Der Morgen der Hochzeit dämmerte strahlend und warm. Die Sonne stieg über den See und tauchte die Welt in goldenes Licht. Die Vögel sangen in den Bäumen, und eine leichte Brise trug den Duft von Blumen und frischem Wasser heran. Es war, als ob die Natur selbst den Tag gesegnet hätte.Aurora stand in ihrem alten Zimmer im Haus am See, umgeben von Elara, Selene und Sarah, die ihr halfen, sich anzukleiden. Das Kleid war ein Meisterwerk — silberne Seide, die im Licht schimmerte wie Mondlicht auf Wasser, bestickt mit winzigen Silberfäden, die Sterne und Monde darstellten. Es war das schönste Kleid, das Aurora je gesehen hatte, und als sie sich im Spiegel betrachtete, konnte sie kaum glauben, dass sie es trug.„Du siehst aus wie eine Mondgöttin", flüsterte Sarah.„Du siehst aus wie deine Mutter an ihrem Hochzeitstag", sagte Elara, und ihre silbernen Augen waren feucht. „Nur noch schöner, wenn das möglich ist."„Danke, Oma." Aurora umarmte sie. „Für alles. Für das Kleid, für deine Liebe, für
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