INICIAR SESIÓNAbigail Parker wollte nur ihrem elenden Leben entfliehen und dafür sorgen, dass ihr Schwarm sie endlich bemerkt. Doch ein einziger Fehler verändert alles, nachdem sie einen mysteriösen Liebestrank getrunken hat. Abigail entdeckt zufällig, dass ihr grausamer Peiniger, Thomas Jittro, ein Werwolf ist und sie irgendwie dazu bestimmt ist, seine Gefährtin zu sein. Nun ist der Junge, der ihr einst das Leben zur Hölle machte, besessen davon, sie zu beschützen – und dabei gefährlich. Übernatürliche Geheimnisse enthüllen sich um sie herum, und die Eliteuniversität, von der sie geträumt hat, verbirgt weit mehr als nur wohlhabende Studenten. Als Abigails eigene furchterregende Kräfte zu erwachen beginnen, entdeckt sie, dass sie gar kein Mensch ist, sondern eine seltene Mischform, die mit einer uralten Prophezeiung verbunden ist – mächtig genug, um einen übernatürlichen Krieg auszulösen. Und der Junge, von dem sie glaubte, ihn zu lieben? Er wurde dazu erzogen, Monster wie sie zu jagen.
Ver másCHERYL FÄNGT AN ZU STÖBERNABIGAILS PERSPEKTIVEIch wusste, dass Cheryl Pierce mich hasste, aber in letzter Zeit hatte ich angefangen, mich zu fragen, ob Hass das Einzige war, was sie antrieb.Es begann an jenem Morgen, als ich bemerkte, wie sie mich vom anderen Ende des Universitätshofs aus anstarrte, und ich die Stirn runzelte.„Was?“, fragte ich, als ich an ihr vorbeiging.„Sag mal, Abigail“, sagte sie. „Hast du dich in letzter Zeit irgendwie seltsam gefühlt?“„Was ist das denn für eine Frage?“„Hast du Schwindelgefühle? Kopfschmerzen? Irgendetwas Ungewöhnliches?“Ich wurde misstrauisch. Cheryl war die letzte Person, von der ich wollte, dass sie von meinen seltsamen Episoden erfuhr.„Warum?“, fragte ich.Sie zuckte mit den Schultern. „Neugier.“„Such dir ein anderes Hobby.“Ich wandte mich zum Gehen, doch ihre nächsten Worte hielten mich auf.„Weiß Thomas davon?“Meine Finger umklammerten den Riemen meiner Tasche fester.„Was auch immer für ein Spiel du spielst, Cheryl, spiel es mi
DAS MONDLICHTSZEICHENTHOMAS’ PERSPEKTIVEArchibald saß mir gegenüber und scrollte durch sein Handy.„Du starrst schon seit zehn Minuten auf dieselbe Seite“, sagte er.„Ich denke nach“, sagte ich.Er grinste. „Hast du geschlafen?“„Nein.“„Abigail?“Ich schwieg. Er lachte leise, hielt meinen Blick kurz fest, sperrte dann sein Handy und lehnte sich zurück.„Was ist gestern mit ihr passiert?“Ich blätterte eine Seite in meinem Lehrbuch um. „Sie hat sich nicht wohlgefühlt.“Archibald runzelte die Stirn. „Was war los mit ihr?“Ich zuckte mit den Schultern. „Wahrscheinlich irgendein Anfall. Sie sagte, sie fühle sich seltsam.“Archibald musterte mich. „Geht es ihr jetzt wieder gut?“„Ihr geht es gut.“Ich las weiter und beschloss, Archibald nicht zu erzählen, was ich unter Crestfall entdeckt hatte. Nach der Sache mit dem verlassenen Gebäude war ich mir nicht sicher, ob ich ihm noch vertrauen konnte.„Was hast du gestern in diesem Gebäude gemacht?“, fragte ich.Er wirkte für einen Moment unb
FRAGMENTE DER VERGANGENHEITABIGAILS PERSPEKTIVEIn dieser Nacht habe ich nicht viel geschlafen. Die Art, wie das Symbol auf mich reagiert hatte, und wie die gesamte Kammer plötzlich dunkel geworden war, war verrückt.Und die Art, wie Thomas mich danach angesehen hatte, als würde er versuchen herauszufinden, was ich war. Ich konnte es ihm nicht übel nehmen, denn ich versuchte selbst, das herauszufinden.Ich saß auf der Bettkante und starrte auf meine Hand.Es klopfte leise an der Tür.„Abigail?“Veronica trat herein, ohne auf eine Antwort zu warten.Sie hatte zwei Tassen dabei. „Ich habe Kaffee mitgebracht.“Ich sah sie an. „Du bist offiziell meine Lieblingsperson.“„Ich weiß.“ Sie reichte mir eine Tasse, bevor sie sich neben mich setzte.Sie seufzte. „Du starrst schon seit fünf Minuten auf deine Hand.“„Ich habe nachgedacht.“„Das ist gefährlich.“Ich lachte leise, und sie stupste mich an der Schulter an.„Du denkst immer noch an den Tunnel und an Thomas.“Ich sah sie sofort an.„Was
UNTERHALB VON CRESTFALLTHOMAS’ PERSPEKTIVEIch hatte den größten Teil des Abends damit verbracht, nach Abigail zu suchen, nachdem sie verschwunden war. Ich hätte nicht erwartet, sie neben einem verlassenen Gebäude zu finden, das auf keinem offiziellen Campusplan verzeichnet sein sollte.Meine Instinkte hatten bereits laut geschrien, seit ich das Gelände betreten hatte.„Was genau hast du gerochen?“, fragte ich erneut.Abigail schüttelte den Kopf. „Ich habe es dir doch gesagt. Ich weiß es nicht.“„Versuch es.“Sie schloss kurz die Augen. „Es war seltsam. Fast so, als hätten sich mehrere Gerüche vermischt, aber keiner davon fühlte sich ganz richtig an.“„Blut?“Sie zögerte. „Vielleicht.“Ich trat näher und fuhr mit den Fingern über die Steine. Und spürte ein schwaches Vibrieren unter meinen Fingerspitzen.Ich zog meine Hand zurück.„Was ist das?“, fragte Veronica.„Ich weiß es nicht.“Ich ging an der Mauer entlang und suchte nach irgendetwas Ungewöhnlichem.„Hier war mal eine Tür“, sag

















