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Kapitel 112

Author: Aurora
„Ich bin zufällig geschäftlich hier und wohne gerade auch hier.“ Adrian trat vor Elena. Sein Blick war voller weicher Zuneigung.

Als Jana Adrian sah, dachte sie nur: Verdammt, sieht der gut aus!

Sie sah von einem zum anderen und spürte sofort, dass zwischen ihnen etwas war. Also ging sie taktvoll ein Stück zur Seite und wartete dort auf Elena.

Schließlich wusste sie nicht genau, in welcher Beziehung die beiden zueinander standen, und wollte Elena nicht mit ihm allein lassen.

„Elena ...“ Adrian s
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    Felix hatte bereits eine Reihe von Einladungen anfertigen lassen, die Marius inzwischen an die Gäste verteilt hatte. Die kleinen Gastgeschenke hatte Elena selbst ausgesucht, ebenso die edlen, liebevoll zusammengestellten Geschenkboxen.Kaum zwei Tage nachdem die Einladungen verschickt worden waren, stand Elenas Handy praktisch nicht mehr still.Bekannte aus ihrem Umfeld ebenso wie Geschäftspartner riefen an, um ihr zu gratulieren.So sehr sie sich über die Hochzeit freute, irgendwann konnte Elena kaum noch ein Telefon klingeln hören.Dann meldete sich Maras Agentin und bat sie um Hilfe. Mara hatte Ärger.Jens, der das Gespräch mitbekam, wurde sofort nervös.„Was ist mit Mara passiert?“Elena warf ihm einen irritierten Seitenblick zu. Warum war er denn gleich so angespannt?„Ihre Eltern sind aufgetaucht. Seit zwei Tagen machen sie bei ihrer Agentur Theater und Mara kommt kaum noch zum Arbeiten.“„Dann fahren wir hin.“Jens wurde sofort ernst und machte sich mit Elena auf den Weg.Unterw

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    „Was machst du hier?“Elena sah ihn kühl an, deutlich auf der Hut.Stefan hatte eine Hand in der Hosentasche seines Anzugs. Der dunkelcamel­farbene Mantel über seinen Schultern ließ ihn noch größer und präsenter wirken, und auf seinem harten Gesicht lag ein schwer zu deutendes Lächeln.„Ich fahre nach Hause. Ist das neuerdings verdächtig?“Nach Hause?Elena sah ihn misstrauisch an.„Du wohnst hier?“„Überrascht dich das so sehr?“Stefan beugte sich leicht zu ihr hinunter und hob eine Braue. Sein Blick blieb prüfend auf ihr liegen, und allein seine Nähe hatte etwas Bedrängendes.Einer von Elenas Sicherheitsleuten machte bereits einen Schritt nach vorn, doch sie hob die Hand und hielt ihn zurück.Stefans Blick gefiel ihr nicht, trotzdem wich sie keinen Zentimeter zurück.„Sag bloß nicht, du hast dir ausgerechnet hier eine Wohnung gekauft, weil du weißt, dass ich hier wohne.“Sie sagte es absichtlich so direkt.Stefan stieß ein kurzes Lachen aus.„Du hältst dich ja für ziemlich wichtig.“

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    Ganz persönlich hoffte Elena inzwischen, dass Sebastian Mara nicht weiter in diese Sache hineinzog. Am Ende würde Mara sonst nur noch mehr darunter leiden.Felix antwortete lediglich mit einem leisen „Mhm“ und mischte sich nicht weiter in die Angelegenheit der beiden ein.„Fährst du jetzt noch ins Büro?“Damit war das Thema für ihn erledigt.„Nein, ich fahre direkt nach Hause. Ich bin etwas müde.“Elena hatte sich zwar nicht noch einmal übergeben, fühlte sich aber weiterhin leicht unwohl.„Gut. Ruh dich aus. Ich versuche heute Abend früher nach Hause zu kommen.“„Okay.“Nachdem sie aufgelegt hatte, öffnete Elena eine Flasche Wasser mit Kohlensäure und trank ein paar Schlucke. Danach fühlte sie sich etwas besser.Kurz darauf erreichte sie ihr Zuhause.Sie schickte Jens nach Hause, doch kaum war sein Wagen davongefahren, hörte sie hinter sich eine vertraute Stimme.„Elena.“Sie blieb stehen und drehte sich um.Adrian stand einige Meter entfernt in einem schwarzen Trainingsanzug. Er war d

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    Mara erschrak und folgte Elena sofort. Sie legte ihr eine Hand auf den Rücken und strich beruhigend darüber.„Was ist denn los? Dir ging es doch eben noch gut. War vielleicht etwas mit dem Essen?“Elena spürte noch die Säure im Hals, fühlte sich nach dem Würgen aber schon etwas besser. Sie spülte, richtete sich auf und winkte ab.„Mir ist nur plötzlich schlecht geworden. Sobald ich den Geruch in der Nase hatte, musste ich würgen.“Mara sah sie besorgt an.„Willst du lieber zum Arzt? Nicht, dass mit deinem Magen etwas ist.“Elena ging zum Waschbecken, wusch sich die Hände und spülte den Mund aus.„Ich glaube nicht. Wahrscheinlich ist mein Magen heute einfach empfindlich. Mach dir keine Sorgen.“„Ganz sicher?“Mara blieb skeptisch.„Ganz sicher.“Elena lächelte leicht.„Komm, wir gehen wieder zurück.“Erst als Mara sah, dass Elena tatsächlich wieder ganz normal wirkte, gab sie nach.Zurück am Tisch zeigte Elena keine weiteren Beschwerden, rührte die Foie gras allerdings nicht mehr an.Ma

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    „Wag es ja nicht!“Adrian brüllte so laut ins Telefon, dass sich an seiner Schläfe die Adern abzeichneten.Am anderen Ende kam nur ein kaltes Lachen.„Probier doch aus, ob ich mich traue.“Adrians Blick war voller Hass.„In drei Tagen will ich 300.000 Euro sehen. Sonst erzähle ich alles, was du mich damals hast tun lassen.“Damit legte Philipp ohne ein weiteres Wort auf.Adrian umklammerte sein Handy so fest, dass seine Fingerknöchel weiß hervortraten. Am liebsten hätte er irgendetwas zertrümmert.Seit Thomas ihn aus der Familie Stein verstoßen hatte, glaubte plötzlich jeder, mit ihm machen zu können, was er wollte.Die Leute, die früher seine Freunde gewesen waren und ihn noch „Bruder“ genannt hatten, gingen ihm inzwischen aus dem Weg, und selbst Philipp tauchte immer wieder auf, um Geld von ihm zu verlangen.So konnte es nicht weitergehen!Diesmal gab Adrian nicht wieder nach.In den folgenden drei Tagen war Felix fast durchgehend mit der Stein-Gruppe und den Vorbereitungen für die H

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