MasukElena
„Na komm", meine Tante Sienna lockte mich rein, ich aber starrte die ganze Reihe Häuser an, hier war es so einfach zu sterben. Immerhin lebten wir direkt an einem Wald. „Elena", rief meine Tante und sah mich besorgt an. „Was ist denn, Liebes?", fragte sie mich. „Elena?", jemand rief meinen Namen hinter mir. Ich drehte mich um. Finley strahlte mich an. Rannte zu mir. „Mein Gott, du bist ja größer als ich!", meinte ich überrascht. Er hob mich hoch und drehte mich einmal im Kreis. „Man habe ich dich vermisst. Mum und Dad sind erwachsen und verstehen kein Spaß. Endlich ist jemand da, der mich verstehen kann", ich lachte, während ich ihn umarmte. „Ich habe dein Zimmer in einem sehr angenehmen hellen Blaugrau gestrichen. Ich hoffe, das war okay, denn die Alternative war, das Dad pinke Farbe gekauft hätte und das eine sehr knallige." Ich lächelte. „Ich glaube, blau-grau ist toll. Knallpink war nie so meins." „Dachte ich mir!" Er führte mich ins Haus, Sienna atmete erleichtert durch. „Ich bin froh, dass du sie etwas beruhigt hast", meinte sie erleichtert. „Wieso zeigst du Elena nicht alles? Es ist Jahre her und die Einrichtung hat sich auch geändert." Finn nickte und sie ging in die Küche. Wir stiegen die Treppen hoch. Direkt vor den Treppen führte die Tür ins Badezimmer. An das Bad erinnerte ich mich. Es hatte sich nur minimal geändert. Direkt daneben war die Kammer für Bettwäsche und Handtücher. Daneben war Finleys Zimmer, da gegenüber anscheinend meins. Also links von den Treppen. „Mum und Dads Schlafzimmer ist auf dem Dach, sie haben dieses Zimmer geräumt und sind auf dem Dach gezogen." „Ohh, ich hoffe das waren keine Umstände, aber das habt ihr alles in drei Tagen hinbekommen?", fragte ich überrascht. „Ich meine, Sienna und Felix waren ja bei mir. Hast du das alles alleine gemacht?" Finley lachte los. „Um Gottes Willen, nein! Ich habe alle meine Freunde dazu gebracht mir zu helfen. Das ging so schnell, oben auf dem Dach war nicht viel. Es war fast leer. Unsere Putzfrau hat alles schön sauber gemacht und dann wurden die Möbel hierhin gelegt. Ich habe zwar durchgehend gelüftet hier, aber der Geruch von Farbe sitzt noch", meinte er während er mir das Zimmer zeigte. Die Wände waren blau-grau, ansonsten waren alle Möbel strahlend weiß. Das Bett, der Schreibtisch, der große Schiebetür Schrank, dessen Türen komplett aus Spiegeln waren. „Hast du so schnell Möbel bekommen?", fragte ich überrascht. Normalerweise musste man Wochen warten. „Ich habe gekauft, was da war. Eigentlich hatte mir etwas anderes gefallen, aber das hätte dann Wochen gedauert, vielleicht auch Monate." „Ich bin echt stolz auf dich. Das hast du gut gemacht. Bedenkt man, dass du erst vierzehn bist." „Naja die ganze Stadt wollte helfen. Jeder fragt mich beim vorbeigehen, ob wir oder du im besonderen etwas braucht. Wie unsere