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Kapitel 370

Autor: Aurora
Adrian kam herein.

Er trug einen teuren Anzug und ging mit einem Lächeln auf sie zu.

„Na? Wartest du immer noch auf Felix?“

Elena ging nicht darauf ein. Ihr Gesicht wurde kalt.

„Was machst du hier? Du bist hier nicht willkommen. Raus.“

Adrian lachte spöttisch.

„Ich bin hier, um dich zu retten. Damit du dich nachher nicht vor allen blamierst.“

Elenas Blick wurde scharf.

Adrian war schon immer stolz gewesen. Er konnte nicht verlieren.

Seit sie die Verlobung gelöst hatte, seit sie Nina entlarvt hat
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  • Verliebt in den falschen Bruder   Kapitel 620

    Lia lächelte ausweichend.„Ach, das war nur so dahingesagt. Woher soll ich Felix’ Geheimnisse kennen? Aber bei einer Sache bin ich mir sicher: Er ist ein guter Mann. Mit ihm machst du nichts falsch.“Elena wusste, wann sie besser nicht weiterfragte, und ließ das Thema damit ruhen.In den oberen Etagen des Einkaufszentrums befand sich ein exklusiver Wellnessbereich mit Massagen, Gesichtsbehandlungen, Sauna und verschiedenen Spa-Angeboten. Ohne vorherige Reservierung kam man dort normalerweise kaum hinein.Lia hatte natürlich längst alles organisiert.Die beiden gönnten sich das volle Programm und gingen nach den Behandlungen schließlich noch in die Sauna. Für zwei Menschen, die im Alltag kaum Zeit für Sport fanden, war das zumindest eine angenehmere Art, ein bisschen ins Schwitzen zu kommen.Zur gleichen Zeit nutzte Felix seine neu gewonnene Freiheit ebenfalls.Er war endlich aus dem Krankenhaus, Sebastian hatte ausnahmsweise frei, also trafen sich die drei Männer auf einen Kaffee.Sie

  • Verliebt in den falschen Bruder   Kapitel 619

    Felix akzeptierte Elenas Entscheidung.Da ohnehin Wochenende war, dauerte es nicht lange, bis Lia anrief und sie zu einem Treffen überreden wollte.Elena sah automatisch zu Felix hinüber.„Ich habe Felix gerade erst aus dem Krankenhaus abgeholt. Ich weiß nicht, ob ich heute Zeit habe.“„Er ist entlassen worden, also geht es ihm wieder gut genug. Jetzt komm schon. Wir machen uns einen entspannten Nachmittag.“Lia ließ nicht locker und redete so lange auf sie ein, bis Elena schließlich nachgab.Nach dem Gespräch gab sie Marius die Adresse. Da sie ohnehin ganz in der Nähe waren, änderte er ohne weitere Fragen die Route.Felix lächelte schief.„Offenbar muss ich dich nicht nur gegen andere Männer verteidigen. Die Frauen machen mir inzwischen auch Konkurrenz.“Elena griff seinen Ton sofort auf.„Das spricht doch nur für deinen guten Geschmack. Du hast dir eben eine Frau ausgesucht, die überall beliebt ist.“Sie hatte es nur als Scherz gemeint, doch Felix nickte vollkommen ernst.„Da hast du

  • Verliebt in den falschen Bruder   Kapitel 618

    „Felix stellt sich ganz bewusst vor diese Frau. Inzwischen ist ihm offenbar sogar egal, was ich dazu sage.“Adrian sah auf das Chaos im Büro und zog die Brauen zusammen.„Papa, es war trotzdem keine gute Idee, gleich anzukündigen, dass du die Zusammenarbeit mit der Weiß-Gruppe beenden willst. Felix und Elena sind nun einmal verheiratet. Und am Ende ist es tatsächlich Mom, die für Matteo Weiß’ Tod verantwortlich ist ...“„Genug.“Thomas schnitt ihm das Wort ab.„Darüber reden wir nicht mehr.“Die Stein-Gruppe hatte den Kurs ihrer Aktie in den letzten Tagen gerade erst wieder etwas stabilisiert. Sobald Fiona jedoch offiziell verurteilt wurde, drohte der nächste Rückschlag.Thomas wusste, dass er vorher handeln musste. Und vor allem musste er einen Weg finden, Elena aus dem Spiel zu nehmen.Adrian zögerte kurz.„Was hat der Anwalt nach dem Besuch bei Mama gesagt? Ralfs Mutter wurde doch nach der Aktion vor der Weiß-Gruppe ebenfalls festgesetzt. Jetzt läuft gegen sie wohl auch noch etwas w

