Soll ich dich hassen oder lieben Alpha?

Soll ich dich hassen oder lieben Alpha?

last updateLast Updated : 2026-06-03
By:  Aurora Narzissa Updated just now
Language: Deutsch
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Enemy to Lover Story Alpha- Mensch Plot Gefährtenbindung/Mate Plot „Du bist meins. Ich habe Gefühle für dich." Ich zuckte mit meinen Achseln. „Sieh es als eine Bestrafung der Natur. Das Mädchen, die deine Mate ist hasst dich. Sie will dich nicht, du hast es nicht anders verdient." Er sah mich verletzt an. „Deine Gefühle sind von der Natur erzwungen. Mich kann keiner zwingen und ich will dich nicht." Er sah noch verletzter aus. „Sag das nicht." „Ich darf alles sagen. Halt mich doch davon ab." ------- „Weißt du Zayn ist ein Tier. Bring ihn niemals dazu Dich anzugreifen, denn wenn er blind vor Zorn wird, kann auch ich ihn nicht aufhalten. Ich warne dich, weil ich dich liebe und angst habe, ich könnte dir schaden zufügen."

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Chapter 1

Wie alles begann

Ich weinte auf dem Schulhof.

Tränenerfüllt stand ich da, wurde beleidigt, gedemütigt und mit Sachen beworfen. Keiner kam mir zur Hilfe.

Keiner ...

In diesen Momenten waren alle Blind. Wo war die Schulaufsicht? Wo waren die Vertrauensschüler?

Nirgendwo.

Meine Mutter sagte an mir wäre nichts auszusetzen. Sie sagte, ich wäre ein süßes achtjähriges Mädchen wie alle anderen auch. Doch was hatten alle nur gegen mich?

„Seht mal wie sie da weint", lachte der eine.

„Schaut mal wie hässlich ihre Fratze nur ist!", lachte ein anderer.

Alle aus derselben Gang. Diese Clique hatte es sich zur Aufgabe gemacht mein Leben zu Zerstören.

Ich hatte noch nie einer Fliege etwas zur Leide getan. Aber im besonderen der Gruppenanfänger hatte dennoch etwas gegen mich. Ich kannte ihn nicht mal wirklich. Wir hatten doch nur ein paar mal im Kindergarten miteinander gespielt.

Ein Mädchen zog mein Haargummi aus meinen Haaren, ein anderes hielt mich fest. Sie zogen an meinen Haaren und ich schrie und schrie.

Am lautesten lachte er.

Er ... Zachary Moon.

Ich würde ihm nie vergeben. Nie!

Das versprach ich mir selber.

Diesen Schmerz werde ich nie vergessen.

Wie alles schief ging

Teil 1

Elena

9 Jahre später

Ich bürstete meine langen braunen Haare nochmal durch, nachdem ich sie geglättet habe. Heute musste ich meine Facharbeit abgeben und ich hörte wie mein Dating-Freund Cane draußen die Hupe betätigte, da er auf mich wartete. Cane und ich dateten uns jetzt seit zwei Wochen und er bestand darauf mich jeden Tag abzuholen. Er war ein Jahr über mir auf der Highschool und konnte keine Gelegenheit auslassen meine Eltern oder mich zu beeindrucken. Er war wirklich süß, etwas zu besitzergreifend, aber süß. Er war Footballspieler und sehr gut durchtrainiert, dass schrie sein Körper von einer Meile entfernt. Ich war mir wegen einigen Punkten unsicher, aber bis jetzt hatte er gute Chancen, dass wir zusammen kommen würden.

Ich schaute nochmal intensiv in den Spiegel, um mein Eyeliner zu checken und starrte mich stattdessen einige Sekunden selbst in meinen Spiegelbild an. Dünnes herzförmiges Gesicht, eine Stubsnase und grüne Augen. Meine sandfarbene Haut strahlte und ich musste lächeln. Ich sagte es mir jeden Tag selbst ins Spiegelbild. „Du bist wunderschön wie du bist!"

Das hatte ich getan, seit meine Eltern aus der alten Stadt wo wir mal gewohnt hatten raus waren. Das war mittlerweile vor zehn Jahren und meine Therapeutin hatte es nicht leicht mit mir gehabt. Ich war nämlich nicht nur ein normaler Mobbing Opfer gewesen, sondern wurde von meinen Peinigern auch geschlagen und diese Mistkerle hatten mich im dunkeln eingesperrt. Man hatte mich drei Tage nicht gefunden und das alles hatte starke psychische Folgen für mich gehabt. Ich war nun darüber hinweg. Ich dachte nicht mehr daran, doch einige Dinge hatte ich mir für mein selbstbewusst sein angeeignet. Ich würde mich nie wieder weniger Wert als andere fühlen. Ich war nicht besser oder schlechter als andere. Wir sind alle gleichgestellt, egal ob der andere es akzeptiert oder nicht. Niemand hatte das Recht mich anzugreifen.

