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Kapitel 717

Penulis: Aurora
„Bislang gibt es noch keine Beweise, die direkt auf ihn führen.“

Felix hob den Blick. In seinen dunklen Augen lag eine vorsichtige Wachsamkeit.

„Warum fragst du plötzlich danach?“

Elena spürte einen scharfen Stich in der Brust.

Sie wusste selbst nicht genau, was sie fühlte. Enttäuschung war es nicht einmal. Eher konnte sie kaum glauben, dass Felix ihr tatsächlich etwas verschwieg.

„Gibt es wirklich noch gar keine Spur?“

„Wir haben die Männer gefunden, die die Wagen gefahren haben. Es dauert nich
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  • Verliebt in den falschen Bruder   Kapitel 719

    Im Salon kippte die Stimmung innerhalb eines Augenblicks.Felix war mit mehreren Sicherheitsleuten gekommen. Sie alle waren groß, kräftig und offensichtlich bestens ausgebildet. Als sie ihre Waffen zogen und auf Gregors Leute richteten, wagte sich niemand mehr zu bewegen.Gregor lief vor Wut rot an.„Felix Stein, was zur Hölle soll das?“Felix nahm die Zigarette aus dem Mund und ließ langsam den Rauch ausströmen.„Muss ich dir das wirklich noch erklären?“Ein kurzer Blick von ihm genügte. Zwei seiner Männer packten Gregor und hielten ihn fest.Felix trat vor, setzte die glühende Spitze seiner Zigarette an Gregors Stirn und drückte sie dort aus.„Ich hab dir gesagt, du sollst sie in Ruhe lassen. Aber du willst es ja unbedingt drauf anlegen.“Gregor schrie vor Schmerz auf.Niemand im Raum machte auch nur einen Schritt.Alle waren wie erstarrt.In Königstadt wusste jeder, dass man sich mit Felix Stein besser nicht anlegte. Er verfügte über Geld, Einfluss und Verbindungen und konnte es sel

  • Verliebt in den falschen Bruder   Kapitel 718

    „Wer nichts riskiert, verdient auch nichts“, sagte Gregor gleichgültig. „Wenn ihr alle solche Angst habt, beschwert euch später bloß nicht, dass ich euch an den großen Geschäften nicht beteilige.“Gregor hatte den Arm um die kurvige Frau neben sich gelegt. Mit ihrem auffälligen Make-up und ihrer betont verführerischen Art passte sie perfekt in diese Runde.Ein Blick von ihm genügte. Sie griff sofort nach einer Zigarre, zündete sie routiniert an und reichte sie ihm.Gregor lächelte zufrieden und legte ihr die Hand an die Taille.„Da hat sich meine Mühe gestern Abend ja gelohnt.“Er nahm die Zigarre, zog langsam daran und ließ den Rauch gemächlich ausströmen, bevor er die anderen mit hochgezogenen Brauen ansah.Die Männer im Salon wirkten trotz ihrer teuren Anzüge noch immer ziemlich nach alter Schule. Auffällige Hemden, breite Kragen, ein Stil, der sofort verriet, woher sie kamen.Einer von ihnen war ein glatzköpfiger Mann mittleren Alters mit einem tätowierten Tigerkopf auf der Kopfhau

  • Verliebt in den falschen Bruder   Kapitel 717

    „Bislang gibt es noch keine Beweise, die direkt auf ihn führen.“Felix hob den Blick. In seinen dunklen Augen lag eine vorsichtige Wachsamkeit.„Warum fragst du plötzlich danach?“Elena spürte einen scharfen Stich in der Brust.Sie wusste selbst nicht genau, was sie fühlte. Enttäuschung war es nicht einmal. Eher konnte sie kaum glauben, dass Felix ihr tatsächlich etwas verschwieg.„Gibt es wirklich noch gar keine Spur?“„Wir haben die Männer gefunden, die die Wagen gefahren haben. Es dauert nicht mehr lange, bis wir wissen, wer dahintersteckt.“Felix drückte ihre Hand leicht.„Elena, du musst dich jetzt erst einmal erholen. Um den Rest kümmere ich mich.“Etwas in ihr wurde weich.Elena sagte nichts weiter, sondern nickte mit einem schwachen Lächeln.„Gut. Ich vertraue dir.“Dabei sah sie Felix fest in die Augen.Ja, sie sollte ihm vertrauen.Ohne Vertrauen funktionierte keine Ehe.Sie durfte nicht wegen ein paar Worten eines anderen Mannes plötzlich an Felix zweifeln. Nicht an einem Ma

