LOGINIch brachte meinen neugeborenen Sohn zur Taufe auf das Mafia-Anwesen meines Mannes. Seine zehnjährige Nichte Bianca – die verwöhnte kleine Prinzessin der Familie – schob den Kinderwagen mit meinem Baby direkt ins tiefe Ende des eiskalten Pools. Mein Sohn sank auf den Grund. Das Klirren der Champagnergläser übertönte seine letzten verzweifelten Strampelversuche. Wie eine Wahnsinnige sprang ich ins Wasser. Doch ich zog nur einen kalten, leblosen Körper heraus. Weil Bianca „Familienblut“ war, wurde der Mord als tragischer Unfall abgetan. Mein Schwiegervater, der Don, drückte mir als „Entschädigung“ eine schwarze Kreditkarte ohne Limit in die Hand. Doch ich wollte kein Geld. Ich wollte meinen Sohn. Ich wollte meinen Nico! Ich sank auf die Knie und flehte meinen Mann Matteo an, unser Baby zu rächen. Doch stattdessen hielt er nur seine weinende Nichte im Arm und sah mich mit ausdruckslosen Augen an. „Mandy, sie ist doch nur ein Kind. Willst du wegen eines Fehlers wirklich ein Leben zerstören?“ Meine Rache wurde mir verweigert. In jenem langen Winter verkümmerte ich in unserem Penthouse und ging als gebrochene Frau zugrunde. Als ich die Augen wieder öffnete, war ich zurück am Tag der Taufe. Der Arm meines Mannes lag um meine Taille. Seine heißen Küsse glitten meinen Hals hinab. „Unser Sohn wird heute vom Priester gesegnet.“ Ich stieß ihn sofort von mir. Ich rief meine eigenen Leibwächter und ließ meinen Sohn sofort auf das Anwesen meiner Familie bringen. Dort sollte er sicher sein. Doch später an diesem Tag trieb noch immer ein kleiner Körper im Pool.
View MoreRocco starrte auf das schwarz-weiße Testergebnis. Seine Augen weiteten sich.„Matteo!“, brüllte er.Matteo wurde totenbleich. Er wich zurück und fuchtelte panisch mit den Händen.„Rocco, lass mich das erklären! Wir waren doch nur betrunken! Es ist nur dieses eine Mal passiert!“„Scheiß drauf!“, brüllte Rocco und zog seine Waffe.Doch meine Leute waren schneller.Zwei meiner Leibwächter stürzten sich auf ihn, entwaffneten ihn und hielten seine Arme fest.Rocco verlor völlig die Kontrolle. Er riss sich los, stürzte sich auf Matteo und schlug seinem eigenen Bruder mit voller Wucht ins Gesicht.„Du hast mit meiner Frau geschlafen?! Und mich zehn Jahre lang dein Bastardkind großziehen lassen?!“ Rocco setzte sich auf Matteos Brust und prügelte ihn fast zu Tode.Ich stand einfach da und sah mir das Schauspiel an. Bianca war zehn. Als ob es „nur dieses eine Mal“ gewesen wäre.Mein Wohnzimmer verwandelte sich in ein Schlachthaus.Matteo hatte nirgendwohin zu fliehen. Mit einem lauten Knacken br
Rocco und die alte Frau nahmen ihre Männer mit und verwüsteten den Club von Stellas Vater.Sie drohten damit, der gesamten Unterwelt zu erzählen, dass Stella eine Komplizin gewesen war.Um den Frieden zu wahren, schluckte Stellas Vater die Demütigung herunter.Er übergab ihnen einen Sportwagen aus einer limitierten Sonderedition und zehn Prozent der Anteile an einem Casino.Als Boss auf Augenhöhe betrachtete er das als nichts weiter, als Bettlern ein paar Münzen hinzuwerfen.Doch die Vaughns waren gierig. Sie wollten noch mehr.Bianca presste ein paar gespielte Tränen heraus und flehte um einen größeren Anteil.Sie verlangte sogar, dass Stellas Familie öffentlich auf die Knie ging und die gesamte Schuld auf sich nahm.Stellas Vater platzte der Kragen. Diese Beleidigung würde er nicht hinnehmen.Bei einem Treffen mit allen großen Familien ließ er Stella eine vernichtende Tonaufnahme abspielen.Auf der Aufnahme weinte Stella. Sie hatte zu große Angst, den Kinderwagen anzufassen.Bianca h
Der Skandal verbreitete sich wie ein Lauffeuer.In weniger als einer halben Stunde wusste jede Mafia-Familie von dem grausamen Mord.Die Vaughns waren zum Gespött der gesamten Unterwelt geworden.Matteo ignorierte den Spott. Er wich meinem Vater aus und schlich sich in mein Schlafzimmer.„Mandy, du musst die Schuld für die Leiche übernehmen“, sagte er und schlug die Tür hinter sich zu. Er sagte es, als wäre es meine Pflicht als Ehefrau.Ich war gerade dabei, meine Kleidung einzupacken. Mitten in der Bewegung hielt ich inne.Er hatte keine Ahnung, dass meine Brosche jedes einzelne Wort aufzeichnete.„Wie bitte?“ Ich lachte auf. In mir brodelte eine kalte, eisige Wut. „Ich soll die Schuld für die Frau deines Bruders übernehmen? Ich soll mich wegen ihr dem Zorn der Kommission aussetzen? Und was ist mit meinem Sohn?!“Matteo trat dicht an mich heran und tat so, als würde er mir damit einen Gefallen tun.„Wir lassen Rocco Nico als seinen Erben anerkennen. Ich rede mit dem Don. Sie werden di
Die Wachen hebelten die Müllpresse auf. Vorsichtig zogen sie den winzigen Körper aus dem tiefen Inneren der Maschine.Der kleine Körper war mit Schmierfett und Blut bedeckt und bis zur Unkenntlichkeit zerquetscht.Eine der Wachen zog mit zitternden Händen die schmutzige Decke zurück. Ein kleines, von Blutergüssen übersätes, lebloses Gesicht kam zum Vorschein.Es war Luca. Der dreimonatige Sohn von Rocco und Isla.„Nein!!!“, schrie Isla auf. Ihre Augen verdrehten sich, und sie brach bewusstlos zusammen.Bianca kroch herbei. Sie sank vor dem zerquetschten Körper ihres Bruders auf die Knie und stieß ein verzweifeltes Heulen aus.„Nein! Das ist nicht Luca!“ Sie krallte sich in die Haare. Tränen liefen über ihr Gesicht und wuschen den Schmutz von ihren Wangen. „Ich habe den Bastard dieser Schlampe da reingestoßen!“Ich trat näher und blickte auf die kleine Mörderin hinab. Ich hatte dieser Psychopathin unzählige Diamantketten geschenkt. Ich hatte sie in der Unterwelt beschützt.„Wie kannst d





