LOGINZac
Nach der Highschool hatte ich ein Rudeltreffen verlangt. Alle Rudelmitglieder trafen sich direkt vor dem Hanging Lake. Das wunderschöne Topas farbene Wasser glänzte im Sonnenlicht. Die Vitriolgrünen Tannen und Bäume machten einen tollen Kontrast. Ich liebte es hier zu leben. „RUHE!", brüllte Liam und alle erstummten. Von alt bis jung waren alle da. „DER ALPHA MÖCHTE ETWAS SAGEN!" „Ich heiße euch willkommen. Es ist immer eine Freude, wenn die Familie zusammen kommt", meinte ich laut, damit mich alle verstanden. „Rhea und Dr. Fred Smith sind von uns gegangen. Man sagt es sein ein Autounfall, doch die Wahrheit ist, sie wurden getötet", lautes aufkeuschen ging durch die Runde und es wurde gemurmelt. „Sie waren beide auf dem Weg nach Hause. Wie viele vielleicht wissen, haben die beiden eine Tochter zurückgelassen. Elena." Wieder wurde gemurmelt. „Ich habe mit Felix gesprochen, da Elena minderjährig ist und bis zum 21. Geburtstag eine Vormundschaft gesetzlich braucht, wird sie bei ihnen leben. Sie zieht also hierher. Sie hat ihre Eltern verloren. Wir alle haben mal jemanden verloren. Ich will, dass von der Seite unseres Rudels ihr keine Schwierigkeit verbreitet werden wie sie in der Vergangenheit vorkamen." Einige Mädels schnaubten. Ich wusste was nun zu tun war. Ich holte tief Luft. „Niemand wird es wagen, Elena schief anzusehen, sie blöd anzumachen, ihr irgendwelchen Schaden zuzufügen, noch wird sie beleidigt und noch wird sie geschlagen. Es wird nur ein netter Umgang gepflegt. Wenn es sein muss und es nötig ist wird man sich bei ihr für die Vergangenheit entschuldigen!" Meine Alphastimme kam bei jeden an und keiner sagte ein Wort mehr. Sie senkten alle den Kopf und ich wusste, ich hatte meinen Willen bekommen. „Gut gemacht, Zac!", lobte mich mein innerer Wolf Zayn. Seit es ihm gab, hatte ich mich geändert. Er war der bessere von uns beiden. Das beste von mir. Der innere Wolf fing ungefähr in der Pubertät an mit einem zu sprechen. Bei den Mädels dann, wenn sie ihre Tage bekamen und ungefähr in derselben Phase auch wir Jungs. Zayn hatte sich mit 13 bei mir bemerkbar gemacht und ein halbes Jahr später hatte ich mich auch schon verwandelt. Was ziemlich gut war, denn normalerweise brauchte man länger, da waren die Mädels echt viel schneller. Sie vertrugen schmerzen mehr als wir. Die Verwandlung tat nämlich mächtig weh am Anfangsstadium. Doch ich beneidete die Mädels für ihr durchhalte Vermögen. Dafür respektierte ich sie sehr. Mit der Zeit wird es immer besser bis die Schmerzfreie Verwandlung ansetzt. Zu dem Zeitpunkt ist man ausgewachsen und wächst kein Stück mehr. Dann haben die Knochen endlich ruhe. „Was ist denn passiert?", fragte Ryan interessiert. Er war vor einigen Jahren hierher gezogen und hatte sein Rudel gewechselt. Er wusste nichts. „Ist egal", meinte Liam nur. „Okay. Ich hab so ein Gefühl bei den Namen Elena", meinte er. Ryan hatte eine Gabe. Einige Werwölfe hatten bestimmte Gaben. Ich zum Beispiel konnte viel Gewicht tragen. Ich könnte sogar mit Leichtigkeit ein Auto aufheben. Das war meine Gabe, nicht alle hatten eine, aber Ryan hatte eine. Er spürte Verbindungen, auch wenn sie noch nicht entstanden