war.Ich erinnerte mich daran, wie ich an jenem Altar gestanden hatte, in dem Hochzeitskleid, von dem ich einst geglaubt hatte, dass es der
Eileens POVIch saß steif auf dem Stuhl, die Hände fest über meinen Knien verschränkt, während ich auf den Boden starrte und versuchte, den Sturm in meinem Inneren zu beruhigen. Da öffnete sich die Tür langsam mit einem leisen Knarren, und das Geräusch näher kommender Schritte jagte sofort einen Schauer durch meinen Körper.Ich kannte diesen Geruch.Ich würde ihn niemals vergessen können.Derselbe Geruch, den ich vor drei Jahren wahrgenommen hatte. Derselbe Geruch, der einst mein Trost gewesen war, derselbe Geruch, der mir einst das Gefühl von Sicherheit gegeben hatte. Und jetzt reichte allein seine Nähe aus, um jeden Muskel in meinem Körper anzuspannen, während ich verzweifelt versuchte, mich zusammenzuhalten.Seine Schritte hallten langsam und bedächtig durch den Raum. Jeder einzelne brachte ihn näher, bis sie schließlich direkt vor mir verstummten und seine ruhige Stimme die Stille durchschnitt.„Hast du dich entschieden?“Langsam hob ich den Kopf. Meine Augen trafen auf seine, und
Robins POVIch stand vor dem Spiegel, während die Stylisten um mich herumgingen, die Revers meines Anzugs zurechtrückten und den Stoff über meinen Schultern glattstrichen. Sie machten die letzten Handgriffe an meinem Erscheinungsbild, doch meine Aufmerksamkeit galt ihnen längst nicht mehr. Mein Blick war auf mein Spiegelbild gerichtet, bis Josh hinter mir auftauchte, ein Telefon fest in der Hand. Die Unruhe in seinem Gesicht fiel mir sofort auf.„Konntest du sie erreichen?“, fragte ich und begegnete seinem Blick im Spiegel.Er schüttelte leicht den Kopf, bevor er seinen Blick hob. „Niemand geht ans Telefon.“Eine Falte bildete sich zwischen meinen Augenbrauen, als ich mich leicht zu ihm umdrehte. „Was meinst du mit, niemand geht ans Telefon?“„Ich habe fast jeden angerufen, den ich am Veranstaltungsort kenne“, sagte er und trat vorsichtig einen Schritt näher. Seine Stimme klang besorgt. „Das Veranstaltungsteam, das Sicherheitspersonal, einige der Gäste, jeden, den ich erreichen konnt
Eileens PerspektiveMein Flug war für 17:00 Uhr angesetzt, und es blieben nur noch 30 Minuten bis zum Abflug.Ich konnte spüren, wie Angst durch mich hindurchschoss. Ich konnte mein ganzes Nervensystem vibrieren fühlen.Es war keine Unsicherheit darüber, ob ich das Richtige tat oder ob ich wirklich
Eileen.Ich wurde aus dem Whitmore-Anwesen geworfen, als wäre ich nichts.Mein Körper schlug auf dem harten Asphalt auf, scharfer Kies schnitt in meine Handflächen, als die eisernen Tore hinter mir zuschlugen.Einen Moment lang blieb ich am Boden liegen, Tränen strömten über mein Gesicht, während d
Eileen.Tränen verschleierten meine Sicht, während sie über meine Wangen glitten. Mein Herz schmerzte so heftig, als würde es in meiner Brust verbluten, während wir an den Gebäuden vorbeifuhren.Mein Kopf rief die Worte des Priesters zurück: „Gehen Sie nach Hause, sammeln Sie Ihre Scherben auf. Es
Eileen.„Herzlichen Glückwunsch an Mr. und Mrs. Reinhardt.“Die Worte echoten durch den kristallbestrahlten Ballsaal, und für einen zerbrechlichen Moment vergaß ich, wie grausam das Leben immer zu mir gewesen war.Mrs. Reinhardt.Meine Finger klammerten sich fester um den Stiel meines Champagnergla






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