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Kapitel 534

Author: Aurora
„Was ist mit dir? Hat Nina also doch die Wahrheit gesagt?“

Elena sah, wie fahrig Adrian plötzlich wurde, und in ihrem Herzen breitete sich Kälte aus.

So wie er reagierte, hatte er eindeutig Angst.

„Natürlich nicht.“ Adrian zwang sich sofort zur Fassung. „Elena, Nina hat ihr Leben lang gelogen. Wie kannst du so jemandem glauben? Sie wollte doch nur, dass du die Anzeige zurückziehst. Also hat sie dir absichtlich so etwas erzählt.“

Sein Gesicht war leicht blass geworden.

Es klang, als analysierte e
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Pinakabagong kabanata

  • Verliebt in den falschen Bruder   Kapitel 667

    Der Impuls war kaum richtig aufgekommen, da drängte Elena ihn schon wieder zurück.Ach, egal!Das alles lag so lange zurück. Wenn sie jetzt noch länger darüber nachgrübelte, dachte Felix am Ende noch, sie hing immer noch an Adrian.Nach dem Essen nahm Elena Felix mit zu ihrem Großvater.Als sie ankamen, war es bereits acht Uhr abends. Heinrich hatte nur etwas Reisbrei gegessen und wurde rund um die Uhr von professionellen Pflegekräften und Hausangestellten betreut.„Da seid ihr ja.“Als er die beiden hereinkommen sah, lächelte Heinrich ihnen freundlich entgegen.„Opa.“„Opa.“Elena und Felix blieben artig am Bett stehen und begrüßten ihn.Vor allem Felix wirkte ungewohnt angespannt. Elena sah ihn zum ersten Mal überhaupt so zurückhaltend.Seit dem Vorfall gab er sich selbst die Schuld daran, dass Heinrich ins Koma gefallen war.Er richtete sich auf, verbeugte sich tief vor dem alten Mann und sagte voller Reue:„Es tut mir leid, Opa.“In seinem dunklen Anzug wirkte Felix wie immer ruhig

  • Verliebt in den falschen Bruder   Kapitel 666

    „Wenn du jemanden magst, ziehst du ihn also ständig auf? Felix, du bist wirklich seltsam. Ich habe damals überhaupt nichts davon gemerkt. Wie kannst du mich schon vor fünf Jahren gemocht haben?“Damals war Elena schließlich bereits mit Adrian zusammen gewesen.Und besonders viel miteinander zu tun hatten Felix und sie ohnehin nicht.Wenn Elena früher zum Essen ins alte Familienhaus gekommen war, um Herrn Stein Gesellschaft zu leisten, war Felix allerdings fast immer da gewesen.Doch jedes Mal hatte er ihr entweder widersprochen, sie aufgezogen oder sich über sie lustig gemacht. Einmal hatte er ihr sogar gesagt, mit ihrem Temperament passe sie überhaupt nicht zu Adrian.Kein Wunder, dass Elena ihm damals lieber aus dem Weg gegangen war. Vor fünf Jahren hatte sie sich sogar bei Nina über ihn beschwert und gesagt, dass sie mit seiner scharfzüngigen Art überhaupt nichts anfangen konnte.Dabei hatte Felix ihr früher jedes Jahr etwas zum Geburtstag geschenkt.Erst nachdem sie vor fünf Jahren

  • Verliebt in den falschen Bruder   Kapitel 665

    Kaum hatte Thomas das Büro verlassen, rief er Elena an.„Ich habe Felix den Vertrag gegeben. Alles Weitere klärt ihr unter euch.“Mit finsterer Miene drückte Thomas auf den Aufzugknopf. Man hörte ihm deutlich an, wie wenig ihm das Ganze gefiel.Elena musste sein Gesicht nicht sehen, um sich vorstellen zu können, wie schlecht seine Laune gerade war.„Und die Sache mit meinem Onkel?“„Keine Sorge. Ich mache es so, wie du gesagt hast.“Thomas ärgerte sich noch immer maßlos darüber, dass er sich ihr tatsächlich beugen musste. Schließlich warnte er sie gereizt:„Sei dir nur nicht zu sicher. Irgendwann sorge ich dafür, dass dir das Lachen vergeht.“„Dann versuch’s doch.“Elena lächelte nur und legte erneut auf.Kurz vor Feierabend bekam sie überraschend einen Anruf von Herrn Stein. Er wollte sie zum Essen ins alte Familienhaus einladen.Elena hatte allerdings vor, zu ihrem Großvater ins Safehouse zu fahren, und lehnte deshalb freundlich ab.„Tut mir leid. Ich habe heute schon etwas vor. Soba

