Elena wartete.Mara saß ihr gegenüber. Zwischen ihnen lagen das aufgeschlagene Buch und die beiden Papiere, die Elena aus dem Fach genommen hatte. Die Tasse vor Mara war längst kalt geworden.Elena hatte ihre Frage gestellt. Sie hatte nichts hinzugefügt, keine weitere Frage nachgeschoben und Mara keine Antwort angeboten, hinter der sie sich verstecken konnte.Trotzdem schwieg Mara.„Sieh mich an“, sagte Elena.Mara hob den Kopf.„War das die Wahrheit? Was du mir über meinen Vater erzählt hast?“Mara presste die Lippen zusammen.„Dass er mich geliebt hat“, fuhr Elena fort. „Dass er nicht bleiben konnte. Dass ich ihn verloren habe, bevor ich überhaupt alt genug war, mich an ihn zu erinnern.“„Elena.“„Du hast mir diese Geschichte erzählt, als wäre sie etwas, womit ich leben lernen müsste. Also habe ich damit gelebt.“Ihre Stimme klang fester, als sie sich fühlte. Sie legte beide Hände auf den Tisch, weil sie nicht wollte, dass Mara sah, wie ihre Finger zitterten.„Ich habe nicht ständig
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