MasukZachary
Ich stand splitterfasernackt mitten im Wald, die kühle Luft traf meine Haut und eigentlich sollte man meinen, dass einem paranormalen wie mich nicht kalt werden sollte, doch es war definitiv zu kühl für meinen zu warmen Körper. Meine Körpertemperatur war einige Grade höher als die eines gewöhnlichen Menschen und meine war sogar einen grad höher als die der Rest des Rudels. Das war wahrscheinlich ein Alpha-Ding. Denn ich war genau das. Der Alpha des Moon Rudels seit meine Eltern verstorben sind. Ich glaubte nicht an die Ursache des Todes. Ein Unfall sagten sie. Kaum zu glauben so etwas. Der Alpha starb nicht einfach an einem Unfall. Meine Mutter möglicherweise schon, da sie ein normaler Mensch gewesen war, aber mein Vater? Schwierig... Wahrscheinlich war die Gefährtenbindung schuld. Als Mum starb, starb Dad mit ihr. Die Knochen von Werwölfen waren stärker als die der Menschen und das hieß einiges. „Hier", Ryan holte Kleidung aus seinem Rucksack und hielt sie mir hin. Nichts das ich dagegen hatte nackt zu sein. Als Werwolf hatte man solche Hemmungen nicht wirklich. Ich weiß, dass den Mädels das sehr schwer fiel, doch niemand sprach je darüber, falls jemand doch mal jemand anderen nackt sah. Deswegen hatten wir Zeiten ausgemacht, wer wann mit der Patrouille dran war und ich hatte auch ein Teil des Gebietes nur den Frauen zu geordnet. Ich wollte nicht, dass sie sich unwohl fühlten. Und ihnen war auch manchmal nicht wohl die Männer nackt zu sehen, weswegen wir immer versuchten unsere Kleidung im Wald auf verschiedene Spots zu verstecken, damit man überall sich anziehen konnte. „Wir müssen in zehn Minuten da sein. Wir sind zu spät", teilte mir mein Beta Liam mit. Ich lachte, während ich mich anzog. „Du weißt, dass das kein Thema ist." „Ja, nur weil die halbe Schule aus Wölfen besteht und du der Alpha bist, können wir trotzdem nicht bestehen, wenn wir den Unterricht verpassen." Ich stöhnte. Wo er recht hatte, hatte er recht. „Was hast du über Fred und Reah erfahren?", fragte ich ihn. Liam sah mich unsicher an. „Autounfall." Ich blieb stehen und war geschockt. „Sie sind Tod?" „Das hat Felix gestern bestätigt, bevor er losgefahren ist", meinte Liam bestürzt. „Werden es nicht ein paar Autounfälle zu viel in letzter Zeit?", fragte ich kalt. Er nickte. „Ist das Zufall?" Ich schüttelte den Kopf. „Niemals. Daran glaube ich nicht. Zum Glück hatten die beiden keine Kinder", seufzte ich. Jetzt war Liam der stehen blieb und mich schief ansah. „Was?", fragte ich. „Hast du Elena vergessen?", fragte er mich. Elena ... ich versuchte mein Gedächtnis zu durchsuchen. War das eine Freundin? Eine mit der ich zur Zeit schlief? „Wer ist Elena?" Wie kam er überhaupt jetzt darauf? „Bei allem Respekt, Zac. Wie kannst du Elena vergessen?", fragte er erstaunt. Fuck ... wer was sie? Wen hatte ich vergessen? Sie muss sehr wichtig sein, wenn Liam mich so ansah. „Dr. Freds Tochter!" Jetzt starrte ich ihn an. Elena ... ich dachte wieder angestrengt nach. „Habe ich sie je gesehen?" „Wir haben sie gemobbt", meinte er kalt. Ich sah ihn lange an. Ich wusste, Liam bereute alles was wir je in der Kindheit getan hatten. Er dachte sogar manchmal nachts daran und konnte nicht schlafen, da er Schuldgefühle hatte. Er war traurig, dass wir mal andere Kinder fertig gemacht haben. „Ich erinnere mich wirklich nicht. Es waren zu viele." Zu viele, die wir fertig gemacht hatten. „Sie ist wunderschön", meinte er. „Das weißt du woher?", fragte ich genervt. „Felix hat Familienfotos an der Wand hängen." Wer achtete schon auf sowas? „Na und? Es gibt viele wunderschöne Frauen", meinte ich. „Keiner wird ihr etwas tun", meinte Liam einen ticken zu scharf, was mich aufknurren ließ. Er senkte seinen Blick und ich fühlte mich scheiße. Ich wollte ihn nicht direkt im Alphaton anknurren, aber seit dem ich Alpha war, waren einige Dinge in meinem Leben anders. Ich verlor schneller die Kontrolle und wurde schneller wütend. „Du bist mein bester Freund. Ich werde deinen Wunsch nicht