„ELENA?", rief meine Mutter von unten.

„Ja", schreie ich zurück, packe meine Tasche zusammen und renne nach unten. Was konnte ich dafür, dass Cane so früh dran war?

„Hier Frühstück für dich und natürlich für Cane! Grüß ihn von mir." Sie hielt es mir hin. Sie lächelte mich sanft an. Ich sah überhaupt nicht so aus wie meine Mutter. Sie hatte blaue Augen und blondes Haar. Sie war länger als ich und hatte ein ovales Gesicht, aber das was die väterliche Seite anging. Der komplette Nachwuchs meiner Oma, Dads Mum kam einfach nach ihr. Wir sahen ihr wie aus dem Gesicht geschnitten aus, nur mit einigen Unterschieden und Geschlechter. Was einerseits urkomisch war, andererseits total normal.

Ich meine, man sah sofort das ich die Tochter meines Vaters war. Und Oma, sie war eine steinalte Version von mir, die letztes Jahr verstorben ist. Grandpa war schon vor meiner Geburt verstorben. Sie hatte sich sehr liebevoll an ihn erinnert, die Sache war aber schon so lange her, das auch meine Mum ihn nie kennengelernt hat und auch Dad erinnert sich nur wage an ihn. Er war sechs gewesen und Onkel Felix,

Dads jüngerer Bruder nur vier.

Meine Tante war damals noch nicht geboren, Oma hatte sie einige Monate nach Grandpas Tod zur Welt gebracht, sie wurde nur zwölf Jahre alt, verstarb sehr jung, niemand redete gern darüber.

„Danke Mum", meinte ich schmunzelnd.

Meine Mutter sah mich mit einem glänzen in ihren Augen an.

„Ich bin sehr stolz auf dich. Du siehst toll aus", meinte sie lieb und drückte mit ein Kuss auf die Wange. Dad war schon weg. Er hatte Frühdienst im Krankenhaus, er war Chirurg und Mum war Lehrerin an der Grundschule. Sie hatte heute etwas später Schule. Wahrscheinlich wollte ich das auch später mal werden. Lehrerin.

Aber es stand noch nicht fest.

Ich öffnete die Haustür unseres dreistöckigen Hauses und betrat den Vorgarten. Ich winkte Cane zu und er lächelte. Ich trat durch den automatisch öffnenden Tor und öffnete Canes Autotür und stieg ein. „Hi. Danke fürs abholen. Mum schickt liebe Grüße und Frühstück!"

Er lächelte und nahm die eine braune Papiertüte ab, bevor er losfuhr.

„Und was hast du heute für Unterricht?"

„Ich ... habe einen Mathekurs, danach Pause und dann noch eine Theologie Stunde und du?"

„Oh Bio und Chemie den ganzen Tag."

Ich lächelte ihn an.

Er fuhr auf dem Schüler Parkplatz und meine beste Freundin Gwen winkte mir zu, von dort wo sie es immer tat. Von der Tischtennis Platte her.

Ich verabschiedete mich von Cane, nach dem Aussteigen, umarmte ihn und lief zu Gwen. Ich umarmte sie fest und wir gingen in die Vorlesung.

Während der Pause, bekam ich eine Nachricht von Mum.

Baby, dein Dad und ich fahren in eine andere Stadt. Dein Dad muss dort einen Patienten besuchen und es dauert wahrscheinlich einige Stunden und ich wollte deinen Dad nicht alleine ziehen lassen, da die Fahrt dorthin eine Weile dauert. Ruf an, wenn du frei hast, dann können wir quatschen.

Ansonsten fahr vorsichtig mit dem Bus nach Hause und bestell etwas zum Essen.

Eine ganz normale Nachricht, die ich immer zu jederzeit bekommen kann. Dad musste immer mal wieder in andere Städte, da er ein sehr gefragter Chirurg ist.

Ich schmunzelte.

„Was ist denn?", fragte Gwen mich.

„Wie wäre es nachher mit einer Pizza bei mir? Wir erledigen dann auch unsere Facharbeit, die wir schreiben", schlug ich vor.

„Du hast also Sturmfrei?", grinste sie. Ich nickte.

„Ich weiß noch nicht, ob ich kann. Aber was ist mit Cane?", fragte sie Augenbrauen wackelnd.

„Es ist noch nichts festes. Ich bin mir unsicher."

