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KAPITEL 116: Die siebte Ernte

Author: Zayden Noir
last update publish date: 2026-09-28 23:54:50

Juni des siebten Jahres brachte die siebte Ernte, und mit ihr das Wissen, das nur das Siebte geben konnte: das Wissen des vollständig Vertrauten, das so tief in den Körper gegangen war, dass die Ernte keine Handlung mehr war, sondern das Sein der Ernte, das Sein des Ortes und des Tuns, das keine Trennung mehr hatte zwischen dem, der erntete, und dem, was geerntet wurde, und dem Ort, in dem die Ernte stattfand. Das war das Siebte: das Sein ohne Trennung.

Hannes hatte beim Beginn der Ernte gesa
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    Mai des achten Jahres brachte die Widmung der fünften Ausstellung und mit ihr den Brief von Thomas Bauer, der die erste Passage der englischen Übersetzung enthielt, die erste Passage, die das Gespräch in das Englische gebracht hatte, die erste Passage, die zeigte, ob das Zwischen der Sprachen das Wahre halten konnte, ohne es zu verlieren. Serena hatte die erste Passage auf Englisch gelesen, langsam und vollständig, auf die Art des sorgfältigen Lesens, das das Übersetzte verlangte: das Lesen mit dem Ohr und nicht nur mit dem Auge, weil das Übersetzte immer das Ohr brauchte, weil das Ohr die Musik hörte, die das Auge übersah. Die erste Passage begann: The inheritance is not what you leave behind. The inheritance is the conversation that continues, when you live. Das war Aldos Satz, auf Englisch, und der Satz war derselbe, vollständig, in dem anderen Raum der anderen Sprache, mit demselben Wahren, das im Deutschen war, und mit der Form des Englischen, die das Deutsche nicht hatte und

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