waren. Manchmal meinte er, dieser Werwolf würde heute seine Mate finden und er hatte immer recht. Er spürte auch Gefährtenbindungen der Vampire. Ja, hier lebten auch diese Unwesen. Das sie Sonnenlicht nicht vertrugen war ein Mythos wie auch der Spiegel, Knoblauch und Weihwasser scheiß. Nun eines war wahr. Sie tranken Blut, nun sie hatten eine ganze Blutbank. Sie brauchten es einfach wie wir Nahrung, doch sie hatten schon lange aufgehört direkt aus Menschen zu trinken, denn das war denen unangenehm, sie verspürten nämlich überhaupt keinen Drang dazu einen Menschen zu verletzen und direkt aus der Quelle zu trinken. Denn das war ein weiterer Mythos. Sie brauchten es einfach, da in ihnen die Funktion, Blut selbst zu produzieren fehlte. Vor Jahrzehnten waren wir Feinde gewesen, da wir dazu bestimmt waren, sie aufzuhalten Menschen zu verletzen, aber seitdem alles modern wurde, gab es einen Waffenstillstand und wir gingen sogar auf die selbe Schule. Immerhin gingen auch andere Paranormale auf unsere Schule und lebten unter uns. Hexen gab es nicht mehr so viele, seit den Hexenverfolgungen, aber man fand immer mal welche eine. Unsere Mathelehrerin war wortwörtlich eine Hexe und die einzige in dieser Stadt. Dann gab es noch Sirenen und Meerjungfrauen, aber sie lebten in den tiefen des Ozeans, wo Menschen nicht ran kamen. Außerdem noch viele weitere Wesen. Drachen waren leider ausgestorben, die hat niemand in den letzten Jahrhunderten gesehen. Was es noch gab und in dieser Stadt viel gab waren Elfen, sie hatten besondere Heilkräfte und naturgebundene Fähigkeiten, keine Spitzohren oder ähnliches. „Es könnte auch ein Gefühl für jemand anderen sein", meinte Liam und Ryan nickte. „Klar, das immer." „Bist du nun zufrieden?", fragte ich meinen Beta, der dankbar nickte. „Ach was ... das war für Liam?", lachte Ryan. „Das war für Elena", korrigierte ich ihn. Ryan schüttelte mitleidig den Kopf. „Sie tut mir leid. Armes Mädchen." „Habt ein Auge auf sie sobald sie endgültig da ist. Ich will nicht, dass sie mehr Probleme hat als sowieso schon", meinte ich zu den beiden, die sofort nickten. Das war kein Alphabefehl, dennoch nickten sie brav. „Ich werde jetzt etwas Zayn raus lassen. Er will rennen", meinte ich und fing an mich auszuziehen. Liam tat dasselbe. Er würde seinen Wolf Leon also auch rauslassen. Ryan verabschiedete sich und ging. Ich verwandelte mich und überließ Zayn die Kontrolle, der sofort anfing zu rennen. Es musste etwas Energie verbraucht werden.ZacEigentlich wartete ich auf Liam, wir mussten zur Sporthalle, da das Homecoming Spiel heute war und wir langsam los mussten. Ryan schmollte neben mir. Anscheinend hatte er die neue gesehen und es hat sich herausgestellt, dass sie nicht seine Mate ist und er sie mochte. Er hätte nichts dagegen mit diesem Gesicht den Rest seines Lebens aufzuwachen. „Ich hoffe, du bekommst deine Mate schnell. So wie du mir auf die Nerven gehst."„Ich schwöre dir Alpha. Es ist etwas an ihr. Es ist so stark, aber es ist nicht die Gefährtenbindung zu mir, denn egal wie sehr ich es mir wünsche, sie ist nicht meine Mate."Ich sehe ihn schief an. „Was ist so besonders an ihr? Sie ist wie jedes andere Mädchen", meinte ich ohne sie überhaupt gesehen zu haben. Was sollte schon besonderes an ihr sein. „Wenn ich sie gemobbt habe in der Vergangenheit, muss sie ein dummes Mädchen sein." Ich nahm meine Tasche und ging Richtung Ausgang. Anscheinend rannte mir Liam hinterher. „Ging e
