LOGINDia adalah istri saudara laki-lakinya. Sekarang, dia menjadi obsesinya. Scarlet Cole bertahan selama enam tahun dalam pernikahan tanpa cinta, menyaksikan cahayanya perlahan padam saat suaminya Lucas dan keluarganya menghancurkan semangatnya. Ketika dia menemukan perselingkuhan Lucas dengan kakak tirinya sendiri yang sedang hamil anaknya, Scarlet akhirnya pergi. Namun kebebasan datang dengan harga. Masuklah Damian Cole: kejam, berbahaya, dan menyimpan obsesi selama satu dekade terhadap istri saudaranya. Dia telah menyaksikan Scarlet menderita dalam diam, menghafal setiap sentakan, setiap senyum paksaan. Sekarang setelah Scarlet bebas, Damian tidak akan berhenti untuk mendapatkannya, bahkan jika itu berarti melanggar setiap batas moral. --- “Ini salah,” bisikku, meski panas mulai mengumpul di perutku. “Kamu saudara Lucas.” “Dia berhenti menjadi saudaraku pada hari dia membuatmu menangis.” “Damian…” “Enam tahun, Scarlet.” Jempolnya menyapu bibir bawahku, dan aku gemetar. “Enam tahun aku menginginkan sesuatu yang tak bisa kumiliki. Enam tahun menyaksikanmu perlahan menghilang. Enam tahun membenci diriku sendiri karena menginginkanmu saat kamu milik orang lain.” Aku merasakan hatiku tersentak. “Aku tidak milik siapa pun.” “Sekarang kamu milikku.” Matanya menggelap, penuh kepemilikan dan kasar. Aku seharusnya protes. Seharusnya mengingatkannya pada batasan yang kami sepakati. Alih-alih, aku berbisik, “Kalau begitu ambil yang menjadi milikmu… Aku ingin kamu menjadikanku milikmu.” Dalam detik berikutnya, dia menghantamkan bibirnya ke bibirku, tangannya langsung turun meremas selangkanganku. “Oh… fu-fuck…” “P*ssy sialan ini,” geramnya sambil menggesekkan telapak tangannya ke vaginaku yang masih berpakaian. “Milikku. Hanya milikku.” “Ya… hanya milikmu.”
View MoreKapitel 12Das Kind ist Lucas’Scarlets Sicht„W-was machst du da?“„Nichts. Ich tue gar nichts mit dir, Scarlet. Was du gerade fühlst, ist ganz allein dein Verdienst“, sagte er leise, der Klang seiner Stimme trug eine sinnliche Vibration auf meine Haut.Jace bewegte sich in meinem Arm, und da wurde mir bewusst, dass ich ihn immer noch hielt. Ich schob Damian weg. „Ich weiß nicht, wovon du sprichst“, sagte ich, während ich zum Bett ging und meinen Sohn sanft darauf ablegte.Er summte leise und drehte sich zur anderen Seite – doch nicht, bevor ich eine einzelne Träne sah, die über sein gerötetes Gesicht lief.Mein Herz zog sich schmerzhaft zusammen. Ich konnte seinen Schmerz nicht ertragen. Niemals.Und ich würde alles tun, um ihn vor den Gangstern fernzuhalten, die sich meine Familie nannten. Alles.Ich wischte die Tränen von seinem Gesicht und flüsterte beruhigende Worte, an die ich selbst nicht ganz glaubte. „Es ist okay, Baby. Sie sind weg. Du bist in Sicherheit.“Ich schaltete den
Kapitel 11SAVANNAHS VERSCHWÖRUNGSTHEORIEN„Was?“, starrte ich sie fassungslos an. Ich war ihre unzähligen Verschwörungstheorien über mich leid. Als wüsste sie irgendetwas über mich! „Sei nicht albern, Savannah! Du weißt genau, wie sehr ich ein Kind mit Lucas wollte!“„Nein … nein, das hast du nur vorgetäuscht“, sagte sie angewidert und drehte sich dann zu meiner Mutter. „Mutter, siehst du es nicht? Sie versucht, uns zu manipulieren und uns als die Bösen dastehen zu lassen! … Das macht sie doch immer!“Ich sah, wie sich die Rädchen im Kopf meiner Mutter drehten, und schon war der kurze Moment der Reue und Traurigkeit von vorhin verschwunden.„Du rachsüchtige Schlampe!“, kreischte meine Mutter. „Du hast deinem Mann aus reiner Bosheit Kinder verweigert!“„Nein!“ Meine Stimme wurde endlich so laut wie ihre. „Ich habe ihm nichts verweigert. Ihr wart diejenigen, die euch selbst die Wahrheit verweigert habt. Zu blind, um zu sehen, was direkt vor euch stand!“„Gott! Ich kann nicht glauben, d
Kapitel 10DER VERDACHTDie Frage hing in der Luft und stach wie ein Messer in mich.Ich konnte mich nicht bewegen, konnte nicht einmal atmen.Wie konnten sie es wagen, mir so etwas zu unterstellen, wo sie doch diejenigen gewesen waren, die zugesehen hatten, wie Savannah meinen Ehemann betrog? Weil sie glaubten, ich sei unfruchtbar?!Lucas’ Augen waren immer noch auf Jace gerichtet und studierten jedes Merkmal im Gesicht meines Sohnes. Ich drückte sein Gesicht an meine Brust.„Schiebt uns nicht die Schuld zu, dass wir so etwas andeuten. Du hast uns nie gesagt, wem das Kind gehört“, sagte Lucas langsam, seine Stimme klang seltsam. Leer.Ich fand endlich meine Stimme wieder. „Ihr wisst es bereits. Er ist mein Sohn. Und jetzt verschwindet ihr alle.“„Dein Sohn“, wiederholte Lucas. Er bewegte sich nicht, blinzelte nicht. Er starrte Jace nur an, als versuchte er, ein Rätsel zu lösen.„Savannah hat recht, oder?“, sagte meine Mutter, und in ihrem Ton lag etwas fast Schadenfrohes. Als hätte s
Kapitel 9ICH BIN HIER, SCHATZDas Taxi setzte mich kurz nach drei Uhr morgens am Hotel ab.Ich trug noch immer meinen OP-Kittel. Keinen Mantel, obwohl die Dezemberluft eiskalt war. Meine Haare hatten sich aus dem Pferdeschwanz gelöst. Ich sah wahrscheinlich furchtbar aus.Aber das spielte keine Rolle.Ich musste einfach nur meinen Sohn sehen.Die Lobby war fast leer. Nur ein Nachtportier, der mir zunickte, als ich vorbeiging. Die Fahrt mit dem Aufzug zu meiner Etage fühlte sich endlos an.Als ich meine Suite erreichte, zitterten meine Hände, während ich mit der Keycard kämpfte. Es dauerte drei Versuche, bis das Licht grün wurde.Ich drückte die Tür auf.Und erstarrte.Meine Suite war voller Menschen.Meine Mutter saß auf der Couch, als gehörte ihr der Laden, die Haltung perfekt, trotz der unmenschlichen Uhrzeit. Savannah lümmelte im Sessel und scrollte gelangweilt durch ihr Handy. Mein Vater stand am Fenster, die Arme vor der Brust verschränkt.Und Lucas lungerte in der Nähe der Schl
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