  • Verliebt in den falschen Bruder   Kapitel 716

    Mara war es inzwischen egal.Sie öffnete die Tür und stieg aus.Bevor sie noch etwas sagen konnte, fuhr Sebastian schon davon. Wenige Augenblicke später waren selbst die Rücklichter nicht mehr zu sehen.Mara blieb sprachlos zurück.Was war sie denn bitte? So schlimm, dass er gar nicht schnell genug von ihr wegkommen konnte?...Elena lag inzwischen seit mehreren Tagen im Krankenhaus.Damit Heinrich sich keine Sorgen machte, hatte sie Felix gebeten, ihr so schnell wie möglich ein neues Handy zu besorgen. Danach rief sie ihren Großvater an und erzählte ihm, dass sie für eine Weile ins Ausland müsse.Felix hatte dafür gesorgt, dass der Unfall nicht groß in den Medien landete.Heinrich schöpfte deshalb keinen Verdacht. Er erinnerte Elena nur daran, auf sich aufzupassen und sich wegen der Arbeit nicht zu überfordern.Dann erwähnte er Jens. Er konnte ihn seit einiger Zeit nicht erreichen.Elena fand schnell eine Ausrede.„Sein Handy ist kaputt. Und weil er gerade nicht in Deutschland ist, ka

  • Verliebt in den falschen Bruder   Kapitel 715

    Noch länger abzulehnen wirkte irgendwann nur noch gekünstelt und sogar ein wenig verdächtig.„Dann danke. Ich nehme das Angebot gern an.“Sie öffnete die hintere Tür und stieg ein.Erst als sie saß, fuhr Sebastian langsam los.Unterwegs unterhielten Katharina und Sebastian sich angeregt weiter. Sie sprachen über Medizin, ihre Studienzeit und alte Geschichten von damals.Mara saß hinten und fühlte sich zunehmend fehl am Platz.Je länger sie den beiden zuhörte, desto stärker drängte sich ihr ein Gedanke auf.Die beiden passten einfach perfekt zusammen.„Setz mich zuerst zu Hause ab. Danach kannst du Mara nach Hause bringen.“In diesem Moment riss Katharinas Stimme Mara aus ihren Gedanken.„Okay.“Sebastians Stimme war ruhig und angenehm, fast schon beruhigend.Mara verstand plötzlich sehr gut, warum manche Stimmen allein schon gefährlich attraktiv sein konnten.An der nächsten Kreuzung bog Sebastian ab. Wenig später fuhr er in eine Wohnanlage und hielt vor einem der Häuser.„Dann bin ich

  • Verliebt in den falschen Bruder   Kapitel 714

    Mara erwiderte das Lächeln höflich.„Ja, ich fahre jetzt.“Dabei glitt ihr Blick kurz zu Sebastian, aber nur für einen Augenblick.Ihre Blicke trafen sich nicht. Sebastian sah sie ruhig an, senkte dann jedoch die Augen.Mara bemerkte davon nichts. Sie rückte ein Stück zur Seite, um Platz zu machen.Katharina und Sebastian stiegen nacheinander in den Aufzug.Kaum hatten sich die Türen geschlossen, kam Mara der enge Raum plötzlich noch kleiner vor.Katharina suchte sofort ein Gesprächsthema.„Ist dein Fuß inzwischen wieder ganz in Ordnung?“„Ja, fast vollständig. Ich habe eigentlich keine Beschwerden mehr.“Mara antwortete aus Höflichkeit.Besonders eng war sie mit Katharina schließlich nicht, und eigentlich sah sie keinen Grund für ein längeres Gespräch.Katharina schien das anders zu sehen.„Gerade als Model bist du natürlich besonders auf deine Füße angewiesen.“ Sie wandte sich lächelnd an Sebastian. „Da hast du wohl wirklich gute Arbeit geleistet. Dass Mara sich so schnell erholt hat

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    Am anderen Ende der Leitung wurde aufgelegt.Für einen Moment wurde Adrian die Brust eng. Unruhe und blanke Wut flackerten in ihm auf, ausgelöst von der Männerstimme, die er eben im Hintergrund gehört hatte.Hat Elena sich schon einen neuen Mann gesucht?Doch kurz darauf entwich ihm nur ein verächtl

  • Verliebt in den falschen Bruder   Kapitel 6

    Einen Moment lang setzte bei Elena der Verstand aus. Sie wurde knallrot, biss sich auf die Unterlippe, stellte sich auf die Zehenspitzen und hauchte Felix einen Kuss auf die Wange.„Reicht das jetzt?“Kaum hatte sie ihn geküsst, wollte sie sich schon wieder zurückziehen.Felix’ Pupillen weiteten sic

  • Verliebt in den falschen Bruder   Kapitel 5

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