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Wiedergeboren für die Rache meines Babys

Wiedergeboren für die Rache meines Babys

By:  PeachyCompleted
Language: Deutsch
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Ich brachte meinen neugeborenen Sohn zur Taufe auf das Mafia-Anwesen meines Mannes. Seine zehnjährige Nichte Bianca – die verwöhnte kleine Prinzessin der Familie – schob den Kinderwagen mit meinem Baby direkt ins tiefe Ende des eiskalten Pools. Mein Sohn sank auf den Grund. Das Klirren der Champagnergläser übertönte seine letzten verzweifelten Strampelversuche. Wie eine Wahnsinnige sprang ich ins Wasser. Doch ich zog nur einen kalten, leblosen Körper heraus. Weil Bianca „Familienblut“ war, wurde der Mord als tragischer Unfall abgetan. Mein Schwiegervater, der Don, drückte mir als „Entschädigung“ eine schwarze Kreditkarte ohne Limit in die Hand. Doch ich wollte kein Geld. Ich wollte meinen Sohn. Ich wollte meinen Nico! Ich sank auf die Knie und flehte meinen Mann Matteo an, unser Baby zu rächen. Doch stattdessen hielt er nur seine weinende Nichte im Arm und sah mich mit ausdruckslosen Augen an. „Mandy, sie ist doch nur ein Kind. Willst du wegen eines Fehlers wirklich ein Leben zerstören?“ Meine Rache wurde mir verweigert. In jenem langen Winter verkümmerte ich in unserem Penthouse und ging als gebrochene Frau zugrunde. Als ich die Augen wieder öffnete, war ich zurück am Tag der Taufe. Der Arm meines Mannes lag um meine Taille. Seine heißen Küsse glitten meinen Hals hinab. „Unser Sohn wird heute vom Priester gesegnet.“ Ich stieß ihn sofort von mir. Ich rief meine eigenen Leibwächter und ließ meinen Sohn sofort auf das Anwesen meiner Familie bringen. Dort sollte er sicher sein. Doch später an diesem Tag trieb noch immer ein kleiner Körper im Pool.

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Chapter 1

Kapitel 1

Sobald ich meinen Sohn fortgeschickt hatte, kehrte ich zur Party zurück. Sofort begegnete ich Biancas trotzigem Blick.

Sie trug noch immer dasselbe engelsgleiche weiße Kleid. Hastig entfernte sie sich vom Poolrand.

Ich blickte ins Wasser. Mir stockte das Herz.

Ein schwarzer Kinderwagen trieb im Pool. Darin lag ein in eine Decke gewickeltes Baby – vollkommen regungslos.

„BIANCA!“, schrie ich. Meine Stimme durchbrach das Lachen der Gäste.

Matteo und seine Mutter Teresa eilten nach draußen. Die Matriarchin stieß einen schrillen Schrei aus und sank auf die Knie.

Matteo taumelte zitternd auf mich zu. Er starrte auf den Pool. „Mandy, Schatz … er atmet nicht.“

Ich brachte es nicht einmal über mich, hinzusehen. Ich rannte in den zweiten Stock. Bianca hatte sich in ihrem Schlafzimmer eingeschlossen.

Ich trat mit voller Wucht gegen die Tür. „Bianca, mach diese verdammte Tür auf! Wen hast du da reingestoßen?!“

Sie antwortete nicht. Doch ich konnte hören, wie sie drinnen mit ihrer kleinen Freundin kicherte.

„Bianca, bekommen wir Ärger? Mein Papa bringt mich um!“

„Nein. Es war doch keine Absicht. Außerdem bestraft die Familie keine Kinder.“

Diese furchtlosen Worte bohrten sich wie Eispickel in meine Ohren. Mein ganzer Körper begann unkontrolliert zu zittern.

Ich trat mit aller Kraft gegen die Tür. „Komm sofort raus! Ist dir überhaupt klar, dass du gerade jemanden umgebracht hast?!“

Matteo rannte hinter mir die Treppe hinauf. Er packte mich an den Armen. Seine Augen waren rot. „Mandy, beruhige dich! Erschreck die Mädchen nicht.“

Ich funkelte ihn voller Hass an. Es war genau wie in meinem früheren Leben.

