Fassungslos starrte ich Elisabeth an. Ich wusste, dass sie mich nicht mochte, doch dass sie mich mit einer Lüge belasten würde, hätte ich nie für möglich gehalten.Elisabeth wandte schuldbewusst den Kopf zur Seite, sagte aber trotzig:„Sie kann selbst keine Kinder bekommen und ist bestimmt nur neidisch auf Marlene. Deswegen hat sie das getan.“Valentin schloss kurz die Augen. Als er sie wieder öffnete, lag eisige Kälte darin.„Leonie, du enttäuschst mich zutiefst. Denk über dein Verhalten nach! Leute! Bringt Leonie in den Keller. Ohne meinen Befehl lasst ihr sie nicht raus!“Wie ein Eimer kaltes Wasser traf mich seine Kälte und durchströmte mich von Kopf bis Fuß.„Valentin, glaubst du mir nicht?“Doch eine Antwort bekam ich nicht. Alles, was ich sah, war sein Rücken, als er Marlene auf den Armen nahm und sich ohne zu zögern abwandte.Zwei mir unbekannte Leibwächter packten mich und zerrten mich vor die Kellertür.Der Keller war eiskalt und finster. In den Ecken wimmelte es vor Insekten
続きを読む