ElenaIch kann nicht sagen, ob es eine gute oder schlechte Idee war essen zu gehen, aber eigentlich wollte ich aus dem Haus. Vielleicht würden die Leute mich schief ansehen und denken, das es schreck ist, Essen zu gehen, wo doch meine Eltern verstorben sind. Aber ich brauchte Abwechslung und genau das haben Felix und Sienna gemerkt. Wofür ich dankbar bin. „Eigentlich hatte ich heute Training, aber ich gestalte hier ein Cheat Day", meinte Finn und sah seine Eltern an. „Komm mal aus der Football Fahne runter. Auch in solch einer Zeit denkst du nur ans Spielen."„Hey, Elena geht auch ab Montag zur Schule."„Ja zur Schule nicht Disko tanzen!", meinte Sienna tadelnd. „Ist ja gut", nörgelte Finn. „Hier sind wir Stammkunden", meinte mein Onkel. „Sie machen die besten Steaks und italienische Gerichte überhaupt!", meinte auch Sienna. „Felix! Sienna!", begrüßte ein Mann in weißen Hemd und schwarzer Hose sie. „Man Tom!", sagte Felix. „Das mus
ElenaEs klopfte an meiner Tür. Da sie abgeschlossen war, konnte niemand rein. „Ja?", fragte ich. „Hier ist Felix. Elena wir müssen reden. Kommst du bitte ins Wohnzimmer?"Ich seufzte. „Ja", meinte ich und stand auf. Ich zog das verschwitzte T-Shirt vom Leib sowie auch die Schlafhose. Es war urkomisch wie sehr man schwitze, wenn man stress hatte. Ich stieg schnell noch unter die Dusche. Ich war so dankbar ein Verbindungsbad zu haben. Dann zog ich mir eine frisch gewaschene Hose und Shirt an. Ich ging nach unten ind Wohnzimmer. Finley war nirgends zu sehen. Mein Onkel und Tante hielten jeweils eine Tasse in der Hand und für mich lag auch eine auf dem Wohnzimmertisch. „Setz dich doch", meinte Sienna. Ich tat wie geheißen. „Ist etwas?", fragte ich leise. Mein Onkel schien traurig wie auch Sienna. „Wir müssen dir etwas sagen", meinte sie und dah mich mitleidig an. „Eigentlich dürfen wir das nicht, aber wir halten das nicht für angemessen, es dir nicht zu erzählen", meinte mein Onkel
ZacEinige Tage später nachdem ich alle Vorbereitungen für das Stadtfest getroffen hatte und meinen Rudel wieder eine Disziplin Rede gehalten hatte, die dringend notwendig war, machte ich mich auf dem Weg zu Liam. >Das war dringend nötig, Zac.Nur weil wir halb Tiere sind heißt das nicht, dass wir die Umwelt verschmutzen dürfen. Der Ort an dem wir uns aufhalten muss sauber sein.„Natürlich Bro."Ich versuchte zu hören, ob Liam überhaupt in seinem Haus war. Ich war viele Meter entfernt und strengte mich deswegen an, ich hörte zwar nichts von Liams Haus, aber überall sonst schienen die Leute zu Hause zu sein. „Ich mache mir starke Sorgen deswegen", hörte ich eine Stimme. Ich konzentrierte mich. Das sollte ich nicht tun, das gehörte sich nicht. „Elena benimmt sich komisch", hörte ich nun eine weibliche Stimme und ich musste nun zuhören, obwohl ich gerade aufhören wollte. Zayn schnaubte auf diesen Gedanken hin. „Sie schläft mit abgeschlo