Nachbarin, sie hat deine Schulbücher besorgt, Liam und du seid nämlich in der selben Stufe." „Liam?", meinte ich entgeistert. „Ja, kennst du ihn?" „Ich kenne viele. Ich habe hier mal gelebt." „Stimmt, da war ja was. Du magst Liam nicht", stellte er fest. „Ich mag niemanden wahrscheinlich in meinem Jahrgang", meinte ich genervt. „Oh das tut mir so leid", meinte er. „Vielleicht wiederholst du einfach", meinte er. Ich schüttelte den Kopf. Das war keine Option. „Kinders, ich habe Essen bestellt. Es kommt ungefähr in 20 Minuten", rief Sienna hoch. „Geht klar", rief Finn zurück. „Dein Gepäck trage ich gleich hoch. Schau dich um. Ruh dich aus." Ich nickte und ging zum Bett, worauf ich mich setzte. Das Zimmer war fast so groß wie mein altes. Sie hatten sich wirklich mühe gegeben. Ich hoffte nur, dass alles gut war und ich keine negativen Erfahrungen machte.ElenaFinley war beim Football-Training. Mein Onkel und Tante hatten etwas zu erledigen, so war ich alleine zuhause. Meine Tante hatte mir gesagt, dass ich auf die Klingel aufpassen sollte, da sie Pakete erwartete und deswegen saß ich gedankenverloren auf den Treppenansatz und starrte das von Sienna handgemalte Acryl Gemälde an, dass vor mir an der Wand hing. Es war der Wasserfall von der Hanging trail lake zu sehen. Sie hatte es in der ersten Woche, in der sie hergezogen war gemalt und es war immer noch wunderschön. Es klingelte und ich stand langsam auf. Meine Kleidung, die aus einem schwarzen T-shirt und Jogginghose bestand und meine unordentlichen Haare waren zum Wünschen übrig und ich hatte eigentlich nie darauf geachtet vor dem Paketboten toll auszusehen. Ich öffnete die Tür und sah einen jungen Mann, er hatte strahlend blaue Augen und blondes Haar. Er sah mich freundlich an, er hielt einen Stoffbeutel, der schwer aussah. Er trug einen abgefranzte Jeans und darauf ein Poloshi
Elena„Na komm", meine Tante Sienna lockte mich rein, ich aber starrte die ganze Reihe Häuser an, hier war es so einfach zu sterben. Immerhin lebten wir direkt an einem Wald. „Elena", rief meine Tante und sah mich besorgt an. „Was ist denn, Liebes?", fragte sie mich. „Elena?", jemand rief meinen Namen hinter mir. Ich drehte mich um. Finley strahlte mich an. Rannte zu mir. „Mein Gott, du bist ja größer als ich!", meinte ich überrascht. Er hob mich hoch und drehte mich einmal im Kreis. „Man habe ich dich vermisst. Mum und Dad sind erwachsen und verstehen kein Spaß. Endlich ist jemand da, der mich verstehen kann", ich lachte, während ich ihn umarmte. „Ich habe dein Zimmer in einem sehr angenehmen hellen Blaugrau gestrichen. Ich hoffe, das war okay, denn die Alternative war, das Dad pinke Farbe gekauft hätte und das eine sehr knallige."Ich lächelte. „Ich glaube, blau-grau ist toll. Knallpink war nie so meins."„Dachte ich mir!"Er führte mich ins Haus, Sienna atmete erleichtert durch.
