"Nein! Das wird nicht unter meiner Überwachung passieren", ging der Gedanke wütend weiter, als ich auf meinem Bett lag und an die Decke starrte und alles, was heute passiert ist, immer wieder in meinem Kopf nachspielte. Mein Schlafzimmer war ruhig, bis auf das Brummen des stehenden Ventilators in der Ecke, dessen Flügel durch die feuchte Abendluft schieben. Die Lavendelwände, die meine Mutter vor zwei Sommern gestrichen hatte, schienen im schwachen Licht meiner Nachttischlampe schwach zu leuchten, aber ich konnte nichts davon sehen. "Ich liebe Julius Martins. Er ist mein Traumliebhaber, derjenige, den ich mir immer in meinem Kopf vorgestellt habe, und doch tat er immer so, als ob ich nicht existiere, als wäre ich unsichtbar und als ob alles, was ich sagte und tat, keine Rolle spielte", beklagte ich wütend, die Worte brannten in meiner Kehle, obwohl ich sie nur in den leeren Raum sprach. Meine Hände umklammerten die Ränder meiner Decke und drehten den Stoff, bis meine Knöchel wei
Last Updated : 2026-10-20 Read more