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Kapitel 227

Author: Aurora
Während sie sprach, trat sie näher an ihn heran und nahm den leichten Alkoholgeruch an ihm wahr.

„Heute Nacht schläfst du im Gästezimmer.“

Sie wollte sich gerade umdrehen und gehen, da wurde ihr Handgelenk festgehalten. Im nächsten Moment zog Felix sie in seine breite, warme Umarmung.

Der Geruch von Alkohol mischte sich mit seinem eigenen Duft nach Zedernholz und lag dicht um sie herum.

„Gästezimmer ist in Ordnung.“

Felix’ tiefe Stimme erklang über ihrem Kopf, ruhig und spielerisch.

„Aber dann k
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Pinakabagong kabanata

  • Verliebt in den falschen Bruder   Kapitel 980

    Felix hatte bereits eine Reihe von Einladungen anfertigen lassen, die Marius inzwischen an die Gäste verteilt hatte. Die kleinen Gastgeschenke hatte Elena selbst ausgesucht, ebenso die edlen, liebevoll zusammengestellten Geschenkboxen.Kaum zwei Tage nachdem die Einladungen verschickt worden waren, stand Elenas Handy praktisch nicht mehr still.Bekannte aus ihrem Umfeld ebenso wie Geschäftspartner riefen an, um ihr zu gratulieren.So sehr sie sich über die Hochzeit freute, irgendwann konnte Elena kaum noch ein Telefon klingeln hören.Dann meldete sich Maras Agentin und bat sie um Hilfe. Mara hatte Ärger.Jens, der das Gespräch mitbekam, wurde sofort nervös.„Was ist mit Mara passiert?“Elena warf ihm einen irritierten Seitenblick zu. Warum war er denn gleich so angespannt?„Ihre Eltern sind aufgetaucht. Seit zwei Tagen machen sie bei ihrer Agentur Theater und Mara kommt kaum noch zum Arbeiten.“„Dann fahren wir hin.“Jens wurde sofort ernst und machte sich mit Elena auf den Weg.Unterw

  • Verliebt in den falschen Bruder   Kapitel 979

    „Was machst du hier?“Elena sah ihn kühl an, deutlich auf der Hut.Stefan hatte eine Hand in der Hosentasche seines Anzugs. Der dunkelcamel­farbene Mantel über seinen Schultern ließ ihn noch größer und präsenter wirken, und auf seinem harten Gesicht lag ein schwer zu deutendes Lächeln.„Ich fahre nach Hause. Ist das neuerdings verdächtig?“Nach Hause?Elena sah ihn misstrauisch an.„Du wohnst hier?“„Überrascht dich das so sehr?“Stefan beugte sich leicht zu ihr hinunter und hob eine Braue. Sein Blick blieb prüfend auf ihr liegen, und allein seine Nähe hatte etwas Bedrängendes.Einer von Elenas Sicherheitsleuten machte bereits einen Schritt nach vorn, doch sie hob die Hand und hielt ihn zurück.Stefans Blick gefiel ihr nicht, trotzdem wich sie keinen Zentimeter zurück.„Sag bloß nicht, du hast dir ausgerechnet hier eine Wohnung gekauft, weil du weißt, dass ich hier wohne.“Sie sagte es absichtlich so direkt.Stefan stieß ein kurzes Lachen aus.„Du hältst dich ja für ziemlich wichtig.“

  • Verliebt in den falschen Bruder   Kapitel 978

    Ganz persönlich hoffte Elena inzwischen, dass Sebastian Mara nicht weiter in diese Sache hineinzog. Am Ende würde Mara sonst nur noch mehr darunter leiden.Felix antwortete lediglich mit einem leisen „Mhm“ und mischte sich nicht weiter in die Angelegenheit der beiden ein.„Fährst du jetzt noch ins Büro?“Damit war das Thema für ihn erledigt.„Nein, ich fahre direkt nach Hause. Ich bin etwas müde.“Elena hatte sich zwar nicht noch einmal übergeben, fühlte sich aber weiterhin leicht unwohl.„Gut. Ruh dich aus. Ich versuche heute Abend früher nach Hause zu kommen.“„Okay.“Nachdem sie aufgelegt hatte, öffnete Elena eine Flasche Wasser mit Kohlensäure und trank ein paar Schlucke. Danach fühlte sie sich etwas besser.Kurz darauf erreichte sie ihr Zuhause.Sie schickte Jens nach Hause, doch kaum war sein Wagen davongefahren, hörte sie hinter sich eine vertraute Stimme.„Elena.“Sie blieb stehen und drehte sich um.Adrian stand einige Meter entfernt in einem schwarzen Trainingsanzug. Er war d