  • Verliebt in den falschen Bruder   Kapitel 664

    Thomas zog die Brauen tief zusammen. Als aus dem Hörer nur noch das Tuten kam, schlug er wütend mit der Hand auf den Tisch, sodass dieser heftig wackelte.Elena dagegen legte das Handy beiseite und arbeitete seelenruhig weiter.Florian stand mit beiden Händen in den Hosentaschen vor der bodentiefen Fensterfront und blickte auf die Stadt hinaus. Elenas Worte gingen ihm nicht aus dem Kopf, und langsam begann er zu verstehen, was sie vorhatte.Nach einer Weile griff er zum Handy und rief jemanden an.„Aus der Zusammenarbeit wird vorerst nichts.“Am anderen Ende erklang eine tiefe, raue Stimme. „Wolltest du mich verarschen, Florian?“Florian ließ eine Hand in der Hosentasche und stand mit dem Rücken zur Tür. Seine große, aufrechte Gestalt wirkte selbst in dieser lässigen Haltung souverän.„Diesmal klappt es eben nicht. Es wird noch andere Gelegenheiten geben. Außerdem ist die Stein-Gruppe für die Weiß-Gruppe tatsächlich der beste Partner.“Stefan Brandt verstand sofort, was Florian damit s

  • Verliebt in den falschen Bruder   Kapitel 663

    „Was willst du?“Kaum hatte Thomas den Anruf angenommen, fuhr er Elena gereizt an. Von seiner früheren Überheblichkeit war allerdings kaum noch etwas übrig.Elena blieb völlig ruhig und stieß ein leises, spöttisches Lachen aus.„Natürlich rufe ich an, weil ich mit dir über eine Zusammenarbeit reden will.“Thomas lehnte sofort ab.„Zwischen der Weiß-Gruppe und mir gibt es nichts mehr zu besprechen. Ich werde auch in Zukunft nicht mehr mit euch zusammenarbeiten. Selbst die bestehenden Kooperationen werde ich beenden.“Noch immer nagte an ihm, was bei der letzten Ausschreibung passiert war.Felix hatte ihn vor allen Anwesenden bloßgestellt und offen klargestellt, dass die Zusammenarbeit mit der Weiß-Gruppe bestehen bleibt.Für Thomas war das nicht weniger demütigend als eine Ohrfeige vor versammelter Mannschaft.Elena lachte kühl.„An deiner Stelle würde ich nicht so große Töne spucken. Sieh dir lieber erst etwas an und entscheide dann.“Thomas zog missmutig die Augen zusammen.Kurz darau

  • Verliebt in den falschen Bruder   Kapitel 662

    Elena spürte deutlich, wie entspannt Felix plötzlich war. So gelöst hatte sie ihn noch nie erlebt.Am Ende lauschte sie noch eine Weile seinem ruhigen Atem und schlief ebenfalls tief ein.Am nächsten Morgen hatten die Angestellten bereits Frühstück vorbereitet.Felix wirkte bestens erholt und sprach das Thema von sich aus an. „Nimm dir in den nächsten Tagen etwas Zeit und nimm mich mit zu deinem Opa.“„Gerne.“Elena sagte sofort zu.Felix sah sie an, ein leichtes Lächeln umspielte seine Lippen. „Ich warte auf dich.“Nach dem Frühstück brachte Felix sie zur Firma.Unterwegs musste Elena an Frau Klein denken und erwähnte die Sache nebenbei. „Frau Klein hat ihr Gedächtnis verloren. Sie erkennt nicht einmal mehr ihren eigenen Sohn.“„Ihr Sohn studiert noch, und sein Studium ist wichtig. Deshalb habe ich ihm bisher nichts davon erzählt. Ich möchte nicht, dass ihn die Sache vom Studium ablenkt. Was Fiona Frau Klein angetan hat, müssen wir aber trotzdem weiter untersuchen.“Vor allem das Aufn

  • Verliebt in den falschen Bruder   Kapitel 3

    Elena erstarrte, ihr Herz schlug immer schneller.In dem Moment, als Felix sich noch einmal zu ihr hinunterbeugte, um sie zu küssen, begann ihr Körper unwillkürlich zu zittern.Als er ihre Reaktion bemerkte, hielt Felix inne. In seinen dunklen Augen lag deutlich sichtbare Beherrschung.„Na? Hast du

  • Verliebt in den falschen Bruder   Kapitel 2

    Die spöttische Stimme am anderen Ende der Leitung drang in ihr Ohr. Erst nach einigen Sekunden fand Elena ihre Fassung wieder. „Felix, dein Bruder hat mich gerade nach Strich und Faden verarscht und jetzt bist du dran, ja?“Am Telefon war Felix Stein, Adrians leiblicher Bruder.Als Elena damals mit

  • Verliebt in den falschen Bruder   Kapitel 1

    „Sag mal, Adrian, heute wolltest du doch mit Elena zum Standesamt. Hast du keine Angst, dass sie ausrastet, wenn du nicht hingehst?“„Ach was, Elena hängt doch an ihm wie eine Klette. Selbst wenn sie kapiert, dass er nur wegen Nina nicht hingegangen ist, schluckt sie das trotzdem.“„Eben. Gegen Nina

  • Verliebt in den falschen Bruder   Kapitel 61

    Elena wollte nichts verschweigen und erzählte Mara die ganze Sache von Anfang bis Ende.Wie erwartet fing Mara sofort an zu fluchen. Und zwar zimlich derb.„Ich glaube, Adrian hat komplett den Verstand verloren. So etwas zieht er also wirklich durch? Ganz ehrlich, der ist nicht Ninas Pflegebruder, d

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