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Kapitel 3

작가: Queen
last update 게시일: 2026-07-29 16:56:23

Als Josh Aria ganz allein und völlig verloren sah, konnte er sie nicht einfach sich selbst überlassen.

Er kannte Aria. Sie war freundlich und bescheiden, und sie hatte ihm schon einmal geholfen, indem sie seine Schicht übernommen hatte, als seine Mutter im Krankenhaus gelegen hatte.

Er entschuldigte sich kurz und ging nach hinten, um Bella, ihre Kollegin und Arias Freundin, anzurufen.

Nachdem er sie dreimal vergeblich angerufen hatte, stellte er enttäuscht fest, dass ihr Handy ausgeschaltet war.

Der Clubmanager hatte Aria bereits bemerkt, als sie völlig aufgelöst hereingekommen war. Er hatte sogar mitgehört, dass sie sich gerade von ihrem Freund getrennt hatte.

Er freute sich darüber, sie in diesem Zustand zu sehen, und hatte bereits vor, die Situation auszunutzen.

Sein Blick glitt lange über ihre Kurven, bevor sich seine Augen vor Begierde verdunkelten.

Er hatte sich geschworen, den Club heute Abend nicht zu verlassen, ohne zu bekommen, was er von ihr wollte.

Zuerst hatte er versucht, sie auf die freundliche Tour zu verführen und sie davon zu überzeugen, seine Freundin zu werden. Doch sie hatte ihn mit der Begründung abgewiesen, dass sie bereits jemanden hatte.

Und nun hatte sie genau das davon.

Ein schiefes Lächeln erschien auf seinen Lippen, als er auf sie zuging.

Er setzte sich neben sie, doch Aria war so tief in ihren Gedanken versunken, dass sie seine Anwesenheit nicht einmal bemerkte.

„Aria!“, rief er, um zu sehen, ob sie reagierte, doch sie antwortete nicht. Da wurde ihm klar, dass sie ihm überhaupt nicht zuhörte.

Er zog eine kleine Packung Tabletten aus seiner Tasche und nahm zwei davon heraus.

Er sah sich sorgfältig um, um sicherzugehen, dass niemand ihn beobachtete, ließ die Tabletten unauffällig in Arias Glas fallen und rührte das Getränk mit einem listigen Lächeln um.

Nachdem alles gut vermischt war, betrachtete er Aria noch einen Moment lang, bewunderte ihre Schönheit und biss sich dabei auf die Unterlippe.

Als er Josh zurückkommen sah, klopfte er Aria leicht auf die Schulter und reichte ihr das Glas.

Ohne überhaupt hinzusehen, wer ihr das Getränk reichte, nahm Aria das Glas und trank den gesamten Inhalt in einem Zug aus.

Der Manager lächelte zufrieden und ging weg, gerade als Josh zurückkam.

Josh riss überrascht die Augen auf, als er sah, dass Aria den Whisky bereits ausgetrunken hatte.

Er konnte sie während der Arbeit nicht ständig im Auge behalten. Er konnte nur hoffen, dass alles gut gehen würde.

Aria trank normalerweise nie Alkohol, und schon nach weniger als einer Stunde begann sie, die Wirkung zu spüren. Trotzdem verlangte sie nach einem weiteren Drink.

Als Josh jedoch ihre bereits geröteten Wangen und ihr unsicheres Lächeln sah, weigerte er sich.

Kurz darauf breitete sich eine intensive Hitze in ihrem Körper aus.

Es fühlte sich an, als würde sie von innen heraus verbrennen. Ein Kribbeln durchlief ihren ganzen Körper, und sie begann stark zu schwitzen.

Plötzlich verspürte sie den überwältigenden Drang, ihr Kleid auszuziehen. Schließlich erhob sie sich mit zitternden Beinen und unsicherem Gang vom Barhocker.

Josh achtete inzwischen nicht mehr auf sie, da er damit beschäftigt war, Getränke für die Gäste zuzubereiten.

Aria ging taumelnd vorwärts. Sie arbeitete schon lange in diesem Club... doch sie versuchte sich zu erinnern, wohin sie eigentlich wollte. Der Weg verschwamm vor ihren Augen, der Boden fühlte sich schwer unter ihren Füßen an, während die Hitze in ihrem Körper immer stärker wurde.

Sie schlug sich selbst auf die Wange.

„Aria... was stimmt nur nicht mit dir? Wie konntest du dich in so einen Idioten verlieben? Warum gerade du... warum in diesem Zustand? Warum?“

Nach einer Weile wurden ihre Bewegungen immer schwächer. Sie lehnte sich gegen die Wand, weil sie das Gefühl hatte, der Boden würde unter ihren Füßen nachgeben.

Der Manager, der ihr gefolgt war, lächelte triumphierend. Er war froh, sie in eine abgelegene Ecke in der Nähe des Büros des Besitzers gelockt zu haben.

Kaum jemand kam jemals hierher, und der Besitzer erschien nur selten, weshalb dieser Bereich ruhig und verlassen war.

„Meine Schöne, dir ist bestimmt heiß... Warum gibst du dich nicht einfach hin und fühlst dich besser?“, sagte er mit honigsüßer Stimme und einem räuberischen Blick.

Für ihn war sie nichts weiter als eine leichte Beute.

Er hatte vor, die Situation voll auszunutzen.

Er packte sie und begann, sie in einen abgeschlossenen Raum zu ziehen, den er hastig aufschloss.

Aria wehrte sich schwach in seinen Armen, doch ihre Gegenwehr war aussichtslos.

„Du... lass mich los... Fass mich nicht an!“

Reed Luca, der den Club zum ersten Mal seit einem Jahr wieder betrat, war gerade auf dem Weg zu seinem Büro, als er den Schrei einer Frau hörte.

Langsam ging er in die Richtung, aus der der Schrei gekommen war, und sah, wie sein Manager gerade seine Hose auszog und versuchte, sich an einer Frau zu vergreifen.

Ohne einen Moment zu zögern griff Reed ein.

Mit einem kraftvollen Tritt schleuderte er den Manager quer durch den Raum, sodass dieser mit voller Wucht gegen die Wand prallte.

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