„Immer noch?", stöhnte sie. „Aus meinem Plan, durch dich zu leben, wird wohl nichts was?"

„Er ist etwas zu viel", versuchte ich ihr zu erklären.

„Sein Gewicht?", fragte sie mich ernst.

„Um Gottes Willen, ich bin die letzte die jemanden wegen des Gewichtes ..."

„Ich weiß", unterbrach sie mich. „Aber das könnte dennoch sein. Du bist ein Fliegengewicht und er ist ein Hulk!"

„Er ist kein Hulk!", widersprach ich. „Du hast Hulk noch nie gesehen. Cane ist glaube ich nicht sehr schwer."

„Das erfährt du erst, wenn er auf dich liegt", meinte sie schulterzuckend.

„Ich will nichts körperliches anfangen, weil ich angst habe, dann nicht mehr aus der Beziehung zu kommen. Cane ist sehr ..."

„Beute markierend?", fragte sie mich. Ich nickte. „Sowas in der Art."

„Das nimmt eine falsche Richtung. Wenn du während des Datings schon weißt, dass das ganze toxisch wird, solltest du dein nächstes Date dringend absagen, Liebes."

Ich seufzte schwer. „Mir fällt sowas schwer. Ich habe angst ihn zu verletzen."

Gwens Hand umschloss sanft meinen Unterarm und sie zog mich etwas näher an sich. Jetzt flüsterte sie. „Du kannst ja nicht mit ihm schlafen, nur weil du angst hast ihn zu verletzten. Wo führt das alles hin?"

Ich nickte. Sie hatte ja recht.

Ich brauchte Zeit, um über alles nachzudenken und fuhr nach Hause. Ich hatte Mum nur geschrieben, dass ich sie lieb habe und mich etwas schlafen legen würde, was ich tat. Sie rief trotzdem an, da sie das immer tat und wir redeten eine Weile und sie sagte, sie würden sehr bald zurück sein. Wahrscheinlich würde ich dann schon schlafen.

Später in der Nacht als ich schon tief schlief, klingelte es Sturm. Ich stand mit viel Mühe auf und schaute auf die noch offene Schlafzimmertür meiner Eltern. Waren sie noch nicht zurück? Ein Blick auf mein Handy sagte mir, dass es kurz nach Mitternacht war. Ich stieg die Treppen runter und sprach durch die Anlage. „Hallo?"

„Polizei hier. Machen Sie bitte die Tür auf."

Ich war etwas außer mir und ging auch die weiteren Treppen runter. Ich machte die Türsicherung dran und öffnete die Tür. Sofort sah ich mehrere Polizeilichter leuchten. Die Sirenen leuchteten lautlos in der Dunkelheit.

„Elena Smith?", fragte eine sanfte Stimme, die der Polizistin zu gehören schien, die durch den geöffneten Spalt zu mir sah. Sie hielt ihre Polizeimarke hoch.

„Darf ich reinkommen?", fragte sie mich. Ich löste die Sicherheit und öffnete die Tür. „Ist alles in Ordnung?"

Die schwarzhaarige Polizistin lächelte mich an, während der Cop mich neutral ansah.

„Setzt dich erstmal. Ist noch jemand da?"

Ich setzte mich auf die Treppe und schüttelte den Kopf. „Meine Eltern sind noch nicht da", meinte ich.

„Wie alt bist du?"

„17."

„Hast du jemanden Erwachsen in der Familie?"

„Mein Onkel Felix. Dads Bruder."

Sie nickte. „Hast du seine Nummer wo er zu erreichen ist?"

Ich nickte, tippte auf meinem Handy rum und diktierte die Nummer. Der Cop nickte ihr zu und verließ das Haus.

„Was ist den passiert?", fragte ich verängstigt.

„Deine Eltern haben auf dem Weg zurück einen schweren Unfall", meinte sie ganz langsam und sanft. Ich sehr sie mit großen Augen an.

„Deine Mum hat es leider nicht geschafft. Sie war an Ort und Stelle nicht mehr zu retten", fing sie an. Ich schluchzte laut.

„Dein Dad hat noch geatmet und wir wissen noch nicht, ob er es schafft. Die Verletzungen sind sehr groß und wir warten auf ein Update."

Ich weinte und die Polizistin tröstete mich. Sie umarmte mich auch.

Einige Minuten später kam der Cop wieder mit ein paar weiteren.

„Elena?", meinte eine andere Frau. Ich sah zu ihr. Eine weitere Polizistin. „Leider hat es dein Dad auch nicht geschafft. Er ist einige Minuten nach seiner Einlieferung im Krankenhaus auch verstorben. Es tut uns leid."

Ich hatte beide verloren. Ich hatte meine Eltern verloren.

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