ZacNach der Highschool hatte ich ein Rudeltreffen verlangt. Alle Rudelmitglieder trafen sich direkt vor dem Hanging Lake. Das wunderschöne Topas farbene Wasser glänzte im Sonnenlicht. Die Vitriolgrünen Tannen und Bäume machten einen tollen Kontrast. Ich liebte es hier zu leben. „RUHE!", brüllte Liam und alle erstummten. Von alt bis jung waren alle da. „DER ALPHA MÖCHTE ETWAS SAGEN!"„Ich heiße euch willkommen. Es ist immer eine Freude, wenn die Familie zusammen kommt", meinte ich laut, damit mich alle verstanden. „Rhea und Dr. Fred Smith sind von uns gegangen. Man sagt es sein ein Autounfall, doch die Wahrheit ist, sie wurden getötet", lautes aufkeuschen ging durch die Runde und es wurde gemurmelt. „Sie waren beide auf dem Weg nach Hause. Wie viele vielleicht wissen, haben die beiden eine Tochter zurückgelassen. Elena."Wieder wurde gemurmelt. „Ich habe mit Felix gesprochen, da Elena minderjährig ist und bis zum 21. Geburtstag eine Vormundschaft gesetzlich braucht, wird sie bei ih
ElenaIch saß einfach nur da. Eine Hülle aus Fleisch und Blut. Weinte stumme Tränen, während meine Freunde und Familie einfach nur um mich saß und kein Wort sagten. Gwen hatte ihre Hand auf meine gelegt und gab mir so emotional beistand. Onkel Felix und Tante Sienna waren ebenfalls da und schienen bestürzt. Finley, mein 14 Jahre alter Cousin war nicht mitgekommen, aber er hatte angerufen und war auch sehr freundlich gewesen und meinte wir würden nun zusammen leben und er würde sich freuen mich wieder zu sehen. Ich wollte nicht mitgehen. Auch Mr. Green, Mum und Dads Anwalt war da und versuchte überall mit zu helfen wo es nur ging. Momentan wurde meine Erziehungsberechtigung an meine Onkel und Tante überschrieben. Sie wollten mich sofort aufnehmen ohne mit den Wimpern zu zucken. Sie ließen sogar ein Konto für mich eröffnen, wo das Geld was meine Eltern im Falle das sie starben monatlich meinen Onkel zahlen wollten zu überweisen. Sie wollten es nicht. Sie meinten, ich wäre ihre Tochter
ZacharyIch stand splitterfasernackt mitten im Wald, die kühle Luft traf meine Haut und eigentlich sollte man meinen, dass einem paranormalen wie mich nicht kalt werden sollte, doch es war definitiv zu kühl für meinen zu warmen Körper. Meine Körpertemperatur war einige Grade höher als die eines gewöhnlichen Menschen und meine war sogar einen grad höher als die der Rest des Rudels. Das war wahrscheinlich ein Alpha-Ding. Denn ich war genau das. Der Alpha des Moon Rudels seit meine Eltern verstorben sind. Ich glaubte nicht an die Ursache des Todes. Ein Unfall sagten sie. Kaum zu glauben so etwas. Der Alpha starb nicht einfach an einem Unfall. Meine Mutter möglicherweise schon, da sie ein normaler Mensch gewesen war, aber mein Vater?Schwierig...Wahrscheinlich war die Gefährtenbindung schuld. Als Mum starb, starb Dad mit ihr. Die Knochen von Werwölfen waren stärker als die der Menschen und das hieß einiges. „Hier", Ryan holte Kleidung aus seinem Rucksack und hielt sie mir hin. Nichts d
Ich weinte auf dem Schulhof. Tränenerfüllt stand ich da, wurde beleidigt, gedemütigt und mit Sachen beworfen. Keiner kam mir zur Hilfe. Keiner ... In diesen Momenten waren alle Blind. Wo war die Schulaufsicht? Wo waren die Vertrauensschüler? Nirgendwo. Meine Mutter sagte an mir wäre nichts auszusetzen. Sie sagte, ich wäre ein süßes achtjähriges Mädchen wie alle anderen auch. Doch was hatten alle nur gegen mich?„Seht mal wie sie da weint", lachte der eine. „Schaut mal wie hässlich ihre Fratze nur ist!", lachte ein anderer. Alle aus derselben Gang. Diese Clique hatte es sich zur Aufgabe gemacht mein Leben zu Zerstören. Ich hatte noch nie einer Fliege etwas zur Leide getan. Aber im besonderen der Gruppenanfänger hatte dennoch etwas gegen mich. Ich kannte ihn nicht mal wirklich. Wir hatten doch nur ein paar mal im Kindergarten miteinander gespielt. Ein Mädchen zog mein Haargummi aus meinen Haaren, ein anderes hielt mich fest. Sie zogen an meinen Haaren und ich schrie und schrie.