Er glaubte, unser Sohn sei tot, und machte sich trotzdem nur Sorgen, dass ich seine verdammte Nichte erschrecken könnte.

Teresa kam die Treppe herauf und wischte sich die Tränen aus dem Gesicht. „Ach, Schatz. Bianca ist diesmal wirklich zu weit gegangen, aber Mandy, sei nicht so hart.“

Sie trat näher. „Ich weiß, dass du um den kleinen Nico trauerst. Aber so etwas passiert nun einmal. Du bist noch jung. Du kannst noch weitere Kinder bekommen.“

Die Welt schien sich unter meinen Füßen zu drehen.

Sie glaubten, es sei Nico. Mein Sohn.

Und das war ihre Reaktion? Dieselbe vertraute, widerliche Kälte wie in meinem früheren Leben.

Doch meine Leibwächter hatten meinen Sohn gerade erst fortgebracht.

Wer zum Teufel war dann der kleine Körper, der im Pool trieb?

Matteo schloss mich fest in die Arme. „Mandy, ich schwöre, ich werde Nico Gerechtigkeit verschaffen. Aber Bianca ist doch nur ein Kind. Sie weiß es nicht besser …“

Ich stieß ihn von mir, noch bevor er den Satz beenden konnte.

„Was soll das heißen? Wenn sie es nicht besser weiß, warum ist sie dann nicht selbst ertrunken?“

Ich marschierte zum Schrank im Flur. Ich schnappte mir einen schweren eisernen Schürhaken und schlug wie von Sinnen auf Biancas Tür ein.

Teresa keuchte erschrocken auf und wich zurück. Die Tür erzitterte unter den heftigen Schlägen. Das ganze Anwesen schien zu beben.

„Bianca, komm sofort hier raus! Oder ich schlage diese Tür ein!“

Warum sollte sie mit einem Mord davonkommen? Auch wenn das tote Baby heute nicht mein Sohn war, würde ich ihm Gerechtigkeit verschaffen!

Als sie die heftigen Schläge hörte, schrie Bianca von drinnen: „Hör auf! Wenn du nicht aufhörst, springe ich vom Balkon!“

Ich keuchte schwer. Dann ließ ich den Schürhaken fallen, riss ein dekoratives Jagdmesser von der Wand und hackte damit auf das Holz ein. Die Klinge drang tief in die Tür ein und blieb darin stecken.

„Dann spring doch! Denn wenn ich da reinkomme, bringe ich dich sowieso um!“

Ich schlug das Schloss kaputt. Endlich schwang die Tür auf.

Bianca stand dort und sah genervt aus.

„Was?“ Sie legte den Kopf schief und sah mich mit ihren kalten, leblosen schwarzen Augen an. „Warum machst du so einen Lärm?“

„Wen hast du in den Pool gestoßen, Bianca?“

Sie warf einen Blick auf das Baby unten und sah dann wieder mich an. Ein kleines, spöttisches Lächeln umspielte ihre Lippen.

„Deinen Sohn natürlich. Den kleinen Balg, der Onkel Matteos Aufmerksamkeit viel zu sehr an sich gerissen hat.“

Klatsch.

Ich verpasste ihr eine schallende Ohrfeige.

Das Geräusch hallte durch den Raum. Ihr Kopf wurde zur Seite gerissen.

Sofort schossen Bianca Tränen in die Augen. Fassungslos hielt sie sich die Wange. „Wie kannst du es wagen, mich zu schlagen? Nicht einmal mein Papa schlägt mich! Du gehörst doch gar nicht wirklich zur Familie, du Schlampe …“

Ich schlug ihr erneut ins Gesicht. „Dass dein Vater dich nicht schlägt, ist genau der Grund, warum du zu einem kleinen Monster geworden bist!“

Ich packte sie am Kragen. Mit zusammengebissenen Zähnen brüllte ich: „Ich frage dich ein letztes Mal. Wen hast du in den Pool gestoßen?!“

Endlich ließ Bianca ihre Maske fallen. Sie hielt sich das Gesicht und jammerte: „Deinen Nico. Meine Mama hat gesagt, Babys können von Natur aus schwimmen. Ich wollte nur mal sehen, ob das stimmt.“

„Aber nach ungefähr zehn Sekunden hat er sich nicht mehr bewegt. Ich hätte nicht gedacht, dass er wirklich sterben würde.“

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