Adrian sah nicht einmal von dem auf, was er kochte, sein Ausdruck eine Maske aus makelloser, distanzierter Ruhe.„Ich habe keine Ahnung, wovon du sprichst, Selena. Vielleicht hat sie einfach ein Gewissen entwickelt. Oder vielleicht hat sie einfach erkannt, dass Meineid eine heftige Gefängnisstrafe nach sich zieht, und ihre Meinung geändert.“Ich starrte ihn an, völlig unüberzeugt.„Adrian, ich meine es ernst. Was auch immer passiert ist, ich hoffe, du bist für mich nicht über das Ziel hinausgeschossen. So sehr ich die Leute verachte, die versucht haben, mich zu ruinieren, Gewalt ist nicht die Antwort. Ich will kein Blut an unseren Händen.“Daraufhin sah Adrian endlich auf. Ein langsames, unglaublich attraktives und leicht verschmitztes Lächeln zog an den Mundwinkeln seiner Lippen. Er lehnte sich gegen die Arbeitsplatte und lachte leise.„Gewalt? Sehe ich wirklich wie ein gewalttätiger Mann für dich aus, Schatz?“Ich hob lediglich eine Augenbraue und ließ die Stille zwischen uns stehen.
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