Adrians SichtDer Regen hat aufgehört, doch der Friedhof war noch nass. Tropfen haften an den dunklen Blättern der Bäume, die uns umgaben, und fielen gelegentlich auf die frische Erde unter meinen Füßen. Der Himmel über mir war grau, schwer von Wolken, die sich nicht bewegen zu wollen schienen, während ich vor dem Grab stand.Meine Finger zogen sich fester um den schwarzen Schirm, den ich hielt, während die Stimme des Priesters irgendwo hinter mir weiter klang, doch die Worte drangen kaum zu mir durch.Meine Augen blieben auf Camilles leblosen Körper im Sarg gerichtet.Einige Minuten später schloss der Priester sein Buch.„Amen.“Die Menschen hinter mir wiederholten das Wort. Fast sofort trat jemand vor und legte Blumen neben den Erdhaufen.Dann folgte eine weitere Person, und jede legte mir eine Hand auf die Schulter, sprach ihr Beileid aus und sagte mir, dass Camille an einem besseren Ort sei.Ich nickte, wenn man von mir erwartete, dass ich nickte, und bedankte mich, doch keines i
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