  • Verliebt in den falschen Bruder   Kapitel 617

    Felix nahm ihre Hand fester in seine und strich mit dem Daumen langsam über ihren Handrücken. In seinen Augen lag noch immer dieses warme Lächeln.„Dass du mich so ausdrücklich lobst, kommt selten vor. Dann muss ich mich wohl weiter anstrengen.“„Das will ich auch hoffen.“Elena sagte es zwar halb im Scherz, doch innerlich glaubte sie längst, dass er genau das tun würde.Als sie Fiona damals bewusst in die Falle gelockt hatte, hatte sie Felix nichts davon erzählt, weil sie ihn nicht zwischen sich und seine Mutter stellen wollte. Jetzt hatte die Grundstücksvergabe ihr noch einmal gezeigt, dass Felix selbst mit schwierigen Situationen auf seine eigene Weise fertigwurde.Auch Thomas’ Drohung, sämtliche Kooperationen mit der Weiß-Gruppe zu beenden, verlor dadurch viel von ihrem Gewicht. Die endgültige Entscheidung lag bei Felix. Und Elena wusste inzwischen, dass er Thomas nicht einfach gewähren lassen würde.Erst gegen zehn Uhr abends verließ sie das Krankenhaus.In den letzten Tagen pende

  • Verliebt in den falschen Bruder   Kapitel 616

    Florian lehnte sich im Sitz zurück, ein Bein über das andere geschlagen. Seine Finger tippten gedankenverloren auf sein Knie.Erst nach einer Weile zog er leicht die Mundwinkel hoch.„Ob es am Ende klappt oder nicht, ist gar nicht der entscheidende Punkt. Zumindest weiß ich jetzt, dass die Weiß-Gruppe nicht so leicht untergeht. Für mich ist das kein Nachteil.“Sein Assistent nickte.„Stimmt auch wieder. Früher hat Herr Weiß Ihnen fast die gesamte operative Leitung überlassen. Jetzt führt Frau Weiß die Gruppe selbst. Sie haben zwar immer noch viel Einfluss, aber bei den großen Projekten entscheidet inzwischen meistens sie. Man weiß nie, ob sie Ihnen gegenüber Vorbehalte hat.“Florians Finger hielten kurz inne. Dann sagte er ruhig:„Mit ihr an der Spitze hat die Weiß-Gruppe Zukunft.“Der Assistent sah ihn überrascht an. So ein Urteil war von Florian alles andere als selbstverständlich.Elena selbst hatte im Moment keine Zeit, sich weiter mit Florian zu beschäftigen. Sie brachte Felix zur

  • Verliebt in den falschen Bruder   Kapitel 615

    Thomas’ Wut schoss sofort wieder hoch. Er zeigte auf Elena.„Freu dich nicht zu früh. Ohne die Stein-Gruppe will ich erst mal sehen, wie du so einen Konzern allein führen willst!“Felix stand noch immer vor Elena und reagierte mit einem kurzen, spöttischen Lachen.„Ich habe nie vorgehabt, die Zusammenarbeit mit der Weiß-Gruppe zu beenden.“„Ich bin dein Vater! Selbst wenn du im Moment die Gruppe führst, willst du dich ernsthaft gegen mich stellen?“Thomas hatte Felix immer für besonnen gehalten, für jemanden, der bei Entscheidungen das Gesamtinteresse der Familie und der Gruppe an erste Stelle setzte. Doch in letzter Zeit hatte Felix aus seiner Sicht immer wieder Entscheidungen getroffen, die den Interessen der Steins widersprachen. Seine Geduld war längst am Ende.Felix blieb ruhig.„Die Zusammenarbeit mit der Weiß-Gruppe läuft seit Jahren gut. Private Konflikte gehören nicht in Geschäftsentscheidungen. Und an meiner Entscheidung ändert sich nichts.“Sein Ton ließ keinen Spielraum für

  • Verliebt in den falschen Bruder   Kapitel 3

    Elena erstarrte, ihr Herz schlug immer schneller.In dem Moment, als Felix sich noch einmal zu ihr hinunterbeugte, um sie zu küssen, begann ihr Körper unwillkürlich zu zittern.Als er ihre Reaktion bemerkte, hielt Felix inne. In seinen dunklen Augen lag deutlich sichtbare Beherrschung.„Na? Hast du

  • Verliebt in den falschen Bruder   Kapitel 2

    Die spöttische Stimme am anderen Ende der Leitung drang in ihr Ohr. Erst nach einigen Sekunden fand Elena ihre Fassung wieder. „Felix, dein Bruder hat mich gerade nach Strich und Faden verarscht und jetzt bist du dran, ja?“Am Telefon war Felix Stein, Adrians leiblicher Bruder.Als Elena damals mit

  • Verliebt in den falschen Bruder   Kapitel 1

    „Sag mal, Adrian, heute wolltest du doch mit Elena zum Standesamt. Hast du keine Angst, dass sie ausrastet, wenn du nicht hingehst?“„Ach was, Elena hängt doch an ihm wie eine Klette. Selbst wenn sie kapiert, dass er nur wegen Nina nicht hingegangen ist, schluckt sie das trotzdem.“„Eben. Gegen Nina

  • Verliebt in den falschen Bruder   Kapitel 61

    Elena wollte nichts verschweigen und erzählte Mara die ganze Sache von Anfang bis Ende.Wie erwartet fing Mara sofort an zu fluchen. Und zwar zimlich derb.„Ich glaube, Adrian hat komplett den Verstand verloren. So etwas zieht er also wirklich durch? Ganz ehrlich, der ist nicht Ninas Pflegebruder, d

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