ZacLiam kam am Abend erst etwas später als vereinbart zum Rudelhaus und Ryan brannte darauf zu erfahren, wieso er zu spät war. Wusste er etwas, was ich noch nicht wusste?Ich hatte echt keine Zeit gehabt mich damit zu beschäftigen. Ich hatte viel Papierkram zu erledigen. Der nächste Vollmond stand in zwei Wochen wieder vor die Tür und danach gab es wieder einen Stadtfest. Das alles musste geplant werden und mit dem Bürgermeister abgesprochen werden. „Und sag mir sie ist deine Mate!", meinte Ryan aufgeregt. Liam sah ihn mit einem WTF Blick an. „Was ist falsch mit dir? Worüber redest du?"„Ich spüre eine sehr starke Mate Verbindung. Ich dachte, du hättest deine endlich gefunden", erklärte er. Jetzt war ich ganz Ohr. Eine starke Gefährtenbindung, so hatte er das noch nie gesagt. „Warst du bei Elena?", fragte er Liam. „Ja, ich habe ihre Bücher vorbeigebracht."Ryan schien zu überlegen. „Nicht deine Mate, was?", murmelte er. „Vielleicht habe ich deswegen ja ein solch starkes Gefühl
ElenaFinley war beim Football-Training. Mein Onkel und Tante hatten etwas zu erledigen, so war ich alleine zuhause. Meine Tante hatte mir gesagt, dass ich auf die Klingel aufpassen sollte, da sie Pakete erwartete und deswegen saß ich gedankenverloren auf den Treppenansatz und starrte das von Sienna handgemalte Acryl Gemälde an, dass vor mir an der Wand hing. Es war der Wasserfall von der Hanging trail lake zu sehen. Sie hatte es in der ersten Woche, in der sie hergezogen war gemalt und es war immer noch wunderschön. Es klingelte und ich stand langsam auf. Meine Kleidung, die aus einem schwarzen T-shirt und Jogginghose bestand und meine unordentlichen Haare waren zum Wünschen übrig und ich hatte eigentlich nie darauf geachtet vor dem Paketboten toll auszusehen. Ich öffnete die Tür und sah einen jungen Mann, er hatte strahlend blaue Augen und blondes Haar. Er sah mich freundlich an, er hielt einen Stoffbeutel, der schwer aussah. Er trug einen abgefranzte Jeans und darauf ein Poloshi
Elena„Na komm", meine Tante Sienna lockte mich rein, ich aber starrte die ganze Reihe Häuser an, hier war es so einfach zu sterben. Immerhin lebten wir direkt an einem Wald. „Elena", rief meine Tante und sah mich besorgt an. „Was ist denn, Liebes?", fragte sie mich. „Elena?", jemand rief meinen
ElenaIch saß einfach nur da. Eine Hülle aus Fleisch und Blut. Weinte stumme Tränen, während meine Freunde und Familie einfach nur um mich saß und kein Wort sagten. Gwen hatte ihre Hand auf meine gelegt und gab mir so emotional beistand. Onkel Felix und Tante Sienna waren ebenfalls da und schienen
ZacharyIch stand splitterfasernackt mitten im Wald, die kühle Luft traf meine Haut und eigentlich sollte man meinen, dass einem paranormalen wie mich nicht kalt werden sollte, doch es war definitiv zu kühl für meinen zu warmen Körper. Meine Körpertemperatur war einige Grade höher als die eines gew
Ich weinte auf dem Schulhof. Tränenerfüllt stand ich da, wurde beleidigt, gedemütigt und mit Sachen beworfen. Keiner kam mir zur Hilfe. Keiner ... In diesen Momenten waren alle Blind. Wo war die Schulaufsicht? Wo waren die Vertrauensschüler? Nirgendwo. Meine Mutter sagte an mir wäre nichts aus