  • Verliebt in den falschen Bruder   Kapitel 977

    Mara erschrak und folgte Elena sofort. Sie legte ihr eine Hand auf den Rücken und strich beruhigend darüber.„Was ist denn los? Dir ging es doch eben noch gut. War vielleicht etwas mit dem Essen?“Elena spürte noch die Säure im Hals, fühlte sich nach dem Würgen aber schon etwas besser. Sie spülte, richtete sich auf und winkte ab.„Mir ist nur plötzlich schlecht geworden. Sobald ich den Geruch in der Nase hatte, musste ich würgen.“Mara sah sie besorgt an.„Willst du lieber zum Arzt? Nicht, dass mit deinem Magen etwas ist.“Elena ging zum Waschbecken, wusch sich die Hände und spülte den Mund aus.„Ich glaube nicht. Wahrscheinlich ist mein Magen heute einfach empfindlich. Mach dir keine Sorgen.“„Ganz sicher?“Mara blieb skeptisch.„Ganz sicher.“Elena lächelte leicht.„Komm, wir gehen wieder zurück.“Erst als Mara sah, dass Elena tatsächlich wieder ganz normal wirkte, gab sie nach.Zurück am Tisch zeigte Elena keine weiteren Beschwerden, rührte die Foie gras allerdings nicht mehr an.Ma

  • Verliebt in den falschen Bruder   Kapitel 976

    „Wag es ja nicht!“Adrian brüllte so laut ins Telefon, dass sich an seiner Schläfe die Adern abzeichneten.Am anderen Ende kam nur ein kaltes Lachen.„Probier doch aus, ob ich mich traue.“Adrians Blick war voller Hass.„In drei Tagen will ich 300.000 Euro sehen. Sonst erzähle ich alles, was du mich damals hast tun lassen.“Damit legte Philipp ohne ein weiteres Wort auf.Adrian umklammerte sein Handy so fest, dass seine Fingerknöchel weiß hervortraten. Am liebsten hätte er irgendetwas zertrümmert.Seit Thomas ihn aus der Familie Stein verstoßen hatte, glaubte plötzlich jeder, mit ihm machen zu können, was er wollte.Die Leute, die früher seine Freunde gewesen waren und ihn noch „Bruder“ genannt hatten, gingen ihm inzwischen aus dem Weg, und selbst Philipp tauchte immer wieder auf, um Geld von ihm zu verlangen.So konnte es nicht weitergehen!Diesmal gab Adrian nicht wieder nach.In den folgenden drei Tagen war Felix fast durchgehend mit der Stein-Gruppe und den Vorbereitungen für die H

  • Verliebt in den falschen Bruder   Kapitel 975

    Jens sagte kein Wort mehr. So wütend hatte er Elena selten erlebt.Im Wagen wurde es still.Nach gut zehn Minuten erreichten sie das Hotel. Jens hatte dort Leute postiert, die auf Nina aufpassten und dafür sorgten, dass ihr nichts passierte.„Wo ist sie?“Einer der Männer vor der Tür deutete hinein.„Drinnen.“Er öffnete ihnen die Tür.Nina saß auf dem Sofa der Suite. Als Elena und Jens eintraten, stand sie langsam auf.Ihr Gesicht war noch immer hübsch und fein, doch von der früheren Überheblichkeit war nichts mehr zu sehen. Sie wirkte blass, zurückhaltend und sichtbar nervös. In ihrem Blick lagen Vorsicht und Misstrauen.Nina kam Elena beinahe fremd vor.Die Nina, die sie kannte, war laut, verwöhnt und kaum zu bremsen gewesen. Die Frau vor ihr dagegen wirkte still und verunsichert.„Kennst du mich?“Nina senkte leicht den Blick, sah sie zögernd an und nickte.Elena wurde sofort hellhörig.„Du kennst mich?“„Ja.“Nina sprach leise.„Du heißt Elena Weiß. Ich habe dich oft in den Nachri

  • Verliebt in den falschen Bruder   Kapitel 6

    Einen Moment lang setzte bei Elena der Verstand aus. Sie wurde knallrot, biss sich auf die Unterlippe, stellte sich auf die Zehenspitzen und hauchte Felix einen Kuss auf die Wange.„Reicht das jetzt?“Kaum hatte sie ihn geküsst, wollte sie sich schon wieder zurückziehen.Felix’ Pupillen weiteten sic

  • Verliebt in den falschen Bruder   Kapitel 5

    Elenas Worte waren für ihren Großvater kaum zu glauben. Nachdem er ein ums andere Mal nachgefragt hatte, lachte er noch herzlicher als zuvor.„Gut, Hauptsache, du bist verheiratet. Wann bringst du ihn mal bei mir vorbei, damit ich mir den Jungen ansehen kann?“Elena antwortete brav: „Kein Problem, O

  • Verliebt in den falschen Bruder   Kapitel 4

    Zum Glück klingelte in diesem Moment Elenas Handy und rettete sie aus der peinlichen Situation.„Hallo?“Ihr Herzschlag wurde schneller, sie ging hastig ran.Am anderen Ende meldete sich ihre beste Freundin, das Topmodel Mara Schmitt, mit spöttischem Ton. „Na, meine große Elena, du bist gestern unte

  • Verliebt in den falschen Bruder   Kapitel 3

    Elena erstarrte, ihr Herz schlug immer schneller.In dem Moment, als Felix sich noch einmal zu ihr hinunterbeugte, um sie zu küssen, begann ihr Körper unwillkürlich zu zittern.Als er ihre Reaktion bemerkte, hielt Felix inne. In seinen dunklen Augen lag deutlich sichtbare Beherrschung.„Na? Hast du

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