ausschlagen." „Sie hat alles verloren. Keiner wird doof zu ihr sein. Sie braucht Ruhe. Bitte sag den Mädels, sie sollen sich zurückhalten", bittet er mich. War ich ein so schrecklicher Mensch, dass er mir das extra sagen musste? Mir musste doch selber klar sein, dass das arme Mädchen in Ruhe gelassen werden sollte. „Natürlich", antwortete ich. „Felix meinte es wird schwer sie hierher zu holen nach Colorado. Sie wird sich mit allen Mittel wehren von New Jersey wegzuziehen. Immerhin wurde sie zusammengeschlagen das letzte Mal." Ich erstarrte und alles kam wieder hoch. „Ihre Mutter hatte uns alle angezeigt. Fuck ... wie konnte ich vergessen, dass Fred und Rhea eine Tochter haben?", fluchte ich. „Ja, genau die. Dieses Mal kommen wir nicht davon." „Sowas wird nie wieder passieren!", machte ich klar. Ich war gegen Gewalt, ich erinnerte mich genau wie wütend meine Eltern gewesen waren. Ich würde sie nicht enttäuschen. Egal ob sie lebten oder nicht. Elena würde nie etwas passieren.ZacEigentlich wartete ich auf Liam, wir mussten zur Sporthalle, da das Homecoming Spiel heute war und wir langsam los mussten. Ryan schmollte neben mir. Anscheinend hatte er die neue gesehen und es hat sich herausgestellt, dass sie nicht seine Mate ist und er sie mochte. Er hätte nichts dagegen mit diesem Gesicht den Rest seines Lebens aufzuwachen. „Ich hoffe, du bekommst deine Mate schnell. So wie du mir auf die Nerven gehst."„Ich schwöre dir Alpha. Es ist etwas an ihr. Es ist so stark, aber es ist nicht die Gefährtenbindung zu mir, denn egal wie sehr ich es mir wünsche, sie ist nicht meine Mate."Ich sehe ihn schief an. „Was ist so besonders an ihr? Sie ist wie jedes andere Mädchen", meinte ich ohne sie überhaupt gesehen zu haben. Was sollte schon besonderes an ihr sein. „Wenn ich sie gemobbt habe in der Vergangenheit, muss sie ein dummes Mädchen sein." Ich nahm meine Tasche und ging Richtung Ausgang. Anscheinend rannte mir Liam hinterher. „Ging e
ElenaIch kann nicht sagen, ob es eine gute oder schlechte Idee war essen zu gehen, aber eigentlich wollte ich aus dem Haus. Vielleicht würden die Leute mich schief ansehen und denken, das es schreck ist, Essen zu gehen, wo doch meine Eltern verstorben sind. Aber ich brauchte Abwechslung und genau das haben Felix und Sienna gemerkt. Wofür ich dankbar bin. „Eigentlich hatte ich heute Training, aber ich gestalte hier ein Cheat Day", meinte Finn und sah seine Eltern an. „Komm mal aus der Football Fahne runter. Auch in solch einer Zeit denkst du nur ans Spielen."„Hey, Elena geht auch ab Montag zur Schule."„Ja zur Schule nicht Disko tanzen!", meinte Sienna tadelnd. „Ist ja gut", nörgelte Finn. „Hier sind wir Stammkunden", meinte mein Onkel. „Sie machen die besten Steaks und italienische Gerichte überhaupt!", meinte auch Sienna. „Felix! Sienna!", begrüßte ein Mann in weißen Hemd und schwarzer Hose sie. „Man Tom!", sagte Felix. „Das mus
ElenaEs klopfte an meiner Tür. Da sie abgeschlossen war, konnte niemand rein. „Ja?", fragte ich. „Hier ist Felix. Elena wir müssen reden. Kommst du bitte ins Wohnzimmer?"Ich seufzte. „Ja", meinte ich und stand auf. Ich zog das verschwitzte T-Shirt vom Leib sowie auch die Schlafhose. Es war urkomisch wie sehr man schwitze, wenn man stress hatte. Ich stieg schnell noch unter die Dusche. Ich war so dankbar ein Verbindungsbad zu haben. Dann zog ich mir eine frisch gewaschene Hose und Shirt an. Ich ging nach unten ind Wohnzimmer. Finley war nirgends zu sehen. Mein Onkel und Tante hielten jeweils eine Tasse in der Hand und für mich lag auch eine auf dem Wohnzimmertisch. „Setz dich doch", meinte Sienna. Ich tat wie geheißen. „Ist etwas?", fragte ich leise. Mein Onkel schien traurig wie auch Sienna. „Wir müssen dir etwas sagen", meinte sie und dah mich mitleidig an. „Eigentlich dürfen wir das nicht, aber wir halten das nicht für angemessen, es dir nicht zu erzählen", meinte mein Onkel
ZacEinige Tage später nachdem ich alle Vorbereitungen für das Stadtfest getroffen hatte und meinen Rudel wieder eine Disziplin Rede gehalten hatte, die dringend notwendig war, machte ich mich auf dem Weg zu Liam. >Das war dringend nötig, Zac.Nur weil wir halb Tiere sind heißt das nicht, dass wir die Umwelt verschmutzen dürfen. Der Ort an dem wir uns aufhalten muss sauber sein.„Natürlich Bro."Ich versuchte zu hören, ob Liam überhaupt in seinem Haus war. Ich war viele Meter entfernt und strengte mich deswegen an, ich hörte zwar nichts von Liams Haus, aber überall sonst schienen die Leute zu Hause zu sein. „Ich mache mir starke Sorgen deswegen", hörte ich eine Stimme. Ich konzentrierte mich. Das sollte ich nicht tun, das gehörte sich nicht. „Elena benimmt sich komisch", hörte ich nun eine weibliche Stimme und ich musste nun zuhören, obwohl ich gerade aufhören wollte. Zayn schnaubte auf diesen Gedanken hin. „Sie schläft mit abgeschlo
ZacLiam kam am Abend erst etwas später als vereinbart zum Rudelhaus und Ryan brannte darauf zu erfahren, wieso er zu spät war. Wusste er etwas, was ich noch nicht wusste?Ich hatte echt keine Zeit gehabt mich damit zu beschäftigen. Ich hatte viel Papierkram zu erledigen. Der nächste Vollmond stand in zwei Wochen wieder vor die Tür und danach gab es wieder einen Stadtfest. Das alles musste geplant werden und mit dem Bürgermeister abgesprochen werden. „Und sag mir sie ist deine Mate!", meinte Ryan aufgeregt. Liam sah ihn mit einem WTF Blick an. „Was ist falsch mit dir? Worüber redest du?"„Ich spüre eine sehr starke Mate Verbindung. Ich dachte, du hättest deine endlich gefunden", erklärte er. Jetzt war ich ganz Ohr. Eine starke Gefährtenbindung, so hatte er das noch nie gesagt. „Warst du bei Elena?", fragte er Liam. „Ja, ich habe ihre Bücher vorbeigebracht."Ryan schien zu überlegen. „Nicht deine Mate, was?", murmelte er. „Vielleicht habe ich deswegen ja ein solch starkes Gefühl
ElenaFinley war beim Football-Training. Mein Onkel und Tante hatten etwas zu erledigen, so war ich alleine zuhause. Meine Tante hatte mir gesagt, dass ich auf die Klingel aufpassen sollte, da sie Pakete erwartete und deswegen saß ich gedankenverloren auf den Treppenansatz und starrte das von Sienna handgemalte Acryl Gemälde an, dass vor mir an der Wand hing. Es war der Wasserfall von der Hanging trail lake zu sehen. Sie hatte es in der ersten Woche, in der sie hergezogen war gemalt und es war immer noch wunderschön. Es klingelte und ich stand langsam auf. Meine Kleidung, die aus einem schwarzen T-shirt und Jogginghose bestand und meine unordentlichen Haare waren zum Wünschen übrig und ich hatte eigentlich nie darauf geachtet vor dem Paketboten toll auszusehen. Ich öffnete die Tür und sah einen jungen Mann, er hatte strahlend blaue Augen und blondes Haar. Er sah mich freundlich an, er hielt einen Stoffbeutel, der schwer aussah. Er trug einen abgefranzte Jeans und darauf ein Poloshi
Elena„Na komm", meine Tante Sienna lockte mich rein, ich aber starrte die ganze Reihe Häuser an, hier war es so einfach zu sterben. Immerhin lebten wir direkt an einem Wald. „Elena", rief meine Tante und sah mich besorgt an. „Was ist denn, Liebes?", fragte sie mich. „Elena?", jemand rief meinen
ZacNach der Highschool hatte ich ein Rudeltreffen verlangt. Alle Rudelmitglieder trafen sich direkt vor dem Hanging Lake. Das wunderschöne Topas farbene Wasser glänzte im Sonnenlicht. Die Vitriolgrünen Tannen und Bäume machten einen tollen Kontrast. Ich liebte es hier zu leben. „RUHE!", brüllte L
ElenaIch saß einfach nur da. Eine Hülle aus Fleisch und Blut. Weinte stumme Tränen, während meine Freunde und Familie einfach nur um mich saß und kein Wort sagten. Gwen hatte ihre Hand auf meine gelegt und gab mir so emotional beistand. Onkel Felix und Tante Sienna waren ebenfalls da und schienen
Ich weinte auf dem Schulhof. Tränenerfüllt stand ich da, wurde beleidigt, gedemütigt und mit Sachen beworfen. Keiner kam mir zur Hilfe. Keiner ... In diesen Momenten waren alle Blind. Wo war die Schulaufsicht? Wo waren die Vertrauensschüler? Nirgendwo. Meine Mutter sagte an mir wäre nichts aus







